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© Birk Heilmeyer und Frenzel Architekten

  • DE-51147 Köln, DE-82234 Weßling
  • 03/2019
  • Ergebnis
  • (ID 2-317686)

Neubau Betriebsrestaurant mit Konferenzzentrum für das DLR in Oberpfaffenhofen


 
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    Entscheidung 26.03.2019 Entscheidung
    Achtung Änderung am Nov 5, 2018
    Verfahren Nichtoffener Wettbewerb nach RPW
    Teilnehmer Gewünschte Teilnehmerzahl: min. 15 - max. 15
    Gesetzte Teilnehmer: 6
    Tatsächliche Teilnehmer: 11
    Gebäudetyp Messe-, Kongressgebäude / Tourismus, Gastronomie
    Art der Leistung Objektplanung Gebäude / Objektplanung Innenräume / Objektplanung Freianlagen
    Sprache Deutsch
    Preisgelder/Honorare 91.000 EUR zzgl. USt.
    Auslober/Bauherr Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt e.V. (DLR), Köln (DE)
    Betreuer SCHOBER ARCHITEKTEN Architektur + Stadtplanung, München (DE)
    Preisrichter Robert Hösle, Prof. Ulrike Lauber, Alfred Nieuwenhuizen, Christoph von Oefele, Jórunn Ragnarsdóttir, Matthias Vollmer, Prof. Ludwig Wappner , Dr. Ing. Monika Schill-Fendl
    Aufgabe
    Das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR), mit 16 Standorten in Deutschland und drei Standorten im Ausland - Brüssel, Paris und Washington D.C. -, beschäftigt auf dem Campus in Oberpfaffenhofen ca. 1 800 Personen. Pro Jahr kommen rund 30 000 Besucher aus dem In- und Ausland. Auf dem Campus befinden sich Gebäude der Verwaltung und Forschung. Außerdem gibt es eine (überalterte) Betriebskantine und angrenzend einen kleinen Flughafen.
    Was fehlt sind Räumlichkeiten für Tagungen und Kongresse und ein Betriebsrestaurant, das nicht nur den ständig im Campus Beschäftigten dient, sondern auch repräsentativ und einladend für Besucher aus aller Welt ist.
    Aufgabe des Wettbewerbs ist der Neubau eines Konferenzzentrums und Betriebsrestaurants, der über seine eigentlichen Funktionen hinaus künftig ein Ort der Kommunikation, Begegnung und des Austausches in einer angenehmen und ansprechende Atmosphäre werden soll.
    Der Auslober wünscht sich mit dem Neubau einen starken Akzent mit großer Außenwirkung auf dem Campus. Betriebsrestaurant und Konferenzzentrum sollen als zentraler Anlaufpunk und Zentrum in der neuen, lebendigen Campusmitte fungieren und sowohl für Mitarbeiter als auch für internationale Besucher den Standort zeitgemäß repräsentieren und eine prägnante, identitätsgebende Gestaltung aufweisen.
    Soweit nichts anderes bestimmt ist, wird der Wettbewerb nach den Regeln der RPW 2013 durchgeführt.
    Die prognostizierten anrechenbaren Kosten (netto) liegen für den Neubau bei ca. 11,8 Mio. EUR und für die Freianlagen bei 0,3 Mio. EUR.
    Der Beginn der Planung erfolgt unmittelbar nach Beauftragung im Rahmen des auf den Wettbewerb nach §14 Abs. 4 Nr. 8 VgV folgenden Verhandlungsverfahrens.
    Informationen

    Die Auftragsunterlagen stehen für einen uneingeschränkten und vollständigen direkten Zugang gebührenfrei zur Verfügung unter: http://schober-stadtplanung.de/wettbewerb/downloads-zu-aktuellen-verfahren/rw_dlr/

    Gesetzte Teilnehmer Meck Architekten, München
    Florian Nagler, München
    Birk Heilmeyer und Frenzel Architekten, Stuttgart
    Schwinde Architekten, München
    querkraft Architekten, Wien
    Misa Shibukawa, Raphael Eder Wien
    Adresse des Bauherren DE-51147 Köln
    Projektadresse Münchner Str. 20
    Standort Oberpfaffenhofen
    DE-82234 Weßling
    TED Dokumenten-Nr. 452501-2018
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      Deutschland-Köln: Dienstleistungen von Architektur- und Ingenieurbüros sowie planungsbezogene Leistungen

      2018/S 212-486538

      Berichtigung

      Bekanntmachung über Änderungen oder zusätzliche Angaben

      Dienstleistungen

      (Supplement zum Amtsblatt der Europäischen Union, 2018/S 199-452501)

      Legal Basis:

      Richtlinie 2014/24/EU

      Abschnitt I: Öffentlicher Auftraggeber/Auftraggeber

      I.1)Name und Adressen
      Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) e.V.
      Linder Höhe
      Köln
      51147
      Deutschland
      Kontaktstelle(n): Carolin Jande
      E-Mail: MTNgXm9saWZrK2dea2FiPWFpbythYg==
      NUTS-Code: DE21L

      Internet-Adresse(n):

      Hauptadresse: www.dlr.de

      Abschnitt II: Gegenstand

      II.1)Umfang der Beschaffung
      II.1.1)Bezeichnung des Auftrags:

       

      Neubau Betriebsrestaurant mit Konferenzzentrum

       

      II.1.2)CPV-Code Hauptteil
      71240000
      II.1.3)Art des Auftrags
      Dienstleistungen
      II.1.4)Kurze Beschreibung:

       

      Das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR), mit 16 Standorten in Deutschland und 3 Standorten im Ausland – Brüssel, Paris und Washington D.C. -, beschäftigt auf dem Campus in Oberpfaffenhofen ca. 1 800 Personen. Pro Jahr kommen rund 30 000 Besucher aus dem In- und Ausland. Auf dem Campus befinden sich Gebäude der Verwaltung und Forschung. Außerdem gibt es eine (überalterte) Betriebskantine und angrenzend einen kleinen Flughafen.

      Was fehlt sind Räumlichkeiten für Tagungen und Kongresse und ein Betriebsrestaurant, das nicht nur den ständig im Campus Beschäftigten dient, sondern auch repräsentativ und einladend für Besucher aus aller Welt ist.

      Aufgabe des Wettbewerbs ist der Neubau eines Konferenzzentrums und Betriebsrestaurants, der über seine eigentlichen Funktionen hinaus künftig ein Ort der Kommunikation, Begegnung und des Austausches in einer angenehmen und ansprechende Atmosphäre werden soll.

      Der Auslober wünscht sich mit dem Neubau einen starken Akzent mit großer Außenwirkung auf dem Campus. Betriebsrestaurant und Konferenzzentrum sollen als zentraler Anlaufpunk und Zentrum in der neuen, lebendigen Campusmitte fungieren und sowohl für Mitarbeiter als auch für internationale Besucher den Standort zeitgemäß repräsentieren und eine prägnante, identitätsgebende Gestaltung aufweisen.

      Soweit nichts anderes bestimmt ist, wird der Wettbewerb nach den Regeln der RPW 2013 durchgeführt.

      Die prognostizierten anrechenbaren Kosten (netto) liegen für den Neubau bei ca. 11,8 Mio. EUR und für die Freianlagen bei 0,3 Mio. EUR.

      Der Beginn der Planung erfolgt unmittelbar nach Beauftragung im Rahmen des auf den Wettbewerb nach §14 Abs. 4 Nr. 8 VgV folgenden Verhandlungsverfahrens.

       

      Abschnitt VI: Weitere Angaben

      VI.5)Tag der Absendung dieser Bekanntmachung:
      31/10/2018
      VI.6)Referenz der ursprünglichen Bekanntmachung
      Bekanntmachungsnummer im ABl.: 2018/S 199-452501

      Abschnitt VII: Änderungen

      VII.1)Zu ändernde oder zusätzliche Angaben
      VII.1.2)In der ursprünglichen Bekanntmachung zu berichtigender Text
      Abschnitt Nummer: I.3)
      Stelle des zu berichtigenden Textes: Kommunikation
      Anstatt:

       

      Angebote oder Teilnahmeanträge sind einzureichen an die oben genannten Kontaktstellen.

       

      muss es heißen:

       

      Angebote oder Teilnahmeanträge sind einzureichen an das Vergabebüro, DLR Oberpfaffenhofen, Baumanagement Süd, Münchener Str. 20, 82234 Weßling.

       

      Abschnitt Nummer: III.1.10)
      Stelle des zu berichtigenden Textes: Kriterien für die Auswahl der Teilnehmer
      Anstatt:

       

      Es werden bei beiden Leistungsbildern nur Referenzprojekte berücksichtigt, die nach dem 31.12.2008 abgeschlossen wurden.

       

      muss es heißen:

       

      Es werden nur Referenzprojekte berücksichtigt, die nach dem 31.12.2008 abgeschlossen wurden.

       

      Abschnitt Nummer: VI.3)
      Stelle des zu berichtigenden Textes: Zusätzliche Angaben
      Anstatt:

       

      Zugelassen sind Bewerbergemeinschaften von Architekten und Landschaftsarchitekten. Ebenfalls zugelassen sind Einzelbewerber, die alle Objektplanungen abdecken können. Die Projektverantwortlichen für die jeweilige Disziplin müssen nach Art. 1 Abs. 1, Art. 2 BauKaG befugt sein, die Berufsbezeichnung „Architekt“ und „Landschaftsarchitekt“ zu tragen. Die Verfassergemeinschaft von Architekten und Landschaftsarchitekten ist verpflichtend einzugehen.

      Die Auftragsvergabe der Wettbewerbsaufgabe erfolgt in einem Vergabeverfahren nach VgV (Verhandlungsverfahren). Grundlage für die Beauftragung im Verhandlungsverfahren wird das Vertragsmuster des Auftraggebers.

      Nach dem Wettbewerbsverfahren haben die Preisträger für das Verhandlungsverfahren die nachfolgenden Nachweise in Bezug auf die Mindestanforderungen, Ausschlussgründe und Eignung vorzulegen:

      a) Nachweis des jeweiligen Preisträgers (natürliche Personen, juristische Personen, Bewerbergemeinschaften) zur beruflichen Befähigung für den Projektverantwortlichen entsprechend Ziffer 2, Unterziffer 1) Aufforderungsschreiben;

      b) Nachweis der Planung und Bearbeitung der bereits für die Teilnehmerauswahl zu benennenden Referenzen;

      c) Nachweis einer angemessenen Berufshaftpflichtversicherung mit folgenden Mindestdeckungssummen:

      — Für das Leistungsbild Gebäude u. Innenräume Deckungssumme von 3 Mio EUR für Personenschäden und von 3 Mio EUR für Sach- und Vermögensschäden,

      — Für das Leistungsbild Freianlagen Deckungssumme von 1,5 Mio EUR für Personenschäden und von 1 Mio EUR für Sach- und Vermögensschäden,

      — Die Deckung muss für das Objekt über die Vertragslaufzeit uneingeschränkt erhalten bleiben,

      — Das Ergebnis des Wettbewerbs wird als Zuschlagskriterium mit 40 % gewichtet,

      — Das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt e. V. (DLR) schließt mit dem Sieger des Verhandlungsverfahrens einen Vertrag über die weiteren Planungsleistungen zur Umsetzung desWettbewerbsentwurfs ab. Es wird eine stufenweise Beauftragung folgender Leistungsphasen vorgesehen:

      —— Gebäude und Innenräume § 34 HOAI, Leistungsphasen 1-9,

      —— Freianlagen § 39 HOAI, Leistungsphasen 1-9.

      Im Falle einer Realisierung werden, zur Sicherstellung der Qualität bei der Umsetzung des Wettbewerbsentwurfs, in beiden Leistungsbildern mindestens die Leistungsphasen bis einschließlich 5 beauftragt, außer es stehen dem wichtige Gründe entgegen. Ein Anspruch auf Beauftragung aller Leitungsphasen besteht nicht.

       

      muss es heißen:

       

      Zugelassen sind Architekten und Bewerbergemeinschaften von Architekten. Die Projektverantwortlichen müssen nach Art. 1 Abs. 1, Art. 2 BauKaG befugt sein, die Berufsbezeichnung „Architekt“ zu tragen.

      Die Auftragsvergabe der Wettbewerbsaufgabe erfolgt in einem Vergabeverfahren nach VgV (Verhandlungsverfahren). Grundlage für die Beauftragung im Verhandlungsverfahren wird das Vertragsmuster des Auftraggebers.

      Nach dem Wettbewerbsverfahren haben die Preisträger für das Verhandlungsverfahren die nachfolgenden Nachweise in Bezug auf die Mindestanforderungen, Ausschlussgründe und Eignung vorzulegen:

      a) Nachweis des jeweiligen Preisträgers (natürliche Personen, juristische Personen, Bewerbergemeinschaften) zur beruflichen Befähigung für den Projektverantwortlichen entsprechend Ziffer 2, Unterziffer 1) Aufforderungsschreiben;

      b) Nachweis der Planung und Bearbeitung der bereits für die Teilnehmerauswahl zu benennenden Referenzen;

      c) Nachweis einer angemessenen Berufshaftpflichtversicherung mit folgenden Mindestdeckungssummen:

      — Für das Leistungsbild Gebäude u. Innenräume Deckungssumme von 3 Mio EUR für Personenschäden und von 3 Mio EUR für Sach- und Vermögensschäden,

      — Die Deckung muss für das Objekt über die Vertragslaufzeit uneingeschränkt erhalten bleiben,

      — Das Ergebnis des Wettbewerbs wird als Zuschlagskriterium mit 40 % gewichtet,

      — Das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt e. V. (DLR) schließt mit dem Sieger des Verhandlungsverfahrens einen Vertrag über die weiteren Planungsleistungen zur Umsetzung des Wettbewerbsentwurfs ab. Es wird eine stufenweise Beauftragung folgender Leistungsphasen vorgesehen:

      —— Gebäude und Innenräume § 34 HOAI, Leistungsphasen 1-9,

      —— Im Falle einer Realisierung werden, zur Sicherstellung der Qualität bei der Umsetzung des Wettbewerbsentwurfs mindestens die Leistungsphasen bis einschließlich 5 beauftragt, außer es stehen dem wichtige Gründe entgegen. Ein Anspruch auf Beauftragung aller Leistungsphasen besteht nicht.

       

      VII.2)Weitere zusätzliche Informationen:

       

      Deutschland-Köln: Dienstleistungen von Architektur- und Ingenieurbüros sowie planungsbezogene Leistungen

      2018/S 202-460376

      Berichtigung

      Bekanntmachung über Änderungen oder zusätzliche Angaben

      Dienstleistungen

      (Supplement zum Amtsblatt der Europäischen Union, 2018/S 199-452501)

      Legal Basis:

      Richtlinie 2014/24/EU

      Abschnitt I: Öffentlicher Auftraggeber/Auftraggeber

      I.1)Name und Adressen
      Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) e. V.
      Linder Höhe
      Köln
      51147
      Deutschland
      Kontaktstelle(n): Carolin Jande
      E-Mail: MjE5UE5fXFlWWxtXTltRUi1RWV8bUVI=
      NUTS-Code: DE21L

      Internet-Adresse(n):

      Hauptadresse: www.dlr.de

      Abschnitt II: Gegenstand

      II.1)Umfang der Beschaffung
      II.1.1)Bezeichnung des Auftrags:

       

      Neubau Betriebsrestaurant mit Konferenzzentrum

       

      II.1.2)CPV-Code Hauptteil
      71240000
      II.1.3)Art des Auftrags
      Dienstleistungen
      II.1.4)Kurze Beschreibung:

       

      Das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR), mit 16 Standorten in Deutschland und drei Standorten im Ausland – Brüssel, Paris und Washington D.C. –, beschäftigt auf dem Campus in Oberpfaffenhofen ca. 1 800 Personen. Pro Jahr kommen rund 30 000 Besucher aus dem In- und Ausland. Auf dem Campus befinden sich Gebäude der Verwaltung und Forschung. Außerdem gibt es eine (überalterte) Betriebskantine und angrenzend einen kleinen Flughafen.

      Was fehlt sind Räumlichkeiten für Tagungen und Kongresse und ein Betriebsrestaurant, das nicht nur den ständig im Campus Beschäftigten dient, sondern auch repräsentativ und einladend für Besucher aus aller Welt ist.

      Aufgabe des Wettbewerbs ist der Neubau eines Konferenzzentrums und Betriebsrestaurants, der über seine eigentlichen Funktionen hinaus künftig ein Ort der Kommunikation, Begegnung und des Austausches in einer angenehmen und ansprechende Atmosphäre werden soll.

      Der Aus lober wünscht sich mit dem Neubau einen starken Akzent mit großer Außenwirkung auf dem Campus. Betriebsrestaurant und Konferenzzentrum sollen als zentraler Anlauf punk und Zentrum in der neuen, lebendigen Campusmitte fungieren und sowohl für Mitarbeiter als auch für internationale Besucher den Standort zeitgemäß repräsentieren und eine prägnante, identitätsgebende Gestaltung aufweisen.

      Soweit nichts anderes bestimmt ist, wird der Wettbewerb nach den Regeln der RPW 2013 durchgeführt.

      Die prognostizierten anrechenbaren Kosten (netto) liegen für den Neubau bei ca. 11,8 Mio. EUR und für die Freianlagen bei 0,3 Mio. EUR.

      Der Beginn der Planung erfolgt unmittelbar nach Beauftragung im Rahmen des auf den Wettbewerb nach §14 Abs. 4 Nr. 8 VgV folgenden Verhandlungsverfahrens.

       

      Abschnitt VI: Weitere Angaben

      VI.5)Tag der Absendung dieser Bekanntmachung:
      16/10/2018
      VI.6)Referenz der ursprünglichen Bekanntmachung
      Bekanntmachungsnummer im ABl.: 2018/S 199-452501

      Abschnitt VII: Änderungen

      VII.1)Zu ändernde oder zusätzliche Angaben
      VII.1.2)In der ursprünglichen Bekanntmachung zu berichtigender Text
      Abschnitt Nummer: VI.4.1)
      Stelle des zu berichtigenden Textes: Zuständige Stelle für Rechtsbehelfs-/Nachprüfungsverfahren
      Anstatt:

       

      Regierung von Oberbayern – Vergabekammer Südbayern

      Maximilianstraße 39

      München

      80534

      Deutschland

      Telefon: +49 8921762411

      E-Mail: MTdvXmtgWlteZFpmZl5rJ2xuXl1bWnJea2c5a15gaFsnW1pyXmtnJ11e

      Fax: +49 8921762847

      Internet-Adresse: http://www.regierung.oberbayern.de/behoerde/mittelinstanz/vergabekammer/

       

      muss es heißen:

       

      Die Vergabekammern des Bundes

      Villemombler Straße 76

      Bonn

      53123

      Deutschland

      Telefon: 0228 9499-0

      E-Mail: MTdvZDlbbmddXmxkWmttXmVlWmZtJ1tuZ10nXV4=

      Fax: 0228 9499-163

      Internet-Adresse: bundeskartellamt.bund.de

       

      VII.2)Weitere zusätzliche Informationen:
  • Anzeigentext Ausschreibung

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    • Deutschland-Köln: Dienstleistungen von Architektur- und Ingenieurbüros sowie planungsbezogene Leistungen

      2018/S 199-452501

      Wettbewerbsbekanntmachung

      Legal Basis:

      Richtlinie 2014/24/EU

      Abschnitt I: Öffentlicher Auftraggeber/Auftraggeber

      I.1)Name und Adressen
      Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) e.V.
      Linder Höhe
      Köln
      51147
      Deutschland
      Kontaktstelle(n): Carolin Jande
      E-Mail: MTFiYHFua2htLWlgbWNkP2NrcS1jZA==
      NUTS-Code: DE21L

      Internet-Adresse(n):

      Hauptadresse: www.dlr.de

      I.2)Informationen zur gemeinsamen Beschaffung
      I.3)Kommunikation
      Die Auftragsunterlagen stehen für einen uneingeschränkten und vollständigen direkten Zugang gebührenfrei zur Verfügung unter: http://schober-stadtplanung.de/wettbewerb/downloads-zu-aktuellen-verfahren/rw_dlr/
      Weitere Auskünfte erteilen/erteilt die oben genannten Kontaktstellen
      Angebote oder Teilnahmeanträge sind einzureichen an die oben genannten Kontaktstellen
      I.4)Art des öffentlichen Auftraggebers
      Andere: Forschungszentrum der Bundesrepublik Deutschland für Luft- und Raum­fahrt
      I.5)Haupttätigkeit(en)
      Andere Tätigkeit: Forschung

      Abschnitt II: Gegenstand

      II.1)Umfang der Beschaffung
      II.1.1)Bezeichnung des Auftrags:

      Neubau Betriebsrestaurant mit Konferenzzentrum

      II.1.2)CPV-Code Hauptteil
      71240000
      II.2)Beschreibung
      II.2.2)Weitere(r) CPV-Code(s)
      II.2.4)Beschreibung der Beschaffung:

      Das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR), mit 16 Standorten in Deutschland und drei Standorten im Ausland - Brüssel, Paris und Washington D.C. -, beschäftigt auf dem Campus in Oberpfaffenhofen ca. 1 800 Personen. Pro Jahr kommen rund 30 000 Besucher aus dem In- und Ausland. Auf dem Campus befinden sich Gebäude der Verwaltung und Forschung. Außerdem gibt es eine (überalterte) Betriebskantine und angrenzend einen kleinen Flughafen.

      Was fehlt sind Räumlichkeiten für Tagungen und Kongresse und ein Betriebsrestaurant, das nicht nur den ständig im Campus Beschäftigten dient, sondern auch repräsentativ und einladend für Besucher aus aller Welt ist.

      Aufgabe des Wettbewerbs ist der Neubau eines Konferenzzentrums und Betriebsrestaurants, der über seine eigentlichen Funktionen hinaus künftig ein Ort der Kommunikation, Begegnung und des Austausches in einer angenehmen und ansprechende Atmosphäre werden soll.

      Der Auslober wünscht sich mit dem Neubau einen starken Akzent mit großer Außenwirkung auf dem Campus. Betriebsrestaurant und Konferenzzentrum sollen als zentraler Anlaufpunk und Zentrum in der neuen, lebendigen Campusmitte fungieren und sowohl für Mitarbeiter als auch für internationale Besucher den Standort zeitgemäß repräsentieren und eine prägnante, identitätsgebende Gestaltung aufweisen.

      Soweit nichts anderes bestimmt ist, wird der Wettbewerb nach den Regeln der RPW 2013 durchgeführt.

      Die prognostizierten anrechenbaren Kosten (netto) liegen für den Neubau bei ca. 11,8 Mio. EUR und für die Freianlagen bei 0,3 Mio. EUR.

      Der Beginn der Planung erfolgt unmittelbar nach Beauftragung im Rahmen des auf den Wettbewerb nach §14 Abs. 4 Nr. 8 VgV folgenden Verhandlungsverfahrens.

      II.2.13)Angaben zu Mitteln der Europäischen Union
      Der Auftrag steht in Verbindung mit einem Vorhaben und/oder Programm, das aus Mitteln der EU finanziert wird: nein

      Abschnitt III: Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Angaben

      III.1)Teilnahmebedingungen
      III.1.10)Kriterien für die Auswahl der Teilnehmer:

      Vom Bewerber / den Mitgliedern einer Bewerbergemeinschaft sind zum Zwecke der Auswahl zunächst die im Teilnahmeantrag geforderten Angaben und Eigenerklärungen abzugeben:

      — Angaben zu Name und Rechtsform, zum bevollmächtigten Vertreter, Ansprechpartner mit E-Mail, Gründungsdatum

      — Angabe der Adresse und Kontaktdaten,

      — Angabe zu Ausschlussgründen nach §§123, 124 GWB,

      — von Mitgliedern einer Bewerbergemeinschaft:

      —— Erklärung, dass sich diese nur als Mitglied der benannten Bewerbergemeinschaft bewerben.

      —— Bewerbergemeinschaftserklärung mit Angabe der Mitglieder der Bewerbergemeinschaft und des jeweiligen Leistungsanteils, Bevollmächtigung des vertretungsberechtigten Mitglieds sowie die Erklärung, dass die Mitglieder im Fall der Beteiligung am nachfolgenden Verhandlungsverfahren eine Bietergemeinschaft bilden werden.

      Zur Teilnahme gelten folgende Mindestanforderungen:

      Es werden nur Bewerber oder Bewerbergemeinschaften berücksichtigt, welche

      1) die Berufsqualifikation als „Architekt“ besitzen und die erklären,

      2) dass eine Berufshaftpflichtversicherung mit einer Deckungssumme von 3 Mio. EUR für Personenschäden und von 3 Mio. EURfür Sonstige Schäden (bei Bewerbergemeinschaften von jedem Mitglied) besteht bzw. im Auftragsfall abgeschlossen wird

      3) dass keine Ausschlusskriterien nach §§123, 124 GWB vorliegen und die

      4) mindestens zwei Referenzprojekte über den Neubau eines Gebäudes vorlegen

      Es werden bei beiden Leistungsbildern nur Referenzprojekte berücksichtigt, die nach dem 31.12. 2008 abgeschlossen wurden.

      Hinweis zu 1):

      Ist die Berufsbezeichnung am jeweiligen Heimatstaat gesetzlich nicht geregelt, so erfüllt die fachlichen Anforderungen als Architekt wer über ein Diplom, Prüfungszeugnis oder einen sonstigen Befähigungsnachweis verfügt, dessen Anerkennung der Richtlinie 2005/36/EG vom 7. September 2005 über die Anerkennung von Berufsqualifikationen in Verbindung mit der Richtlinie 2013/55/EU entspricht.

      Zu den beiden Referenzprojekten (Neubau Gebäude) sind jeweils folgende Angaben zu machen:

      a) Name des Referenzprojekts;

      b) Name Auftraggeber mit Ansprechpartner und Anschrift;

      c) Zeitpunkt Fertigstellung (Monat/Jahr);

      d) Honorarzone;

      e) Brutto-Grundfläche des Gebäudes in m2,

      f) der eigene Leistungsanteil an der Planung in %.

      Auswahl der Bewerber

      Unter denjenigen Bewerbern, die die Mindestanforderungen erfüllen, erfolgt die Auswahl von max. 9 neben den 6 vorausgewählten Wettbewerbsteilnehmern nach folgenden Kriterien:

      Es werden 2 Referenzen (Neubau Gebäude) bewertet.

      Referenz Neubau Gebäude, berücksichtigt werden:

      Die Vergleichbarkeit der Planungsanforderungen

      (Honorarzone IV und höher = 5,0 Punkte, HZ III = 3,0 Punkte, unter HZ III = 0 Punkte),

      Die Vergleichbarkeit der Brutto-Grundfläche

      (BGF >= 2 000 m2 = 5,0 Punkte, BGF >= 1 500 m2 = 4,0 Punkte, BGF >= 1 000 m2 = 3,0 Punkte, BGF < 1 000 m2 = 0 Punkte),

      Der eigene Leistungsanteil (jeweils zu 100 % durch Bewerber erbracht: Planung = 5,0 Punkte).

      Wurde der eigene Leistungsanteil jeweils zu 100 % durch den Bewerber erbracht erhält der Bewerber die volle Punktzahl, falls nicht vollständig allein durch den Bewerber erbracht (sondern z. B. mit Nachunternehmen oder in Arbeitsgemeinschaft), wird der angegebene prozentuale Leistungsanteil mit der Punktzahl multipliziert). Bei Punktgleichheit entscheidet das Los. Es werden nur Referenzen berücksichtigt für die die geforderten Angaben in den Formularen des Teilnahmeantrags gemacht wurden.

      III.2)Bedingungen für den Auftrag
      III.2.1)Angaben zu einem besonderen Berufsstand
      Die Teilnahme ist einem bestimmten Berufsstand vorbehalten: ja
      Beruf angeben:

      Architekt/in

      Abschnitt IV: Verfahren

      IV.1)Beschreibung
      IV.1.2)Art des Wettbewerbs
      Nichtoffen
      Anzahl der in Erwägung gezogenen Teilnehmer: 15
      IV.1.7)Namen der bereits ausgewählten Teilnehmer:
      Meck Architekten, München
      Florian Nagler, München
      Birk Heilmeyer und Frenzel Architekten, Stuttgart
      Schwinde Architekten, München
      querkraft Architekten, Wien
      Misa Shibukawa, Raphael Eder Wien
      IV.1.9)Kriterien für die Bewertung der Projekte:

      Alle zur Beurteilung zugelassenen Arbeiten werden gemäß nachfolgend aufgeführter Gesichtspunkte beurteilt. Die Reihenfolge stellt keine Wertung dar.

      Die Beurteilung durch das Preisgericht erfolgt durchgängig nach einheitlichen Maßstäben gemäß folgenden Kriterien:

      — Städtebauliche Qualität und Integration,

      — Gestaltqualität der Baukörper,

      — Funktionalität der Grundrisse unter Berücksichtigung des Raum- und Funktionsprogramms,

      — Innenräumliche Qualität,

      — Qualität des Freiflächenkonzepts,

      — Funktionalität der inneren und äußeren Erschließung,

      — Denkmalschutz und Umgang mit dem Bestand,

      — Flächeneffizienz bei der Grundstücksnutzung,

      — Wirtschaftlichkeit in Erstellung und Betrieb,

      — Barrierefreiheit.

      Das Preisgericht behält sich eine Differenzierung der aufgeführten Kriterien und eine Gewichtung vor.

      IV.2)Verwaltungsangaben
      IV.2.2)Schlusstermin für den Eingang der Projekte oder Teilnahmeanträge
      Tag: 12/11/2018
      Ortszeit: 12:00
      IV.2.3)Tag der Absendung der Aufforderungen zur Teilnahme an ausgewählte Bewerber
      IV.2.4)Sprache(n), in der (denen) Projekte erstellt oder Teilnahmeanträge verfasst werden können:
      Deutsch
      IV.3)Preise und Preisgericht
      IV.3.1)Angaben zu Preisen
      Es werden ein oder mehrere Preise vergeben: ja
      Anzahl und Höhe der zu vergebenden Preise:

      Die Höhe der Preisgelder muss noch abschließend ermittelt werden. Derzeit wird (unverbindlich) von Summen (netto) in folgender Größenordnung ausgegangen:

      1) Preis 36 500 EUR;

      2) Preis 27 500 EUR;

      3) Preis 13 500 EUR.

      Anerkennungen 13 500 EUR

      Preissumme gesamt netto 91 000 EUR

      IV.3.2)Angaben zu Zahlungen an alle Teilnehmer:

      Es werden keine Bearbeitungsentgelte ausgeschüttet.

      IV.3.3)Folgeaufträge
      Ein Dienstleistungsauftrag infolge des Wettbewerbs wird an den/die Gewinner des Wettbewerbs vergeben: ja
      IV.3.4)Entscheidung des Preisgerichts
      Die Entscheidung des Preisgerichts ist für den öffentlichen Auftraggeber/den Auftraggeber bindend: nein
      IV.3.5)Namen der ausgewählten Preisrichter:
      Robert Hösle, Architekt, München
      Finn Geipel, Architekt, Berlin/Paris
      Prof. Ulrike Lauber, Architektin, München/Berlin
      Jórunn Ragnarsdóttir, Architektin, Stuttgart
      Prof. Ludwig Wappner, Architekt, München
      Alfred Nieuwenhuizen, Architekt, Berlin
      Johannes Ernst, Architekt, München
      Matthias Vollmer, Architekt, Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und nukleare Sicherheit

      Abschnitt VI: Weitere Angaben

      VI.3)Zusätzliche Angaben:

      Allgemeine Angaben zur Kommunikation:

      Fragen zu den Bewerbungsunterlagen und/oder zum Verfahren sind per eMail an die unter I.1 der Bekanntmachung genannte Kontaktstelle zu senden. Fragen zu den Bewerbungsunterlagen, die nicht 8 Kalendertage vor Ablauf der Teilnahmefrist eingehen, werden nicht mehr beantwortet. Die Antworten auf Fragen von Bewerbern werden auf der unter Ziffer I.3 der Wettbewerbsbekanntmachung genannten Internetseite eingestellt. Ebenso etwaige Änderungen der Vergabeunterlagen. Die Bewerber haben sich durch regelmäßige Kontrolle der Internetseite selbst über Antworten auf Bewerberfragen oder Änderungen der Bewerbungsunterlagen zu informieren.

      Zugelassen sind Bewerbergemeinschaften von Architekten und Landschaftsarchitekten. Ebenfalls zugelassen sind Einzelbewerber, die alle Objektplanungen abdecken können. Die Projektverantwortlichen für die jeweilige Disziplin müssen nach Art. 1 Abs. 1, Art. 2 BauKaG befugt sein, die Berufsbezeichnung „Architekt“ und „Landschaftsarchitekt“ zu tragen.“ Die Verfassergemeinschaft von Architekten und Landschaftsarchitekten ist verpflichtend einzugehen.

      Die Auftragsvergabe der Wettbewerbsaufgabe erfolgt in einem Vergabeverfahren nach VgV (Verhandlungsverfahren).

      Grundlage für die Beauftragung im Verhandlungsverfahren wird das Vertragsmuster des Auftraggebers.

      Nach dem Wettbewerbsverfahren haben die Preisträger für das Verhandlungsverfahren die nachfolgenden Nachweise in Bezug auf die Mindestanforderungen, Ausschlussgründe und Eignung vorzulegen:

      a) Nachweis des jeweiligen Preisträgers (natürliche Personen, juristische Personen, Bewerbergemeinschaften) zur beruflichen Befähigung für den Projektverantwortlichen entsprechend Ziffer 2, Unterziffer 1) Aufforderungsschreiben;

      b) Nachweis der Planung und Bearbeitung der bereits für die Teilnehmerauswahl zu benennenden Referenzen;

      c) Nachweis einer angemessenen Berufshaftpflichtversicherung mit folgenden Mindestdeckungssummen:

      Für das Leistungsbild Gebäude u. Innenräume Deckungssumme von 3,0 Mio EUR für Personenschäden und von 3,0 Mio EUR für Sach- und Vermögensschäden;

      Für das Leistungsbild Freianlagen Deckungssumme von 1,5 Mio EUR für Personenschäden und von 1,0 Mio EUR für Sach- und Vermögensschäden.

      Die Deckung muss für das Objekt über die Vertragslaufzeit uneingeschränkt erhalten bleiben.

      Das Ergebnis des Wettbewerbs wird als Zuschlagskriterium mit 40 % gewichtet.

      Das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt e. V. (DLR) schließt mit dem Sieger des Verhandlungsverfahrens einen Vertrag über die weiteren Planungsleistungen zur Umsetzung des Wettbewerbsentwurfs ab. Es wird eine stufenweise Beauftragung folgender Leistungsphasen vorgesehen:

      Gebäude und Innenräume § 34 HOAI, Leistungsphasen 1-9

      Freianlagen §39 HOAI, Leistungsphasen 1-9

      Im Falle einer Realisierung werden, zur Sicherstellung der Qualität bei der Umsetzung des Wettbewerbsentwurfs, in beiden Leistungsbildern mindestens die Leistungsphasen bis einschließlich 5 beauftragt, außer es stehen dem wichtige Gründe entgegen. Ein Anspruch auf Beauftragung aller Leitungsphasen besteht nicht.

      VI.4)Rechtsbehelfsverfahren/Nachprüfungsverfahren
      VI.4.1)Zuständige Stelle für Rechtsbehelfs-/Nachprüfungsverfahren
      Regierung von Oberbayern – Vergabekammer Südbayern
      Maximilianstraße 39
      München
      80534
      Deutschland
      Telefon: +49 8921762411
      E-Mail: MTVxYG1iXF1gZlxoaGBtKW5wYF9dXHRgbWk7bWBial0pXVx0YG1pKV9g
      Fax: +49 8921762847

      Internet-Adresse: http://www.regierung.oberbayern.de/behoerde/mittelinstanz/vergabekammer/

      VI.4.2)Zuständige Stelle für Schlichtungsverfahren
      VI.4.3)Einlegung von Rechtsbehelfen
      Genaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen:

      Eine Rüge ist unverzüglich nach Kenntnis des Umstands, der gerügt werden soll, innerhalb der Fristen des §160 Abs. 3 Satz 1 Nr. 1-3 GWB, einzureichen.

      Ein Nachprüfungsantrag bei der Vergabkammer ist unzulässig, soweit mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind (§ 160 Abs. 3 Satz 1 Nr. 4 GWB). Ein Nachprüfungsantrag ist zudem unzulässig, wenn der Zuschlag erfolgt ist, bevor die Vergabekammer den Auftraggeber über den Antrag auf Nachprüfung informiert hat (§§ 168 Abs. 2 Satz 1, 169 Abs. 1 GWB). Die Zuschlagserteilung ist möglich 15 Kalendertage nach Absendung der Bieterinformation nach §134 Abs.1 GWB. Wird die Information auf elektronischem Weg oder per Fax versendet, verkürzt sich die Frist auf 10 Kalendertage (§ 134 Abs. 2 GWB). Die Frist beginnt am Tag nach der Absendung der Information durch den Auftraggeber; auf den Tag des Zugangs beim betroffenen Bieter und Bewerber kommt es nicht an. Die Zulässigkeit eines Nachprüfungsantrags setzt ferner voraus, dass die geltend gemachten Vergabeverstöße 10 Kalendertage nach Kenntnis gerügt wurden (§ 160 Abs. 3 Satz 1 Nr. 1 GWB). Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, müssen spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden (§ 160 Abs. 3 Satz 1 Nr. 2 GWB). Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, müssen spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden (§ 160 Abs. 3 Satz 1 Nr. 3 GWB).

      VI.4.4)Stelle, die Auskünfte über die Einlegung von Rechtsbehelfen erteilt
      VI.5)Tag der Absendung dieser Bekanntmachung:
      11/10/2018
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INFO-BOX

Ausschreibung veröffentlicht 16.10.2018
Ergebnis veröffentlicht 08.04.2019
Zuletzt aktualisiert 08.04.2021
Wettbewerbs-ID 2-317686 Status Kostenpflichtig
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