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  • CH-4310 Rheinfelden
  • 02/2015
  • Ergebnis
  • (ID 2-175356)

Rheinsteg


  • 3. Preis

    kein Bild vorhanden
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    Tragwerksplaner
    Conzett Bronzini Gartmann AG, Chur (CH)

    In Zusammenarbeit mit:
    Tragwerksplaner: Bänziger Partner AG, Zürich (CH)
    Landschaftsarchitekten: Antón & Ghiggi landschaft architektur, Zürich (CH)
    Architekten: Nissen Wentzlaff Architekten BSA SIA AG, Basel (CH)
    Lichtplaner: mosersidler AG für Lichtplanung, Zürich (CH)

    Preisgeld
    20.000 CHF

    Erläuterungstext
    Liegt nicht vor.

    Beurteilung durch das Preisgericht

    Eine einseitige Hängebrücke mit zwei Seilebenen und einem ungewöhnlich niedrigen Pylon in Stahlbauweise. Der funktionale Entwurf lässt, von einer möglichen, im Vorfeld noch zu klärenden Schwingungsempfindlichkeit abgesehen, keine grösseren konstruktiven Probleme erwarten. Die Pylonrückverankerung ist nachvollziehbar ausgebildet. Die sich im Querschnitt nach aussen ausformende Überbauausbildung wirkt unnötig schwer, ebenso bedarf das Geländer einer gestalterischen Überarbeitung. Umfang und Länge der Ausbildung der Rückverankerung werfen bezüglich der Berücksichtigung der Grundeigentumsverhältnisse Fragen auf: Die Verankerung der Abspannungen auf der Schweizer Seite ist technisch zwar möglich, erfordert jedoch einen erheblichen Aufwand und bedingt die Inanspruchnahme privaten Baugrunds. Das konstruktive Potential einer prägnanteren (höheren) Pylonausbildung wird nicht genutzt.

    Der bescheidene, fast unscheinbare Lösungsvorschlag setzt kein Zeichen, er fügt sich aber zurückhaltend in die Landschaft ein.

    Zurückhaltender geht ’s kaum. Diesen Ansatz haben die Verfasser sehr dezidiert gewählt. Über den Rhein spannt sich in der Ansicht ein bescheidenes Band, das fast banal in den Uferbestockungen verschwindet. Aus den Bäumen auf deutscher Seite ragt ein vertikales Etwas, das sich zu seiner Eigenschaft, Pylon zu sein, nicht so recht bekennen möchte. Pylon und Band werden dann über die feinen Seile zu einer Brücke gefügt. Das Rheinquerprofil bleibt weitgehend unangetastet.

    Die Anschlusspunkte an das bestehende Wegenetz werden nicht speziell ausgestaltet. Die Radwegführung zur Unteren Kanalstraße wird offenbar auf dem heutigen Stand belassen, so dass sich Umwege für den Radverkehr ergeben. Ergänzend ist auf deutscher Seite eine Treppe zum Höhenweg vorgesehen, die konstruktiv als Rückverankerung des Pylonen dient. Ausgerechnet an den Brückenköpfen wird die Brückenbreite konstruktiv bedingt auf 4,3 m verringert, was hinsichtlich der Bewegungserfordernisse ungünstig ist. Bei der Treppe sind die Auftritte und die Podeste zu kurz bemessen. Am Kreuzungspunkt von Treppe und dem untergeordneten Radweg längs entsteht ein potentieller Konfliktpunkt zwischen Rad- und Fussverkehr.


INFO-BOX

Angelegt am 16.03.2015, 11:32
Zuletzt aktualisiert 18.03.2015, 11:44
Beitrags-ID 4-100427
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