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  • DE-81925 München
  • 04/2015
  • Ergebnis
  • (ID 2-182714)

Neubau von Wohnanlagen im Prinz-Eugen-Park


  • 2. Preis LOS 3

    perspektive, © felix+jonas

    Architekten
    Felix + Jonas Architekten, München (DE) Büroprofil

    In Zusammenarbeit mit:
    Landschaftsarchitekten: mahl gebhard konzepte, München (DE)
    Visualisierer: Jonas Bloch Architekturvisualisierung, München (DE)
    Modellbauer: Neubauer Modellbau, München (DE)

    Erläuterungstext
    Liegt nicht vor.

    Beurteilung durch das Preisgericht

    Mit einer stark plastizierten Fassade tritt der Baukörper nach Westen und Osten hin prominent in Erscheinung. Im Kontrast dazu ist dessen Erdgeschosszone relativ ruhig ausgebildet. Der sieben geschossige Kopfbau fügt sich gestalterisch in die Gesamterscheinung des großen Nord-Süd gerichteten Baukörpers ein. Kopfbau plus fünfgeschossiger Baukörper füllen die Schanierfunktion innerhalb des Prinz-Eugen-Park angemessen aus.
    Der Möblierungsnachweis hinsichtlich der Nutzbarkeit der Räume ( z.B. Schlafzimmer) und insbesondere die erforderliche Barrierefreiheit der Grundrisse ist in der weiteren Entwicklung darzustellen. Die sehr langen Flure in den Familienwohnungen haben nur einen geringen Wohnwert. Bei den öffentlich geförderten Appartements dürfen die drei Nutzungen Kochen/Wohnen/Schlafen nicht in einem Raum realisiert werden. Einige Wohnungstypen sind zu groß und müssen deshalb überarbeitet werden. Der Entwurf weist ein Defizit bei den notwendigen Drei-Zimmer-Wohnungen auf.
    Der gemeinsame Eingang von Haus für Kinder und heilpädagogischer Tagesstätte am Quartierplatz ist richtig situiert. Der dadurch entstehende Flur im EG sollte besser zoniert werden. Die bestehenden Nachteile im Betriebsablauf können bei einer Umplanung behoben werden. Die Zuordnung der Freiflächen zu den Nutzungen der EG Zone ist überzeugend. Es werden vielfältige differenzierte Freiraumangebote entwickelt.

    Eine breitere Fuge zwischen Kindertagesstätte und heilpädagogischer Tagesstätte zum Treppenhaus wäre wünschenswert. Die um das Südgebäude umlaufenden Privatgärten könnten zum Quartiersanger durchlässiger ausgebildet werden.

    Die Arbeit weist ein gutes A/V-Verhältnis und eine gute Flächenwirtschaftlichkeit auf. Der südliche Baukörper hat noch Optimierungspotential. In der baukonstruktiven und technischen Ausarbeitung ist es eine sehr solide Arbeit, welche sich an den Kriterienkatalog der Landeshauptstadt München hält. Insbesondere die Ausarbeitung in den Bereichen Energie|Heizung, Ökologie|Nachhaltigkeit und mögliche Alternativen haben bereits einen hohen Detaillierungsgrad. Die ausgestellten Loggien werden die höheren Investitionen in Form von einer höheren Wohnqualität kompensiert, was durchaus vertretbar und bzgl. Wohnwert wünschenswert ist.


INFO-BOX

Angelegt am 28.04.2015, 15:57
Zuletzt aktualisiert 29.04.2015, 09:30
Beitrags-ID 4-102279
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