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  • DE-64823 Groß-Umstadt
  • 12/2015
  • Ergebnis
  • (ID 2-182734)

Neubau Bettenhaus Kreisklinik


  • 4. Preis

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    Landschaftsarchitekten
    Strauchwerk Landschaftsarchitekten, Düsseldorf (DE)

    In Zusammenarbeit mit:
    Architekten, Bauingenieure: HDR GmbH (ehemals HDR TMK Planungsgesellschaft mbH), Düsseldorf (DE), Berlin-Schöneberg (DE), Leipzig (DE), Erfurt (DE), Kiel (DE), Bochum (DE), München (DE), Stuttgart (DE)

    Preisgeld
    20.000 EUR

    Erläuterungstext
    Liegt nicht vor.

    Beurteilung durch das Preisgericht

    Leitidee/Städtebauliche Einbindung
    1. BA, durch das Platzieren von zwei neuen Baukörpern wird an der südlichen Seite des Klinikgeländes ein Abschluss gebildet. Die versetzte Anordnung der Baukörper nimmt die Raumkanten der Bestandsbauten auf und die Maßstäblichkeit orientiert sich an der Bebauung südlich der Zimmerstraße. Dieser Kleinteiligkeit wirkt das Einschneiden in den Hang und eine damit teilweise einhergehende 6-Geschossigkeit entgegen.

    Äußere Gestaltung
    Die Holzelemente der Fassade des Pflegebereichs ergibt ein lebendiges Bild im Kontrast zu dem neutralen Sockelgeschoss als Pfosten-Riegel-Konstruktion.

    Äußere Erschließung
    Die Lage des Haupteingangs wird kritisiert, da dieser vom Hauptzugang rechtwinklig abknickt und im 1.BA von den Bestandsbauten verdeckt wird.

    Innere Erschließung
    Die innenliegenden Treppenräume haben Öffnungen zu anderen Räumen und sind in dieser Form nicht genehmigungsfähig. Die Kapazitäten der Aufzüge sind zu gering.

    Räumliche Organisation/Funktionalität
    Der Anschluss des 1. BA an das Bestandsgebäude erfolgt als doppelte Anbindung (öffentlich, intern) auf zwei Ebenen (Ebene -1 = im Bestand E -2 und Ebene EG = im Bestand E -1). Auf Ebene +1 (im Bestand EG) gibt es eine Verbindung zum Bestands-OP; langer Weg zum MRT. Die auf Ebene -1 (im Bestand E -2) gelegene Cafeteria wird leider nur über einen kleinen Lichthof belichtet. Die Intensivstation müsste hinsichtlich der Lage der Auxiliarräume und Anordnung der Schleusen überarbeitet werden. Die 2-geschossige Halle im Casino wird ohne Abtrennung dargestellt, so dass besondere Brandschutzmaßnahmen erforderlich sind. Nicht in jedem Brandabschnitt ist eine Aufzugsanlage vorhanden, so dass nach einer horizontalen Verschiebung der Patienten in einen anderen Brandabschnitt die Evakuierung durch einen Fahrstuhl der vom Brandereignis nicht betroffen ist, nicht möglich ist. Die Gestaltung der Krankenzimmer entspricht der Qualität eines „Hotelzimmers“. Diese angenehme Atmosphäre soll dem Heilungsprozess zugutekommen.

    Insgesamt überzeugt der Entwurf durch die städtebauliche Einbindung und die Ausgestaltung der Pflegebereiche - dem entgegenstehen funktionale Mängel sowie die sehr langen Wege des 3. BA.


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