• DE-86150 Augsburg
  • 09/2007
  • Ergebnis
  • (ID 7415)

Konzeptionelle Überplanung des Königsplatzes und der angrenzenden Straßenzüge

Begrenzt offener, einstufiger Realisierungswettbewerb
  • 1. Preis

    Königsplatz

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    Lichtplaner
    Schlotfeldt Licht, Hamburg (DE), Berlin (DE)

    Mitarbeit
    Torsten Rullmann

    In Zusammenarbeit mit::
    Architekten: atelier pk, Berlin (DE)
    Landschaftsarchitekten: bbz landschaftsarchitekten, Berlin (DE), Freiburg (DE), Bern (CH)
    Verkehrsplaner: Stadt Raum Verkehr Birchler und Wicki, Zürich (CH)
    Bauingenieure: Krone Hamann Reinke Ingenieurbüro GmbH, Berlin (DE)

    Preisgeld
    29.500 EUR

    Erläuterungstext
    Der Königsplatz liegt an der wichtigen und sensiblen Nahtstelle zwischen Bahnhofsquartier und Altstadt, am Altstadtring. Als ein solches Bindeglied und als Entree für die Altstadt nimmt er eine bedeutende Funktion ein. Als Trittstein im Grünring des Stadtrings kommt ihm eine wichtige Funktion als Grünraum zu.

    Die Platzfläche des Königsplatzes erfährt eine räumliche Teilung: der Königsplatz und das ‚Gögginger’ Tor. Zwei räumlich klar differenzierte Platzflächen machen die historischen Beziehungen im städtischen Raumgefüge erlebbar. Der Platz ‚Gögginger Tor’, als Entree in die Innenstadt setzt als steinerner urbaner Platz die Achse Bahnhof, Bahnhofsstraße – Altstadt fort und markiert den Standort des ehemaligen Gögginger Tores, einem wichtigen Stadttor zur Alt- und Kernstadt.

    Das neue, durch präzise Raumkanten und Funktionsräume definierte Karree des Königsplatz wird als grüner, urbaner Stadtplatz seiner Funktion als Mobilitätsdrehscheibe und größter Umsteigebahnhof des ÖPNV innerhalb Augsburgs gerecht und setzt die grünräumliche Raumfolge des Stadtrings fort.

    Beurteilung durch das Preisgericht

    Die Leitidee des Projektes basiert auf einer einfachen und sehr selbstverständlichen Neuinterpretation des Königsplatzes, der eine klare urbane Atmosphäre formuliert.

    Der Platz, dessen historische Struktur bereits seit Jahrzehnten durch verkehrliche Anlagen nicht mehr in der Urform erkennbar und realisierbar ist, erfährt eine überzeugend einfache und im Ausdruck raffinierte neue Konzeption.

    (...)

    Das Konzept verspricht durch die bewusste Reduktion der Mittel eine hohe Wirtschaftlichkeit und optimale Realisierbarkeit. Das Projekt zeichnet sich durch ein einfaches und zukunftsfähiges offenes Konzept aus, das sich den Bedürfnissen der Nutzer verschreibt und eine starke Einheit des Raumes unter wirtschaftlich günstigen Rahmenbedingungen verspricht. Die Balance zwischen öffentlicher Grün- und Freifläche und differenziert gestalteter Verkehrs- und Bewegungsfläche bildet die signifikante Stärke des Konzeptes und sollte konsequent im Sinne eines identitätsprägenden Raum- und Funktionskontinuums weiter entwickelt werden.

    (...)


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