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  • DE-85540 Haar
  • 02/2017
  • Ergebnis
  • (ID 2-239367)

Ausbau des Schulstandorts am Jagdfeld


  • Anerkennung

    © a|sh architekten / BHM Planungsgesellschaft mbH

    Architekten
    a|sh architekten, Ludwigshafen (DE), Frankfurt (DE), Düsseldorf (DE), Nienburg (DE), Kulmbach (DE), München (DE), Aalen (DE), Berlin (DE) Büroprofil

    In Zusammenarbeit mit:
    Landschaftsarchitekten: BHM Planungsgesellschaft mbH, Bruchsal (DE), Nürtingen (DE), Freiburg im Breisgau (DE), Backnang (DE)
    Architekten, Stadtplaner: MATTER, Berlin (DE)
    Architekten: tobias buschbeck architektur, Berlin (DE)

    Preisgeld
    11.500 EUR

    Erläuterungstext
    Großer Pausenhof & “Fliegende Klassenzimmer”

    Erreicht wird dies durch zwei wesentliche Entscheidungen:
    Zum einen wird die Sporthalle unter dem Pausenhof angeordnet. Es entsteht viel Platz für den Pausenhof.
    Zum anderen wird die gesamte Erdgeschossebene als optisch zusammenhängender Ort der Pause & Erholung ausgebildet. Mit sanft geschwungenen Formen umspielen sich Freiraum und Architektur und schaffen Raum für die Mensa und ein vielfältiges Bewegungsangebot auf dem Pausenhof. Die beiden Obergeschosse bilden darüber ein schützendes Dach – gleichsam als „fliegende Klassenzimmer“.

    Vielfältiger Lern- & Lebensraum

    Insbesondere im Rahmen der Ganztagsbetreuung wird Schule sowohl zu Lern-, als auch Lebensraum. Dies erfordert eine vielfältige und identitätsstiftende Behausung.
    Der Neubau setzt dabei, durch seine warm schimmernden Goldtöne, ein wohltuendes, neues Erkennungszeichen für den Gesamteingang der Grundschule.

    Kommunikationsfördernde Erschließung

    Der Entwurf lebt das Konzept der „flurlosen“ Schule. Einer Schule, in der Erschließungsflächen immer auch attraktive Aufenthaltsräume sind. Nutzbarer Raum, durch den insbesondere die Schulgemeinschaft erlebbar und erlernbar wird.
    Ein zentraler Schlüssel hierzu ist Kommunikation. Kommunikation entsteht u.a. durch Begegnung.

    Gemeinschaftsbildende Lernhaus-Cluster

    Gemäß der pädagogischen Anforderungen wird eine hochflexible Raumvielfalt benötigt. Raum, der die Schülerinnen und Schüler dabei unterstützt, zu lernen mit sich und anderen umzugehen und gemeinsam mehr zu erreichen – ein gemeinschaftsbildender Lernhaus-Cluster.

    Freiraum zum Bewegen, Spielen und Ausruhen

    Landschaftsinseln, Schuldachgarten als Experimentierlandschaft und Ginkgo-Bäume - viel Raum zum Bewegen, Spielen und Ausruhen.
    Mitwirkung - es bestehen vielfältige Möglichkeiten zur Mitwirkung von Schülern, Lehrern und Eltern bei der Ausgestaltung des Freiraumes - insbesondere auf dem Dachgarten.

    Beurteilung durch das Preisgericht

    (Auszug)
    Der Entwurf umfasst einen kompakten, großteils aufgeständerten Gebäuderiegel entlang der südlichen Grundstücksgrenze, wobei die Sporthalle komplett unter der Geländeoberfläche liegt. Die sich daraus ergebenden räumlichen und schulorganisatorischen Vor- und Nachteile wurden im Preisgericht sehr kontrovers diskutiert.

    Grundsätzlich positiv zu sehen ist die durch die Absenkung der Sporthalle entstehende großzügige zusammenhängende Pausenfläche. Durch die Absenkung der Sporthalle wird die unter dem „schwebenden“ Baukörper entstehende freie Sicht vom Jagdfeldring zur Waldluststraße zusätzlich unterstützt.

    Die großteils organisch gestaltete Form der beiden „inselförmigen“ EG-Zonen bildet einen spannenden Kontrast zum aufgeständerten orthogonalen Kubus der Obergeschosse.

    Insgesamt stellt die Wettbewerbsarbeit einen interessanten und originellen Entwurfsansatz dar.