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Verhandlungsverfahren | 08/2017

Betriebshof „Gingener Straße“ in Wangen | Neubau und Umbau (Hochbau)

Zuschlag

Birk Heilmeyer und Frenzel Architekten

Architektur

Erläuterungstext

Das Grundstück des Betriebshofes Gingener Straße befindet sich am Schnittpunkt zwischen städtischer Wohnbebauung im Westen und industriellen Großstrukturen im Osten. Die Herausforderung der Aufgabe besteht darin, sich zwischen diesen beiden Polen geschickt zu positionieren und trotz der beengten Verhältnisse den spezifischen Anforderungen gerecht zu werden.

Der Entwurf schlägt eine klare Neugliederung des Grundstücks durch zwei Baukörper vor. Im Westen, an der Gingener Straße, wird ein dreigeschossiges, kompaktes Verwaltungsgebäude platziert, das alle thermischen Nutzungen in sich aufnimmt. Dieses passt sich einerseits in Kubatur und Gliederung der Struktur der Wohnbebauung an, gleichzeitig bietet es einen optimalen Schallschutz vor dem Betriebslärm.
Quer dazu legt sich im südlichen Teil des Grundstücks ein großes, offenes Dach, das alle Stellplätze des Betriebshofes unter sich zusammenfasst. Durch das optimierte Parken in drei Reihen, wird einerseits eine kompakte Konstruktion, andererseits eine Reduzierung der Rangierflächen erreicht. Somit ergibt sich für die geforderten Freilagerflächen eine klare, kompakte Zone im Norden des Geländes. Alle für Fahrzeuge relevanten Freiflächen befinden sich im südlichen Bereich unterhalb der Halle und sind somit optimal anfahrbar und gleichzeitig in weiter Entfernung zur Wohnbebauung. Die beiden bisherigen Zufahrten für PKW und LKW, können weiterhin ohne Einschränkungen genutzt werden.

Die beiden Neubauten sind konsequent als konstruktiver Holzbau entworfen.
Holz wird als CO2 Speicher dem Nachhaltigkeitsgedanken des Betriebshofes sowie der Stadt Stuttgart gerecht. Das Material stellt einen bewussten Kontrast zur technischen, maschinenorientierten Nutzung der Gebäude dar.