• DE-26897 Esterwegen
  • 08/2007
  • Ergebnis
  • (ID 10223)

"Gedenkstätte Esterwegen"

Beschränkter Wettbewerb
  • 1. Preis

    Perspektive

    Landschaftsarchitekten
    WES LandschaftsArchitektur Schatz Betz Kaschke Wehberg-Krafft, Hamburg (DE), Oyten (DE), Berlin (DE) Büroprofil

    Mitarbeit
    Katja Schilder

    In Zusammenarbeit mit::
    Landschaftsarchitekten: Hans-Hermann Krafft, Berlin (DE), Berlin (DE)

    Erläuterungstext
    Auszug:
    Das Besondere an dem Konzept für die Gedenkstätte Esterwegen
    (KZ, Strafgefangenenlager), ist der Umgang mit den bestehenden sehr dichten Abpflanzungen der Bundeswehr aus den 60-ern, auf den Standorten der nach dem Krieg abgetragenen Lagerbaracken.
    Die Amerikanischen Roteichen werden so gefällt, daß Baumpakete auf den jeweiligen Barackenstandorten erhalten bleiben.
    Es entsteht ein \"aufgeladenes\" Bild, in scharfem Kontrast zur Monotonie der Reihung und Kargheit der moorartigen mit dunkelbraunem Schotter überschütteten Fläche des Lagerteiles der Strafgefangenen.

    Der Wachmanschaftsbereich bleibt so gut wie unbehandelt.
    Ein weiterer wesentlicher Aspekt der Arbeit ist die neue Bezugsachse
    in das Moor und die daraus abgeleitete Erschließung des Lagers zwischen den vorhandenen Hallen der Bundeswehr, in denen das Dokumentationszentrum entstehen soll.

    Die ehemalige Lagerstraße als Rückgrat der Anlage und Ort der Drangsalierungen wird auf den historischen Schottergrund zurückgebaut.
    Die Barackenstandorte werden reliefartig vertieft als \"Zeitfenster\" bzw. \"Fußabdrücke\" ausgebildet.
    Die wesentlichen Elemente wie Wachtürme, Tore, Mauern werden als Stahlscheiben scherenschnittartig interpretiert.

    Beurteilung durch das Preisgericht
    Liegt nicht vor.

INFO-BOX

Angelegt am
Zuletzt aktualisiert 30.04.2009, 13:52
Beitrags-ID 4-19128
Seitenaufrufe 135