• DE-64668 Rimbach
  • 06/2009
  • Ergebnis
  • (ID 15044)

Erweiterung und Umbau des Gymnasiums (Martin-Luther-Schule) Rimbach mit zugehörigen Freianlagen

Beschränkter Wettbewerb
  • 2. Preis

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    Architekten
    Enno Schneider Architekten, Berlin (DE), Detmold (DE)

    In Zusammenarbeit mit::
    Landschaftsarchitekten: UKL // Ulrich Krüger Landschaftsarchitekten, Dresden (DE)

    Erläuterungstext
    Liegt nicht vor.

    Beurteilung durch das Preisgericht

    Die Leitidee des Entwurfs ist die zentrale Eingangshalle und die Mensa. Diese liegt am Übergang zwischen Haus B und dem Neubau und öffnet sich folgerichtig zu dem großen neuen Pausenhof der entlang der Weschnitz entsteht. Im Erdgeschoss schließt an der Südostseite der Bereich Musik und Kunst an. Zwischen Parkplätzen und Zwischenbereich sind Musikhöfe und Freiklassen vorgelagert.
    Den Abschluss bildet die direkt daran angeschlossene Sporthalle mit vorgelagerten
    Außensportfeldern. Im Obergeschoss befindet sich am Übergang zwischen Alt- und Neubau das neue Lehrerzimmer sowie die naturwissenschaftlichen Übungsräume mit zugehörigen Nebenräumen. Im 2. OG sind die geforderten Klassenräume untergebracht.
    Die Eingangssituation ist klar und sinnfällig organisiert. Wünschenswert wäre noch ein zentraler Anlaufpunkt wie zum Beispiel eine Hausmeisterloge. Die Außenbereiche haben gute Proportionen.
    Der Entwurf bestich durch seine klare folgerichtigen Zuordnungen. Die Verbindungsgänge zwischen Alt- und Neubau sind einhüftig organisiert und öffnen sich zum Kirchgarten. Der zweispännige Klassentrakt auf der Südostseite erhält Tageslicht über Lichthöfe/Oberlichter. An den Verbindungsstellen werden über Aufweitungen und Außenbezüge eine gute Orientierbarkeit und natürliche Belichtung der Flurbereiche erreicht. Die verschiedenen Funktionsbereiche sind klar
    einander zugeordnet. Der L-förmige Baukörper erzeugt eine klare Gliederung der Außenräume. Die zweischichtige transluzente Fassade der Unterrichtsräume mit feststehenden Sonnenschutzlamellen lässt eine hohe Innenraumqualität erwarten. Dies gilt insbesondere für Belichtung und Belüftung. Die Verglasung der Musikräume im EG wird von Nutzerseite als problematisch angesehen. Ein
    besserer Schutz vor Einblicken wäre hier wünschenswert. Die Wirtschaftlichkeit des Entwurfs wird als hoch angesehen. Schwachpunkt des Entwurfs bildet die Sporthalle. Sowohl die Anbindung des Baukörpers an den zweispännigen Gebäudeteil als auch die innere Erschließung sind überarbeitungsbedürftig. Das
    nebeneinander einer inneren Erschließungstreppe direkt neben dem abgeschlossenen (aber unzulässigerweise nicht an einer Außenwand liegenden) Fluchttreppenraum ist nicht erforderlich. Die Umkleidebereich sind ebenfalls überarbeitungsbedürftig. Die Änderung der Mensa müsste noch einmal überarbeitet werden. Bei dem Versorgungskonzept der Schule mit warmgelieferten Speisen
    wäre eine direkt erreichbare Andienung wünschenswert. Problematisch für die Nutzerseite ist auch die ungenügende Funktionalität der Bühne und Technikbereiche des Veranstaltungsraumes (Mensa). Insgesamt ist diese Arbeit aus städtebaulicher, architektonischer und funktionaler Sicht ein überzeugender Beitrag.


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