• DE-30880 Laatzen
  • 03/2010
  • Ergebnis
  • (ID 26156)

Bildungs-und Gesundheitszentrum Laatzen Mitte - Sanierungsgebiet „Laatzen Mitte wird Top“

Beschränkter Realisierungswettbewerb
  • Anerkennung

    kein Bild vorhanden
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    Architekten
    BAS Büro für Architektur und Stadtplanung, Kassel (DE)

    In Zusammenarbeit mit::
    Landschaftsarchitekten: PLF Planungsgemeinschaft Landschaft + Freiraum, Kassel (DE)

    Preisgeld
    2.500 EUR

    Erläuterungstext
    Liegt nicht vor.

    Beurteilung durch das Preisgericht

    Die Arbeit besticht durch eine klare und überzeugende Gliederung des überdimensionierten Raumes zwischen den vorhandenen Raumkannten. Konsequent wird die Robert-Koch-Straße über die steinerne Platzfläche geführt und trennt den steinernen, gepflasterten Stadtplatz von dem neu zu schaffenden Freizeitpark. Die sensibel gesetzten Bäume folgen in ihrer Stellung in Reihen und Clumps oder Einzelbäumen der städtischen Grundkonzeption folgerichtig.
    Die Gliederung der steinernen Platzfläche mit stelenartiger Beleuchtung, dem „Lichtwald“ und dem Wasserdüsenfeld lassen auch bei Dunkelheit auf eine hohe und festliche Stimmung des Platzes schließen.
    Die Stellplatzfrage ist durch die flächenmäßig vertretbare Anordnung um den Park herum überzeugend und unauffällig unter Bäumen gelöst.
    Aus Sicht der dargestellten Perspektive bilden die drei viergeschossigen Baukörper als durchlässiges und zugleich räumlich wirksames Ensemble ein wohltuendes Gegengewicht zur umliegenden Hochhausbebauung. Ins Model eingesetzt, zeigt sich aber, dass der gewählte Bautypus mit seiner Höhenentwicklung und seiner räumlichen Wirkung im Rahmen und der Dimension des Umfeldes nicht entfalten kann.
    Das Preisgericht würdigt die plastische Durcharbeitung der Fassaden – die in ihrer Kleinteiligkeit eher an einen Stadthaustyp erinnern - und die hohe architektonische Qualität des gesamten Entwurfes, stellt jedoch zugleich fest, dass die räumliche Qualität im Inneren mit einem kostenintensiven A/V-Verhältnis erkauft wird. Die Flächen des geforderten Raumprogrammes werden mit 18 % deutlich überschritten.

    Mitarbeiter:
    BAS Holger Möller, Sascha Engelmann
    PLF Andreas Schmidt-Maas, Martin Kusemann, Nikolei Benner


INFO-BOX

Angelegt am 15.03.2010, 12:49
Zuletzt aktualisiert 15.03.2010, 12:49
Beitrags-ID 4-34590
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