Architekten
Mitarbeit
Dipl. Ing. Götz Schneider
Dipl. Ing. Uta Müller
Dipl. Ing. Betty Perreiter
Dipl. Ing. Ulf Sturm
cand. arch. Benjamin Poppe
cand. arch. Jan Kaundinya
Erläuterungstext
Städtebauliches Konzept
Die Dialektik zwischen Wunsch nach repräsentativen, einheitlichem Ausdruck des Wettbewerbsgebietes mit seiner Orientierung zum Schlossplatz, zum Markt nach aussen und den komplizierten, vielfältig vermischten Strukturen der Baumassen im Inneren des neuen Ensembles bestimmt unsere städtebaulichen Konzept. Ziel ist die Interpretation einer historischen Platz- und Raumsituation um den gesamten Schlossbereich herum: Nicht Rekonstruktion im wörtlichen Sinne (dies ist mit den vorgegebenen Baumassen innerhalb der neuen Baugrenzen gar nicht möglich), sondern Rekonstruktion der ehemaligen Strenge und Gleichartigkeit der Raumfassung mit einer klaren, eindeutig geführten Platzrandbebauung bestimmt den Entwurf.
Vielfältige Weg- und Blickbeziehungen (Markt - Alte Wache - neue Bebauung am Schlossplatz - Schlossplatz), mehrgeschossige lichtdurchflutete überglaste Passagen (Neubau ECE), transparent überdachte Gassen (Häusing) werden das zukünftige innerstädtische Einkaufszentrum von Oldenburg prägen.
Die Alte Wache wird in dieses System von Weg- und Blickbeziehungen eingebunden
und – über die Neubauten – freigestellt ganz im historischen Sinne zwischen der neuen Gasse zum Markt, dem Neubau der LzO und den Zugängen zu den Malls der ECE vom Schlossplatz und vom Markt her.
Beurteilung durch das Preisgericht
Liegt nicht vor.