• DE-80797 München
  • 06/2010
  • Ergebnis
  • (ID 53212)

Workshopverfahren München Schleißheimer Straße 228-232

Sonstige Verfahren
  • Rang Zur Realisierung empfohlen


    Landschaftsarchitekten
    ver.de Landschaftsarchitektur, Freising (DE) Büroprofil

    In Zusammenarbeit mit::
    Architekten: LAUX ARCHITEKTEN GMBH, München (DE)

    Erläuterungstext
    Zwei Ausrichtungen bestimmen den Charakter des Ortes: Schleißheimer Straße und Luitpoldpark. Der städtebauliche Kontext entlang der Schleißheimer Straße ist geprägt von heterogenen Baustrukturen unterschiedlicher Dichte und Typologie. Lange Blickachsen aus den umliegenden Strassen und Grünzügen binden den Ort in das Stadtgefüge ein und bieten zudem hervorragende Erschliessungsqualitäten zwischen Innenstadt und Mittlerem Ring, Olympiapark und Luitpoldpark. Die einmalige Lagegunst des Grundstücks ist seine Situierung in diesem Spannungsfeld zwischen Stadt und Park.

    Der städtebauliche Entwurf definiert dabei die Schnittstelle zwischen dem urbanem Stadtraum der Schleißheimerstrasse und dem elegischen Landschaftsraum des Luitpoldparks. Die Bebauung formuliert im Norden und Westen einen klaren und nach außen ruhigen und glatten baulichen Rand in der Tradition der großformatigen Schwabinger Stadtblöcke. In Anlehnung an die südliche Bebauung nach §34 BauGB wird der geschlossene Blockrand in Typus und Geschossigkeit fortgeführt und komplettiert. Er schirmt das Quartier nach außen hin ab und öffnet es nach innen und nach Osten zum Park. Auf der Innenseite des Blockrandes wird mit einer raumgreifenden Mäandrierung der Fassaden die Oberfläche des Innenraums erhöht, um möglichst viele Wohnungen an der Ruhe und Qualität des Gartens partizipieren zu lassen.

    Die Freiraumqualitäten der Umgebung sind Inspirationsquell für die Gestaltung des Wohnquartiers und seine Einbindung in das Stadtgefüge. Den Übergang zwischen Wohnquartier und Luitpoldpark
    definiert ein heckengesäumtes Boskett, das wie seine Vorbilder im Luitpoldpark unter seinem ruhigen Blätterdach vielfältige Nutzungen aufnehmen kann. Im Norden des Wohnquartiers wird das wohltuend zurückhaltend gestaltete grüne Band zum Olympiapark mit Gehölzgruppen und Wiesenflächen weitergesponnen. Im Wohnquartier erinnern geometrisch gestaltete Gartenfelder mit Blüten- und Heckenbändern an die grafischen Reize der Gärtnereiflächen.

    Beurteilung durch das Preisgericht
    Liegt nicht vor.