• PL-Kraków
  • 05/2005
  • Ergebnis
  • (ID 2254)

Muzeum Lotnictwa Polskiego i Lotniczego Parku Kulturowego (Museum for Aviation)

Otwarty, Opracowanie koncepcji architektoniczno - urbanistycznej
  • 1. Preis


    Landschaftsarchitekten
    ST raum a. Gesellschaft von Landschaftsarchitekten mbH, Berlin (DE), München (DE), Stuttgart (DE) Büroprofil

    Mitarbeit
    Geschäftsführer: Tobias Micke Stefan Jäckel Mitarbeiter: Oliver Alten Jessica Kraus, Arup International, Krakau

    In Zusammenarbeit mit::
    Architekten: Pysall Ruge Architekten, Berlin (DE)

    Erläuterungstext
    Muzeum Lotnictwa Polskiego


    Die Idee des Fliegens, den Geist des Ortes, die Struktur der Flugplatzanlage, die Faszination der historischen Technik - der Neubau des Luftfahrtmuseums greift all die topologischen und gedanklichen Bezüge auf, die an diesem Ort vorzufinden sind und verdichtet sie in einem zeichenhaften, attraktiven Bauwerk. Das Empfangs-, Ausstellungs- und Verwaltungsgebäude ist als eines der baulichen Elemente ganz logisch und ungezwungen in das vorhandene Ensemble der Hallen und Dienstgebäude eingereiht. Die alten Hangars lieferten das Modulmaß der quadratischen Grundplatte und die Firstlinie des Neubaus. Dessen Gestalt entwickelt sich aus diesem Grundmodul: Eingeschnitten und gefalzt wie beim Falten eines Papierflugzeugs entsteht die Großform, ein Flügeldreieck, in Beton gegossen und dennoch leicht, wie ein Windrad oder ein Propeller.

    Die Räume öffnen sich großflächig verglast in alle Himmelsrichtungen. Zur Straße hin bilden sie einen freundlichen Empfang. Von Westen wirkt der Park in die Bibliotheks- und Verwaltungsräume hinein. Die Ausstellung verbindet sich optisch mit den Freiflächen und bietet Ausblick auf das Flugfeld mit den im Freien aufgestellten Maschinen. Die Flugzeuge im Nordflügel erscheinen nicht wie eingeschlossen, sondern nur untergestellt, jederzeit bereit, zur Starbahn zu rollen.

    Ein fließender, offener Raum bietet dem Besucher einen raschen Überblick und gute Orientierungsmöglichkeiten. Er hat die Wahl, zunächst das 3D-Kino zu besuchen, das als geschlossenes, tankartiges Volumen im Raum steht, die Vitrinen anzusehen oder gleich hinaus in die Halle zu gehen, um die Flugzeuge zu bewundern. Im ersten Obergeschoss, gegen die Halle verglast und einsehbar, stehen dem Publikum ein Restaurant mit Bar und die Bibliothek zur Verfügung. Auch der Vortragssaal mit 150 Plätzen befindet sich auf dieser Ebene. Die Büros und Besprechungsräume der Verwaltung im zweiten Obergeschoss haben durch die Glaswände reizvolle Ausblicke in den Park oder nach innen in die Ausstellung, manche sind wie durch Bullaugen in der Bordwand von außen belichtet.
    Das neue Luftfahrtmuseum in Krakau erscheint nicht als herkömmliches „Haus“, sondern soll durch seine subtil das Fliegen assoziierende Sonderform seine Funktion zum Ausdruck bringen und das Publikum zum Besuch einladen.

    Beurteilung durch das Preisgericht
    Liegt nicht vor.

INFO-BOX

Angelegt am
Zuletzt aktualisiert 14.04.2011, 14:17
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