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  • DE-14195 Berlin
  • 07/2011
  • Ergebnis
  • (ID 2-65687)

Erweiterung des Arndt-Gymnasiums


  • Anerkennung


    Architekten
    Anderhalten Architekten, Berlin (DE) Büroprofil

    Verfasser
    Prof. Claus Anderhalten , Jan Kamprolf

    Mitarbeit
    Martin Grunewald

    In Zusammenarbeit mit:
    Landschaftsarchitekten: geskes.hack Landschaftsarchitekten, bdla, Berlin (DE)
    Tragwerksplaner: ifb frohloff staffa kühl ecker, Berlin (DE)
    TGA-Fachplaner: Domann Beratende Ingenieure GmbH, Berlin (DE)

    Preisgeld
    2.500 EUR

    Erläuterungstext
    Entwurfskonzept

    Das historische Schulgebäude wird denkmalgerecht saniert und vom Ballast der
    Geschichte befreit. Der „Münterbau“ und die mobilen Unterrichtsräume werden
    rückgebaut und das Hauptgebäude zunächst wieder freigestellt. Die notwendige
    Erweiterung erfolgt durch einen viergeschossigen, kubisch geschnittenen
    Baukörper parallel zur Gelfertstrasse. Das Schulgebäude wird so zu einer den
    geschützten Pausenhof dreiseitig umschließenden Anlage vollendet. Die neue
    Sporthalle wird als freistehendes Bauvolumen unabhängig vom Schulgebäude
    an der Bitterstrasse errichtet.
    Die Gesamtanlage erhält somit wieder ihre ursprüngliche räumliche
    Großzügigkeit. Die Freiflächen werden als Pausen- und Freizeithof sowie als klar
    begrenzte Sportflächen eindeutig ausformuliert.
    Die Sporthalle wird als reduzierter Baukörper ausschließlich oberirdig angelegt.
    Das große Hallenvolumen wird straßenseitig durch den zweiseitig vorgelagerten
    Foyer- und Nebenraumtrakt deutlich in seiner Dimension reduziert.

    Erschließung und Funktion

    Der Erweiterungsbau wird auf allen Ebenen in das Erschließungssystem des
    Altbaus eingebunden. Der Hauptzugang erfolgt weiterhin über das historische
    Portal. Der neue Nebeneingang des Erweiterungsbaus wird barrierefrei angelegt
    und erschließt über einen Durchlader sämtliche Ebenen.
    Hofseitig nimmt der Neubau das historische Motiv der Arkade auf und begrenzt
    die bislang offene Hofflanke. Als geschützter Außenraum bieten die Arkaden die
    Möglichkeit der witterungsunabhängigen Hofpause.
    Der Erweiterungsbau beinhaltet erdgeschossig die Mensa und die Bibliothek.
    In den Obergeschossen werden die erforderlichen Klassenräume und die
    Übungsräume angeordnet. Die Ebenen sind als Zweibund organisiert, die
    Erschließung erfolgt über eine erweiterte Mittelzone. Die Geschosse sind
    zwischen zwei Treppenräumen rational strukturiert. Das zentrale Raumereignis
    des Neubaus bildet die mehrfach versetzte Haupttreppe.

    Beurteilung durch das Preisgericht
    Liegt nicht vor.