• DE-59494 Soest
  • 12/2011
  • Ergebnis
  • (ID 85448)

Entwicklung der Adam Kaserne Soest im Rahmen der REGIONALE 2013

Beschränkter Wettbewerb
  • 1. Preis

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    Landschaftsarchitekten
    Seelemann Landschaftsarchitekten, Markkleeberg (DE)

    In Zusammenarbeit mit::
    Architekten: Dr. Karlfried Daab Stadtplanung+Architektur, Leipzig (DE)
    Architekten: raumleipzig architekten, Leipzig (DE)

    Preisgeld
    18.000 EUR

    Erläuterungstext
    Liegt nicht vor.

    Beurteilung durch das Preisgericht

    Das Konzept hat eine klare Gliederung in einen Nord- und einen Südteil. Durch eine neue Landschaftsachse mit einem zentralen Bachlauf oder Retentionsfläche für aufnehmendes Regenwasser wird eine Zweiteilung hergestellt.
    Im Nordteil werden drei Baucluster mit variierenden und flexibel kombinierten Typologien und Nutzungen vorgeschlagen. Sie sind durch Freiräume getrennt, die gleichzeitig die Stellplätze aufnehmen. Die Integration der Stellplätze schwächt allerdings die Funktion der Grünzüge. Die verkehrliche Erschließung erfolgt über eine Stichstraße, die nach dem Konzept Spielstraße bzw. Shared Space überzeugend gestaltet ist.
    Der Südteil mit den alten Kasernengebäuden wird nur durch einen Neubau ergänzt – das Archiv im Anschluss an das Torgebäude. Die Freiräume zwischen den Gebäuden werden grundlegend neu landschaftsarchitektonisch gestaltet. Diese Gestaltung versucht, den alten Kasernencharakter aufzuheben. Auch dieser Teil wird durch eine Stichstraße erschlossen, angebunden sind im Süden große Stellplatzanlagen.
    Als besondere Stärke des Entwurfs wird das innovative städtebauliche Konzept im Nordteil gesehen - mit hoher Flexibilität, die zudem eine gute Vermarktbarkeit erwarten lässt. Die Trennung der beiden Teilbereiche wird einerseits als Stärke für die Entwicklung des Gebietes gesehen, da die Teilbereiche unabhängig voneinander umgesetzt werden können. Andererseits birgt das Fehlen einer starken funktionalen Verknüpfung die Möglichkeit des Auseinanderfallens beider Teile.
    Die Eingangssituation von Süden ist gut gelöst, die landschaftsarchitektonische Gestaltung setzt einen deutlichen Kontrapunkt zur Kasernenarchitektur.
    Der neue Grünzug mit Anbindung an die Stadt im Osten und den Langen Graben im Westen erzielt eine gute Außenwirkung, auch wenn die Öffnung nach Osten noch zu wenig definiert ist. Der südwestliche Bereich des Areals ist noch ungeklärt. Der Südteil ist noch nicht prägnant genug durchgestaltet, weitere bauliche Nutzungen sind denkbar und sinnvoll.
    Der Entwurf erscheint tragfähig und enthält starke innovative Elemente. Er wird als eine gute, wirtschaftliche und machbare Grundlage für die Entwicklung des Areals gesehen. Die festgestellten Schwachpunkte können verbessert werden, ohne das Gesamtkonzept zu konterkarieren.


INFO-BOX

Angelegt am 06.01.2012, 11:26
Zuletzt aktualisiert 08.04.2013, 01:41
Beitrags-ID 4-51887
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