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  • ein 1. Preis


    Landschaftsarchitekten
    Latz + Partner LandschaftsArchitekten Stadtplaner, Kranzberg (DE) Büroprofil

    In Zusammenarbeit mit:
    Architekten: DFZ ARCHITEKTEN, Hamburg (DE)

    Erläuterungstext
    Liegt nicht vor.

    Beurteilung durch das Preisgericht


    Städtebau

    Der Entwurf zeigt eine gelungene Synthese vom Wiedererkennungswert des vorhandenen Industriedenkmals mit der Formensprache von konkreter Kunst. Mit der vorgeschlagenen Überformung der Gießereihalle setzt sich das Museum klar ab von den benachbarten Neubauten und tritt in einen formalen Dialog zum bestehenden Kontext.
    Der Eingangsbereich ist großzügig und einladend an der Westseite, öffnet sich zur Altstadt und bindet sowohl den Raum zur Hochschule als auch den Raum zur Kongresshalle in ansprechender Weise ein. Mit dem durchgesteckten Eingangsbereich wird das Denkmal erlebbar und weckt das Interesse am Inhalt des Museums.
    Die innere Erschließung der Museumsbereiche ist gut gelöst auch im Hinblick auf die Erlebbarkeit der historischen Bedeutung des Gebäudes. Die vertikale Erschließung durch Treppen ist spannend und ermöglicht eine gute Wahrnehmung der Ausstellungsräume.
    Die Gestaltung der neuen Fassadenstruktur überzeugt in der Materialität mit den vorgeschlagenen rostroten Cortenstahl und bildet mit der historischen Ziegelfassade eine gelungene harmonische Einheit.
    Die konstruktiven Maßnahmen, die durch die Verbindung der historischen Bausubstanz mit der vorgeschlagenen Überformung erforderlich werden, sind baulich und denkmalgerecht gelöst, erfordern allerdings eine anspruchsvolle Umsetzung, die sich auch auf die Wirtschaftlichkeit auswirkt.
    Der vorgeschlagene Entwurf ist ein mutiger städtebaulicher Ansatz mit einer klaren neuen Adressbildung und Identität in diesem Quartier. Die Erschließung ist gut gelöst auch in Verbindung mit den gelungenen Außenräumen.
    Die innere Konzeption der Museumsbereiche ist überzeugend. Die Entwurfsidee Historisches mit Neuem zu verbinden ist als Einheit gutgelungen.


    Freiraumgestaltung

    Die Gestaltung des Umfeldes als Platzfläche mit einem einheitlichen Pflasterbelag schafft die Verbindung zu den umgebenden Gebäuden, Freiräumen und insbesondere zur Innenstadt auf selbstverständliche Weise.
    Durch die Anhebung des westlichen Platzbereiches entsteht auf der Nordseite ein barrierefreier Zugang.