• DE-52070 Aachen
  • 03/2012
  • Ergebnis
  • (ID 106841)

Unternehmenszentrale Trianel GmbH

Einladungswettbewerb
  • ein 3. Preis

    kein Bild vorhanden
    Bauphysiker
    Santer - Ingenieurbüro für Bauphysik‎, Duisburg (DE)

    In Zusammenarbeit mit::
    Architekten: RKW Architektur + Städtebau, Düsseldorf (DE)
    Modellbauer: modellbau hannemann, Oldenburg (DE)
    Landschaftsarchitekten: FSWLA Landschaftsarchitektur GmbH, Düsseldorf (DE), Köln (DE)
    TGA-Fachplaner: domotec Ingenieure GmbH, Düsseldorf (DE)
    Tragwerksplaner: ARUP Deutschland GmbH, Berlin (DE), Düsseldorf (DE), Frankfurt am Main (DE)
    Brandschutzplaner: Görtzen Ingenieure für Brandschutz, Kalkar (DE)
    Verkehrsplaner: Schüßler-Plan Ingenieurgesellschaft, Düsseldorf (DE), Frankfurt am Main (DE), Berlin (DE), Köln (DE)

    Erläuterungstext
    Liegt nicht vor.

    Beurteilung durch das Preisgericht

    Städtebau
    Der Entwurf stellt sowohl städtebaulich als auch gebäudegestalterisch eine ganz eigene
    Lösung der Bauaufgabe dar. Mit zwei (bzw. im 2. BA drei) amorphen („kieselförmigen“)
    Körpern entsteht eine eigenwillige selbständige Gestalt, die sich auch trotz des aufgelösten Volumens gegenüber der dominanten Großform des Tivoli-Stadions durchaus gut behauptet. Die Aufteilung in zwei bzw. drei Baukörper bietet eine gelungene Verzahnung von Gebäuden und Außenanlagen mit vielfältigen Ausblicken. Allerdings erscheint es bei der vorgesehenen Realisierung in zwei Bauabschnitten unglücklich, den ersten Bauabschnitt auf dem hinteren Grundstücksteil zu platzieren, auch wenn die damit vorgeschlagene Verkehrserschließung der Anlage konsequent erscheint.

    Gestaltqualität
    Die Baukörper sind nach außen durch die horizontalen weißen Deckenbänder und raumhohen Verglasungen geprägt. Die transparente Fassade vermittelt einen offenen Charakter der Gebäude, auch wenn dies gerade im Bereich der Erschließungskerne fraglich erscheint, ebenso wie die stegartigen Verbindungselementen zwischen einzelnen Baukörpern.

    Funktionalität
    Die Grundrissgestaltung erlaubt eine gute funktionale Mischung zwischen Zellenbüros und
    größeren Bürostrukturen. Die vertikale Erschließung mit vier Kernen erscheint überdimensioniert.

    Wirtschaftlichkeit
    Im Hinblick auf die Wirtschaftlichkeit offenbart der Entwurf deutliche Defizite. Der Aufwand
    an Gebäudehüllflächen und vor allem an den relativ teuren Fensterflächen ist unverhältnismäßig hoch.

    Insgesamt sieht das Preisgericht in diesem Entwurf einen interessanten eigenständigen
    Vorschlag, der jedoch im Hinblick auf eine Realisierung noch viele Fragen offen lässt und
    deshalb eine stärkeren Überarbeitung bedürfte.