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  • DE-45127 Essen
  • 10/2012
  • Ergebnis
  • (ID 2-123239)

WAZ Media Office


  • 5. Preis

    WAZ-Campus Essen mit Plaza

    Architekten
    JSWD Architekten, Köln (DE) Büroprofil

    In Zusammenarbeit mit:
    Brandschutzplaner: KEMPEN KRAUSE INGENIEURE GmbH, Aachen (DE), Berlin (DE), Ingolstadt (DE), Euskirchen (DE), Hamburg (DE), Köln (DE), Düsseldorf (DE)
    Verkehrsplaner: BSV Büro für Stadt- und Verkehrsplanung Dr.-Ing. Reinhold Baier GmbH, Aachen (DE)
    TGA-Fachplaner: pit Planungsteam GmbH, Heidelberg (DE), Fernwald (DE)

    Preisgeld
    20.000 EUR

    Erläuterungstext
    Leitidee/ Städtebau

    Ein Ensemble aus vier räumlich und architektonisch eng verzahnten Baukörpern bildet das neue WAZ Media office an der „grünen Mitte“ in Essen. Das Quartier nimmt die Maßstäblichkeit der Umgebung auf und führt vorhandene Raumkanten und Stadträume sinnfällig weiter. Ein großzügiger Boulevard, zwischen Wohnbebauung und dem WAZ-Quartier gelegen, verbindet die ehemalige Bahndammstrecke mit der Fußgängerzone in der Innenstadt. Zwischen den Bausteinen Medienhaus 1, Medienhaus 2 und der Kita entstehen Freiraumfugen, die den Campus mit dem Umfeld sehr selbstverständlich „vernähen“ und für alle Essener öffnen. Sie bieten gleichermaßen Raum für Haupt- und Nebenzugänge in die Häuser mit entsprechenden Vorfahrten. Zwischen Medienhaus 1 und Medienhaus 2 kann sich aus der angelegten Freiraumstruktur die WAZ - Plaza entwickeln – ein offener Kommunikationsraum von hoher Aufenthaltsqualität und besetzt mit gastronomischen Angeboten.
    Die WAZ – Plaza ist der ebenerdige Teppich, der alle Häuser durchzieht, hier zur repräsentativen Foyerzone wird und alle Gebäudeteile auf kurzem Weg miteinander verbindet. Im ersten Obergeschoss, dem Konferenzbereich, liegt die zweite Verbindungsebene, die optional auch die Kita einbeziehen kann. Die Blickbeziehung aus der Segerothstraße in die Bargmannstraße wird durch den eingeschossigen Brückenbau kaum beeinträchtigt.
    Die Neubauten des WAZ – Campus legen sich als kompakte und geometrisch klare Baukörper auf das ausgewiesene Baugrundstück. Flexibel organisierbare Arbeitswelten umgreifen jeweils eine gemeinsame Mitte mit Kommunikations- und Sonderräumen. Alle Häuser zeigen sich nach außen selbstbewußt, offen und einladend. In der Reduktion formaler Mittel sind sie zeitlos und prägnant, aber nie vordergründig auftrumpfend. Die gemeinsame Formensprache und das übergreifende Fassadenbild lassen die Häuser als eine Familie erkennen, als den neuen WAZ – Campus an der „grünen Mitte“ in Essen.

    Beurteilung durch das Preisgericht
    Liegt nicht vor.

INFO-BOX

Angelegt am 30.10.2012, 17:01
Zuletzt aktualisiert 24.08.2014, 15:56
Beitrags-ID 4-59961
Seitenaufrufe 433