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  • DE-85748 München
  • 07/2014
  • Ergebnis
  • (ID 2-159436)

Science City Garching


  • Anerkennung


    Architekten, Landschaftsarchitekten
    White Arkitekter AB, Stockholm (SE) Büroprofil

    Preisgeld
    8.333 EUR

    Erläuterungstext
    Liegt nicht vor.

    Beurteilung durch das Preisgericht

    Thema der Wettbewerbsarbeit ist eine Stärkung der vorhandenen baulichen Strukturen, die auch eine Verdichtung und Erweiterung bestehender Gebäude vorsieht.
    Eine Stärke der Arbeit liegt in der klaren Ausformung der zentralen Mitte als repräsentativen Raum der Universität, der zu allen Seiten baulich gefasst wird. Dieses Verdichtungsprinzip erlaubt es, die Fakultät für Elektro- und Informationstechnik südlich der Fakultät für Chemie an der Lichtenbergstraße anzusiedeln, mit dem Nachteil der erschwerten zügigen Realisierung und Erweiterbarkeit. Die vorgeschlagene Verdichtung im Bereich IAS, Reaktor, Maschinenwesen ist aber so nicht realisierbar. Die Gestaltung des Westbereichs bleibt im Ungefähren und wird nur schematisch ausgeführt, auch im Modell. Die vorgeschlagene Lösung ist in dieser Weise nicht nachvollziehbar.

    Positiv ist die räumliche Vernetzung mit den angrenzenden Baufeldern, so auch nach Süden an die angrenzende Kommunikationszone.
    Hervorgehoben wird das dynamischen Entwicklungskonzept sowie das Aufstellen eines sog. Spielplans als Regelwerkes, welches der Forderung der Auslobung nach einem methodischen Planungswerkzeug gerecht wird.

    Bei hoher Verdichtung werden die wichtigsten landschaftlichen Strukturen berücksichtigt und mit der platzartigen Lösung in der Mitte der Gliederung des Gesamtgebietes zugrunde gelegt. Im detailliert ausgearbeiteten Regelwerk werden zudem Vorschläge für die unterschiedlichen Gärten, Höfe und Plätze vorgefunden, im Gesamtkontext des Entwurfs tauchen sie allerdings nicht erkennbar auf.

    Die Erschließung für den MIV ist hierarchisch organisiert. Sinnvoll erscheinen die Bewirtschaftung zentral gelegener Parkplätze und eine etappierbare Struktur. Die Erschließungsqualität der U-Bahn wird durch die Verdichtung sehr gut genutzt.
    Die hier gelegenen Parkhäuser liegen zu peripher.

    Trotz funktionaler und inhaltlicher Defizite ist die Arbeit ein interessanter Beitrag, der zeigt, wie durch städtebauliche Dichte Urbanität erzeugt werden kann.