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  • DE-10179 Berlin
  • 09/2012
  • Ergebnis
  • (ID 3-104125)

Bet- und Lehrhaus Petriplatz

Beschränkter Realisierungswettbewerb
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    • Bet- und Lehrhaus Petriplatz Berlin Architekten
      KUEHN MALVEZZI, Berlin (DE) Büroprofil

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    • Modellbauer
      Architekturmodellbau Shortcut - Modellbau, Frässervice, Laserservice, Berlin (DE) Büroprofil

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    • Architekten
      Riepl Riepl Architekten, Linz (AT) Büroprofil

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    • Gertraudenstrasse Architekten
      Wandel Hoefer Lorch, Saarbrücken (DE) Büroprofil

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    • Architekten
      Schultes Frank Architekten, Berlin (DE)

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    • Architekten
      Smolenicky & Partner Architektur GmbH, Zürich (CH)

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  • Projektdaten

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    Entscheidung 06.09.2012 Entscheidung
    Verfahren Beschränkter Realisierungswettbewerb nach RPW
    Berufsgruppen Architekten
    Teilnehmer Gewünschte Teilnehmerzahl: 30-40
    Gesetzte Teilnehmer: 10
    Tatsächliche Teilnehmer: 38
    Gebäudetyp Schulen / Sakralbauten
    Art der Leistung Objektplanung Gebäude
    Zulassungsbereich weltweit
    Sprache Deutsch
    Preisgelder/Honorare 31.000 EUR zzgl. USt.
    Auslober/Bauherr Bet- und Lehrhaus Petriplatz e.V., Berlin (DE)
    Betreuer Jordi & Keller Architekten, Berlin (DE)
    Preisrichter Prof. Hans Kollhoff [Vorsitz], Regula Lüscher Personenprofil, Prof. Silvia Malcovati, Alexander Pellnitz, Prof. Jórunn Ragnarsdóttir Personenprofil , Johannes Geisenhof, Fritz Neumeyer, Stephan Schütz
    Kammer Architektenkammer Berlin (Reg.-Nr.: AKB-2012-07)
    Aufgabe
    Der Petriplatz gilt als der Ursprungsort Berlins. Er ist ein durch und durch religiöser Ort. Die neuesten Ausgrabungen hier haben die Geschichte dieses symbolisch verdichteten Ortes mitten in der Stadt wieder erlebbar gemacht. Freigelegt wurden die Fundamente von drei Petrikirchen, die Einblicke eröffnen in deren Geschichte. Dieser Ort, an dem das Miteinander von Religion und Stadt vor über 800 Jahren seinen Ausgang nahm, bedarf eines besonderen Umgangs. Bei der künftigen Gestaltung des Platzes müssen die archäologischen Funde bewahrt und mit dem Neubauprojekt sinnvoll verbunden werden. Die Aura des Ursprungs soll erlebbar bleiben und das Neue auf dem Alten gründen. In Fortschreibung der Geschichte des Petriplatzes in Berlin soll – unter den veränderten Bedingungen unserer Zeit in einer zunehmend multireligiös geprägten Stadt – dem Zusammenspiel von Religion und Stadt am alten, symbolträchtigen Ort zu einer zukunftsweisenden Gestalt verholfen werden.

    Es soll ein neues Bauwerk entstehen, ein Bet- und Lehrhaus, in dem öffentlich und für jeden frei zugänglich Juden, Muslime und Christen ihre Gottesdienste feiern und unter Einbeziehung der mehrheitlich säkularen Stadtgesellschaft einander kennenlernen und den Dialog und Diskurs miteinander suchen. Ein Haus des Gebets und zugleich ein Haus der interdisziplinären Lehre über die Religionen, ihre Geschichte und ihre gegenwärtige Rolle in Berlin und im Land. Ein Gotteshaus, das dem wachsenden Bedürfnis nach einem Miteinander von Menschen unterschiedlicher religiöser oder weltanschaulicher Prägung auch in räumlicher Hinsicht gerecht zu werden versucht.

    Im Oktober 2011 wurde der Verein „Bet- und Lehrhaus Petriplatz e.V.“ als institutionelle Trägerstruktur des Projekts gegründet – nicht zuletzt im Sinne einer Festschreibung paritätischer Entscheidungswege zwischen den Religionsgemeinschaften.

    Als Nutzungsszenarium in praktischer Hinsicht lassen sich zum jetzigen Zeitpunkt folgende Elemente benennen:

    -Wöchentliche gottesdienstliche Handlungen der drei Religionen
    -Feiern der Hochfeste der drei Religionen im Jahreslauf
    -Gedenkfeiern / -veranstaltungen der Religionen mit der Stadt
    -Sakralbaupädagogische Arbeit der drei Religionen
    -Lehrbetrieb im gesamten Spektrum der Tradition der Lehrhäuser

    Die Gesamtnutzfläche beträgt 1191 m2.

    Die Grundmauern der Petrikirche, auf denen das neue Bet- und Lehrhaus ruhen wird, sind aus Backstein. Seit dem 13. Jahrhundert verdrängte der Backstein Holz und Feldsteine als das gebräuchliche Baumaterial für den Kirchenbau im norddeutschen Raum. Im 13. Jh. entstand somit eine Bautradition, die nie abriss und bis in die Gegenwart die Architektur dieser Region beeinflusst.

    Empfohlen wird deshalb die Ausführung und Konstruktionslogik des Bet- und Lehrhauses als Backsteinbau, wobei die Hinzuziehung bzw. Ergänzung durch weitere Materialien ebenso möglich ist wie alle in der Tradition des Backsteinbaus verwendeten Bearbeitungsweisen des Ziegels (Verputzen, Glasieren, Ziegelsichtigkeit etc.).
    Leistungsumfang
    Gegenstand ist der Neubau eines Bet- und Lehrhauses auf dem Petriplatz in Berlin-Mitte für ein friedliches Miteinander von Judentum, Islam und Christentum im Herzen Berlins.
    Gesetzte Teilnehmer 1. Paul Böhm, Köln
    2. Mario Botta, Mendrisio
    3. Eckert-Negwer-Suselbeek, Berlin
    4. Golan & Zareh, Architekten, Berlin
    5. Alen Jasarevic, Augsburg
    6. Schultes-Frank Architekten, Berlin
    7. Miroslav Sik, Zürich
    8. Joseph Smolenicky (Smolenicky & Partner), Zürich
    9. Francesco Venezia, Neapel
    10. Wandel Hoefer Lorch, Saarbrücken
    Downloads Pet_120330_Wettbewerbsbekanntmachung.doc
    Pet_120330_Competitionannouncement.doc
    Ausstellung Öffnungszeiten: 15. September bis 14. Oktober
    täglich 12-18 Uhr, donnerstags 12-20 Uhr, Eintritt frei
    Anmeldung für Gruppenführungen unter MThebV1gam1mX11mOGVZamFdZmNhaltgXSVaXWpkYWYmXF0=
    Parochialkirche: Klosterstraße 66, 10179 Berlin, U Klosterstraße, S/U Alexanderplatz, S/U Jannowitzbrücke
    Projektadresse Petriplatz
    DE-10179 Berlin
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  • Auswahlkriterien

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    Nachweis finanzielle und wirtschaftliche Leistungsfähigkeit gem. § 5 (4) VOF Nachweis nicht gefordert
    Berufshaftpflicht Personenschäden Keine Mindestanforderung
    Berufshaftpflicht Sach- und Vermögensschäden Keine Mindestanforderung
    Durchschnittlicher Mindestumsatz der letzten 3 Jahre Keine Mindestanforderung
    Angaben zur Mitarbeiteranzahl Nein
    Angaben zu Arbeitsgemeinschaften ARGE möglich
    Anzahl Referenzen insgesamt mind. 2 Referenzen
    Zeitraum für Referenzen ohne Einschränkungen
    Eigenschaft der Referenzen: Referenz(en) vergleichbar, Referenz(en) frei wählbar
    Leistungsphasen der Referenzen: Information im Anzeigentext nicht enthalten
    Angaben zur techn. Ausstattung gefordert? Nein
    Angaben zur Qualitätssicherung gefordert? Nein
    Angaben zum technischen Leiter gefordert? Nein
    Vergabe von Unteraufträgen eingeschränkt? Nein
    Bewerbungsunterlagen online verfügbar? Nein
    Zusätzliche Kategorie junge/kleine Büros? Nein
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