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  • DE-10117 Berlin
  • 03/2008
  • Ergebnis
  • (ID 3-11743)

Städtebaulicher Wettbewerb für das ehemalige Wertheim-Areal am Leipziger Platz

Einladungswettbewerb
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  • 1. Preis

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    • Perspektive Tag Architekten
      Kleihues + Kleihues Gesellschaft von Architekten mbH, Berlin (DE), Dülmen-Rorup (DE) Büroprofil

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    • Perspektive Tag Bauingenieure
      HL-Technik Engineering Partner GmbH / HL Beratungs- und Beteiligungs-GmbH, München (DE)

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    • Perspektive Tag Bauingenieure
      Hartwich / Mertens / INGENIEURE Planungsgesellschaft für Bauwesen mbH, Berlin (DE), Wiesbaden (DE) Büroprofil

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    • Perspektive Tag Bauingenieure
      schlaich bergermann partner - sbp gmbh, Berlin (DE), Stuttgart (DE), Paris (FR), New York (US), Shanghai (CN), São Paulo (BR) Büroprofil

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    • Perspektive Tag Landschafts- / Umweltplaner
      fpb - Freie Planungsgruppe Berlin GmbH, Berlin (DE)

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    • Perspektive Tag Landschaftsarchitekten
      ST raum a. Gesellschaft von Landschaftsarchitekten mbH, Berlin (DE) Büroprofil

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  • Teilnahme

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    • Perspektive Leipziger Platz Architekten
      ASTOC ARCHITECTS AND PLANNERS GmbH, Köln (DE) Büroprofil

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    Entscheidung 03/2008 Entscheidung
    Verfahren Einladungswettbewerb
    Berufsgruppen Architekten
    Teilnehmer Tatsächliche Teilnehmer: 9
    Gebäudetyp Städtebauliche Projekte
    Auslober/Bauherr Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Wohnen, Berlin (DE), Berlin (DE), Berlin (DE) Büroprofil, Orco Germany, Berlin (DE)
    Betreuer Stadt Land Fluss, Büro für Städtebau und Stadtplanung BDA, SRL, Berlin (DE) Büroprofil
    Preisrichter Thomas Baumann, Prof. Christoph Langhof [Vorsitz], Christoph Sattler , Rainer Bormann, Regula Lüscher, Christian Köhler, Kristina Laduch
    Kammer Architektenkammer Berlin
    Aufgabe
    Erarbeitung eines städtebaulich-architektonischen Konzepts im Sinne eines umsetzungsbezogenen Masterplans für die Entwicklung der nord-östlichen Liegenschaft der unbebauten Fläche am Leipziger Platz mit einer Größe von 20.600 m². Mit dieser Planung besteht die Möglichkeit die funktionale und städtebauliche Lücke zwischen den Zentren Ost und West durch zukunftsweisende Architektur zu schließen. Entwicklung von Entwurfskonzepten mit gestalterischen und funktionalen Ansprüchen, aber auch einer zeitgemäßen Entwicklung eines gemischt genutzten Bereichs unter Berücksichtigung des gegebenen Rahmens, jedoch mit neuem städtebaulichem Ansatz. Aufgrund der Größe des Standortes und der anvisierten Nutzungsmischung wird die Bildung von Teilbereichen angestrebt.
    Informationen
    Bearbeitungshonorar insgesamt 162.000 EUR (netto) plus 45.000 EUR Preisgeld.
    Gesetzte Teilnehmer • Arquitectonica, Miami, Florida/ Paris Bernardo Fort Brescia
    • Astoc GmbH & Co KG, Köln
    • Auer+Weber+Assoziierte, Stuttgart
    • Gewers Kühn + Kühn Architekten, Berlin
    • Henning Larsen Architects, Kopenhagen
    • Kleihues + Kleihues, Berlin
    • M fuksas Arch, Rom
    • Paredes Pedrosa Arquitectos, Madrid
    • Sauerbruch Hutton Architekten, Berlin
    Projektadresse Leipziger Platz
    DE-10117 Berlin
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    • PRESSEMITTEILUNG DER ORCO IMMOBILIEN GMBH

      Berlin, den 19.03.2008

      Ergebnis des Städtebaulichen Wettbewerbs für einen Masterplan des ehemaligen Wertheim-Areals am Leipziger Platz in Berlin

      Das unbebaute Grundstück am Leipziger Platz (das sog. ehemalige Wertheim Areal), eines der bedeutendsten  noch unbebauten Grundstücke im Herzen Berlins, ist seiner Realisierung ein Stück näher gekommen. ORCO Germany initiierte gemeinsam mit der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung im September 2007 einen städtebaulichen Wettbewerb zur Erstellung eines Masterplans für das prestigeträchtige Grundstück. Das Preisgericht entschied sich in der gestrigen Sitzung für den Entwurf des Berliner Architekturbüros Kleihues + Kleihues.

      Das unbebaute Grundstück am Leipziger Platz wurde Ende 2006 von der ORCO Germany S.A. erworben. Das Gelände konnte auf Grund ungeklärter Eigentumsverhältnisse bisher nicht entwickelt werden. Im September 2007 startete ein städtebaulicher Wettbewerb. Ziel war es, ein städtebaulich-architektonisches Konzept im Sinne eines umsetzungsbezogenen Masterplans für die Entwicklung der Liegenschaft am Leipziger Platz zu erarbeiten. In einem Gutachterverfahren, das als diskursives Verfahren durchgeführt wurde, erhielten 9 national und international renommierte Architekturbüros die Gelegenheit, mit den Preisrichtern sowie mit dem Eigentümer und mit den weiteren Sachverständigen in den Dialog zu treten, um die Aufgabenstellung sowie ihre Arbeitsergebnisse zu erörtern. In mehreren Kolloquien fand ein Meinungsaustausch sowie Vorstellung und Diskussion der Entwürfe statt.  Am gestrigen Dienstag, den 18. März, tagten das Preisgericht und die Sachverständigen ein letztes Mal. Das Preisgericht entschied sich für den Masterplanentwurf von Kleihues + Kleihues.

      Von ORCO Germany geplant sind folgende Einzelnutzungen: 55% Shopping und Entertainment, 30% Wohnen, 15% Bürofläche sowie 760 Stellplätze. Nach dem Abschluss des Wettbewerbsverfahrens beginnt nun die weiterführende Planung für den Neubau in Zusammenarbeit mit dem Eigentümer und der Senatsverwaltung. Voraussichtlicher Baubeginn ist für das Frühjahr 2009 angedacht. Die Fertigstellung ist für Mitte 2012 geplant.

      Der städtebauliche Ideenwettbewerb war als diskursives Verfahren angesetzt. Es wurden 9 Teilnehmerbüros eingeladen. Bei der Jurysitzung als Fachpreisrichter zugegen waren: Prof. Christoph Langhof (Vorsitz), Langhof Architekten, Berlin; Thomas Baumann (Überarbeitungsphase), Berlin; Christoph Sattler, München. Als Sachpreisrichter waren anwesend: Rainer Bormann, ORCO Germany S.A., Berlin; Regula Lüscher, Senatsbaudirektorin Berlin; Christian Köhler (Überarbeitungsphase), ORCO Projektentwicklung GmbH, Berlin; Kristina Laduch (Überarbeitungsphase), Stadtplanungsamt Berlin.

      Statements zum Wettbewerbsergebnis
      Rainer Bormann, CEO ORCO Germany S.A.
      "Dieses Projekt ist emotional sehr bedeutsam, denn es ist uns wichtig, an so einem Ort Mitgestalten zu können und es macht uns natürlich stolz. Es war ein konstruktives Miteinander im gesamten Verfahren."

      Regula Lüscher, Senatsbaudirektorin Berlin "Es wurde ein Konzept ausgewählt, dass Chancen hat umgesetzt zu werden und ich glaube,  wir sind unseren städtebaulichen Zielen näher gekommen. Am Ende geht es immer um die Stadt."

      Prof. Christoph Langhof, Langhof Architekten "Ich hoffe, dass ein vergleichbar grandioses Gebäude entstehen wird wie es einmal war. Denn das  Wertheim Gebäude hatte zu seiner Zeit Maßstäbe gesetzt und es muss das Ziel sein auch in diesem Falle mit den neuen Gebäuden die vorgegebene Meßlatte zu erreichen."

      Kleihues + Kleihues
      "Wie ein guter Gastgeber breitet das Areal seine Arme aus und macht das Ensemble des Leipziger Platzes komplett. Und weit darüber hinaus! Wie ein eigenständiges Quartier in der Stadt präsentieren wir einen Entwurf, der dem Miteinander von öffentlichem Raum, Handel, Wohnen und Arbeit ein weltstädtisches Antlitz verleiht."

      Auszug aus dem Protokoll der Preisgerichtssitzung am 18.03.2008 (Empfehlung des Preisgerichts) Das Preisgericht bestimmt einstimmig das Büro Kleihues + Kleihues zum Sieger des Städtebaulichen Ideenwettbewerbs. Über die Beurteilung des Preisgerichts hinaus wird folgende Empfehlung zur weiteren Bearbeitung ausgesprochen:  Ziel ist es, höchstmögliche Aufenthaltsqualität in der Achse vor dem Bundesrat, zwischen der Voßstrasse und der Leipziger Straße auch bei schlechtem Wetter zu garantieren. Es ist daher im weiteren Planungsverfahren die Aufgabe der Planungsbeteiligten, diesen Planungszielen möglichst nahe zu kommen. Dabei ist unter anderem zu untersuchen, ob eine Überdachung mit einem filigranen Glasdach oder ggf. auch andere Maßnahmen die geeignetsten Schritte darstellen diese Planungsprämisse zu erreichen, ohne den öffentlichen Charakter des Straßenraumes zu zerstören.

      Darüber hinaus ist auch sicher zu stellen, dass in dieser Achse die Abstände der Wohntürme zueinander  deutlich vergrößert werden und die Zugänge zu den Wohnungen eine hochwertige Adresse im öffentlichen Raum erhalten. Das Preisgericht empfiehlt dem Auslober unter Würdigung dieser Empfehlungen des Preisgerichts, das Büro Kleihues + Kleihues mit der weiteren Bearbeitung eines qualifizierten Masterplans zu beauftragen.


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