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  • DE-83117 Obing
  • 06/2014
  • Ergebnis
  • (ID 3-159423)

Sanierung und Umbau „Gasthaus Post“ zu einem Bürgerhaus mit Neugestaltung der Freianlagen

Verhandlungsverfahren
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    Entscheidung 05.06.2014 Entscheidung
    Verfahren Verhandlungsverfahren
    Teilnehmer Gewünschte Teilnehmerzahl: min. 3 - max. 5
    Gebäudetyp Staatliche und kommunale Bauten
    Art der Leistung Objektplanung Gebäude / Objektplanung Freianlagen
    Sprache Deutsch
    Auslober/Bauherr Gemeinde Kienberg, Obing (DE)
    Betreuer SCHOBER ARCHITEKTEN Architektur + Stadtplanung, München (DE) Büroprofil
    Aufgabe
    Sanierung und Umbau der zum Gasthaus „Zur Post“ gehörenden Gebäude und Neugestaltung der Freianlagen.
    Das historische Gebäude ist im Besitz der Gemeinde und stammt aus dem 19. Jahrhundert, es steht nicht unter Denkmalschutz. Sämtliche Gebäudeteile (Gasthaus, Stall und Stadel) sollen in einzelnen Bauabschnitten saniert und umgebaut werden.
    Im südlichen Teil des Gebäudes befindet sich im Erdgeschoss das Gasthaus „Zur Post“. Das Gasthaus ist verpachtet und soll modernisiert und erweitert werden. Neben dieser bereits vorhandenen Nutzung sind für das Gebäude eine Reihe weiterer Nutzungsmöglichkeiten in der Gemeinde intensiv diskutiert worden.
    Da bei dieser Diskussion nicht die Umsetzbarkeit der weiteren Nutzungsmöglichkeiten überprüft wurde, muss durch den Auftragnehmer zunächst überprüft werden ob und wie sich das gewünschte Raumprogramm in der bestehenden Bausubstanz unterbringen lässt.
    Daher können auch erst im Rahmen der Vor- und Entwurfsplanung sinnvolle Bauabschnitte definiert werden.
    Folgende Räume und Nutzungen sollen nach Möglichkeit im Gebäude bzw. in den Freianlagen geschaffen werden:
    Gebäude und Innenräume.
    Modernisierung des Gasthauses (Gastraum mit 60-80 Sitzplätzen, Lager und Kühlräume im EG).
    Übernachtungsmöglichkeiten (Fremdenzimmer).
    Saal mit Unterteilungsmöglichkeit, kleiner Küche und einer Bühne auch als Seminarraum nutzbar.
    Wohnung für Pächter.
    Räume für einen Jugendtreff.
    Raum für das Heimatmuseum.
    Einbau eines Schützenstandes.
    Räume für einen Dorfladen.
    Eventuell verbleibende Flächen sollen für Mietwohnungen genutzt werden.
    Freianlagen ca. 3 000 m² Fläche (sind nicht Auftragsbestandteil dieses Verfahrens).
    Biergarten mit kleinem Grill- und Ausschankgebäude.
    Stellplätze für PKW.
    Nutzung der Freiflächen als „Dorfplatz“ für Veranstaltungen.
    Zur Gastronomie und den Übernachtungsmöglichkeiten wird zurzeit ein Gutachten erarbeitet.
    Grundsätzlich wünscht sich die Gemeinde Kienberg eine kostengünstige Sanierung.
    Leistungsumfang
    Objektplanungsleistungen:
    Besondere Leistungen:
    Für das u-förmige Gebäude bestehend aus Gasthaus, Stall und Stadel mit ca. 1 230 m² Grundfläche hat die Gemeinde im Laufe des letzten Jahres zwar zahlreiche Ideen und Vorstellungen entwickelt, diese aber noch nicht hinsichtlich Ihrer Umsetzbarkeit geprüft. Es wird daher zunächst Hauptaufgabe des Auftragnehmers sein ein vollständiges Raumprogramm zusammen mit der Gemeinde zu entwickeln, die Ideen der Gemeinde zu priorisieren und deren Raumbedarf und deren Wirtschaftlichkeit (Kosten) zu überprüfen.
    Die ausgeschriebenen Leistungen umfassen das Leistungsbild gemäß § 34 Gebäude und Innenräume HOAI 2013 mit den Leistungsphasen LPh 1-2 für alle Bauabschnitte.
    Für das Leistungsbild gemäß § 34 Gebäude und Innenräume HOAI 2013 ist für jeden Bauabschnitt eine stufenweise Beauftragung in folgenden Stufen vorgesehen:
    LPh 3, LPh 4, LPh 5 und LPh 6-8 und LPh 9.
    Die Planungsleistung gemäß HOAI § 34 Leistungsbild Gebäude und Innenräume wird der Honorarzone IV zugeordnet.
    Die Sanierung des ehemaligen Stadels wird optional beauftragt.
    Adresse des Bauherren DE-83117 Obing
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    • Auftragsbekanntmachung

      Dienstleistungen
      Richtlinie 2004/18/EG

      Abschnitt I: Öffentlicher Auftraggeber

      I.1) Name, Adressen und Kontaktstelle(n)
      Gemeinde Kienberg
      Postfach 1240
      Bauamt
      Zu Händen von: Herrn Josef Schluck
      83117
      Obing
      DEUTSCHLAND
      +49 8624898624
      MjIwX09UWGFPVyxiUxlbTlVaUxpQUQ==
      +49 8624898633

      Internet-Adresse(n):


      Hauptadresse des öffentlichen Auftraggebers: http://www.kienberg.eu
      Weitere Auskünfte erteilen:
      Schober Architekten, Architektur + Stadtplanung
      Augustenstraße 73
      Zu Händen von: Herrn Stefan Kraus
      80333
      München
      DEUTSCHLAND
      +49 899544742414
      MTJxcmNkX2wsaXBfc3E+cWFmbWBjcCtxcl9icm5qX2xzbGUsYmM=
      +49 899544742418
      www.schober-stadtplanung.de

      Ausschreibungs- und ergänzende Unterlagen (einschließlich Unterlagen für den wettbewerblichen Dialog und ein dynamisches Beschaffungssystem) verschicken:
      Schober Architekten, Architektur + Stadtplanung
      Augustenstraße 73
      Zu Händen von: Herrn Stefan Kraus
      80333
      München
      DEUTSCHLAND
      +49 899544742414
      MjEzZmdYWVRhIV5lVGhmM2ZWW2JVWGUgZmdUV2djX1RhaGFaIVdY
      +49 899544742418
      http://schober-stadtplanung.de/

      Angebote oder Teilnahmeanträge sind zu richten an:
      Schober Architekten
      Augustenstraße 73
      Zu Händen von: Herrn Stefan Kraus
      80333
      München
      DEUTSCHLAND
      +49 899544742414
      MTNwcWJjXmsraG9ecnA9cGBlbF9ibypwcV5hcW1pXmtya2QrYWI=
      +49 899544742418
      www.schober-stadtplanung.de

      I.2) Art des öffentlichen Auftraggebers
      Regional- oder Lokalbehörde

      I.3) Haupttätigkeit(en)
      Allgemeine öffentliche Verwaltung

      I.4) Auftragsvergabe im Auftrag anderer öffentlicher Auftraggeber
      Der öffentliche Auftraggeber beschafft im Auftrag anderer öffentlicher Auftraggeber: nein

      Abschnitt II: Auftragsgegenstand

      II.1) Beschreibung

      II.1.1) Bezeichnung des Auftrags durch den öffentlichen Auftraggeber:
      Sanierung und Umbau „Gasthaus Post“ zu einem Bürgerhaus mit Neugestaltung der Freianlagen.

      II.1.2) Art des Auftrags und Ort der Ausführung, Lieferung bzw. Dienstleistung
      Dienstleistungen
      Dienstleistungskategorie Nr 12: Architektur, technische Beratung und Planung, integrierte technische Leistungen, Stadt- und Landschaftsplanung, zugehörige wissenschaftliche und technische Beratung, technische Versuche und Analysen
      Hauptort der Ausführung, Lieferung oder Dienstleistungserbringung: Kienberg.
      NUTS-Code DE21M

      II.1.3) Angaben zum öffentlichen Auftrag, zur Rahmenvereinbarung oder zum dynamischen Beschaffungssystem (DBS)
      Die Bekanntmachung betrifft einen öffentlichen Auftrag

      II.1.4) Angaben zur Rahmenvereinbarung

      II.1.5) Kurze Beschreibung des Auftrags oder Beschaffungsvorhabens
      Sanierung und Umbau der zum Gasthaus „Zur Post“ gehörenden Gebäude und Neugestaltung der Freianlagen.
      Das historische Gebäude ist im Besitz der Gemeinde und stammt aus dem 19. Jahrhundert, es steht nicht unter Denkmalschutz. Sämtliche Gebäudeteile (Gasthaus, Stall und Stadel) sollen in einzelnen Bauabschnitten saniert und umgebaut werden.
      Im südlichen Teil des Gebäudes befindet sich im Erdgeschoss das Gasthaus „Zur Post“. Das Gasthaus ist verpachtet und soll modernisiert und erweitert werden. Neben dieser bereits vorhandenen Nutzung sind für das Gebäude eine Reihe weiterer Nutzungsmöglichkeiten in der Gemeinde intensiv diskutiert worden.
      Da bei dieser Diskussion nicht die Umsetzbarkeit der weiteren Nutzungsmöglichkeiten überprüft wurde, muss durch den Auftragnehmer zunächst überprüft werden ob und wie sich das gewünschte Raumprogramm in der bestehenden Bausubstanz unterbringen lässt.
      Daher können auch erst im Rahmen der Vor- und Entwurfsplanung sinnvolle Bauabschnitte definiert werden.
      Folgende Räume und Nutzungen sollen nach Möglichkeit im Gebäude bzw. in den Freianlagen geschaffen werden:
      Gebäude und Innenräume.
      Modernisierung des Gasthauses (Gastraum mit 60-80 Sitzplätzen, Lager und Kühlräume im EG).
      Übernachtungsmöglichkeiten (Fremdenzimmer).
      Saal mit Unterteilungsmöglichkeit, kleiner Küche und einer Bühne auch als Seminarraum nutzbar.
      Wohnung für Pächter.
      Räume für einen Jugendtreff.
      Raum für das Heimatmuseum.
      Einbau eines Schützenstandes.
      Räume für einen Dorfladen.
      Eventuell verbleibende Flächen sollen für Mietwohnungen genutzt werden.
      Freianlagen ca. 3 000 m² Fläche (sind nicht Auftragsbestandteil dieses Verfahrens).
      Biergarten mit kleinem Grill- und Ausschankgebäude.
      Stellplätze für PKW.
      Nutzung der Freiflächen als „Dorfplatz“ für Veranstaltungen.
      Zur Gastronomie und den Übernachtungsmöglichkeiten wird zurzeit ein Gutachten erarbeitet.
      Grundsätzlich wünscht sich die Gemeinde Kienberg eine kostengünstige Sanierung.

      II.1.6) Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
      71200000

      II.1.7) Angaben zum Beschaffungsübereinkommen (GPA)
      Auftrag fällt unter das Beschaffungsübereinkommen (GPA): ja

      II.1.8) Lose
      Aufteilung des Auftrags in Lose: nein

      II.1.9) Angaben über Varianten/Alternativangebote
      Varianten/Alternativangebote sind zulässig: nein

      II.2) Menge oder Umfang des Auftrags

      II.2.1) Gesamtmenge bzw. -umfang:
      Objektplanungsleistungen:
      Besondere Leistungen:
      Für das u-förmige Gebäude bestehend aus Gasthaus, Stall und Stadel mit ca. 1 230 m² Grundfläche hat die Gemeinde im Laufe des letzten Jahres zwar zahlreiche Ideen und Vorstellungen entwickelt, diese aber noch nicht hinsichtlich Ihrer Umsetzbarkeit geprüft. Es wird daher zunächst Hauptaufgabe des Auftragnehmers sein ein vollständiges Raumprogramm zusammen mit der Gemeinde zu entwickeln, die Ideen der Gemeinde zu priorisieren und deren Raumbedarf und deren Wirtschaftlichkeit (Kosten) zu überprüfen.
      Die ausgeschriebenen Leistungen umfassen das Leistungsbild gemäß § 34 Gebäude und Innenräume HOAI 2013 mit den Leistungsphasen LPh 1-2 für alle Bauabschnitte.
      Für das Leistungsbild gemäß § 34 Gebäude und Innenräume HOAI 2013 ist für jeden Bauabschnitt eine stufenweise Beauftragung in folgenden Stufen vorgesehen:
      LPh 3, LPh 4, LPh 5 und LPh 6-8 und LPh 9.
      Die Planungsleistung gemäß HOAI § 34 Leistungsbild Gebäude und Innenräume wird der Honorarzone IV zugeordnet.
      Die Sanierung des ehemaligen Stadels wird optional beauftragt.

      II.2.2) Angaben zu Optionen
      Optionen: ja
      Beschreibung der Optionen: Es ist eine stufenweise Beauftragung vorgesehen (siehe unter Ziff. II.2.1).

      II.2.3) Angaben zur Vertragsverlängerung
      Dieser Auftrag kann verlängert werden: nein

      II.3) Vertragslaufzeit bzw. Beginn und Ende der Auftragsausführung
      Beginn 2.6.2014. Abschluss 1.12.2016

      Abschnitt III: Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Angaben

      III.1) Bedingungen für den Auftrag

      III.1.1) Geforderte Kautionen und Sicherheiten:
      Der Bewerber hat Nachweise gemäß § 5 (4) a VOF über die folgenden Haftpflichtdeckungssummen bzw. eine Erklärung des Versicherers über die mögliche Anpassung der Versicherungssummen im Auftragsfall zu erbringen: Haftpflicht Deckungssumme Personenschäden: 1 000 000 EUR; Haftpflicht Deckungssumme sonstige Schäden: 500 000 EUR. Es ist der Nachweis zu erbringen, dass die Maximierung der Ersatzleistung mindestens das Zweifache der Versicherungssumme beträgt. Der Versicherungsnachweis darf nicht älter als ein Jahr (Januar 2013) zum Zeitpunkt der Abgabe des Teilnahmeantrages sein.
      Bei Bewerbergemeinschaften ist der Nachweis von jedem Mitglied zu erbringen oder eine Erklärung der Versicherung im Auftragsfall für die Bewerbergemeinschaft eine solche abzuschließen.

      III.1.2) Wesentliche Finanzierungs- und Zahlungsbedingungen und/oder Verweis auf die maßgeblichen Vorschriften:
      Verordnung über die Honorare für Leistungen der Architekten und Ingenieure (HOAI) in der Fassung 2013.

      III.1.3) Rechtsform der Bietergemeinschaft, an die der Auftrag vergeben wird:
      Gesamtschuldnerisch haftend mit bevollmächtigtem Vertreter.
      Bewerbergemeinschaften haben mit ihrem Teilnahmeantrag eine von allen Mitgliedern unterzeichnete Erklärung abzugeben, in der alle Mitglieder aufgeführt sind und der bevollmächtigte Vertreter aufgezeigt ist, der die Mitglieder gegenüber der Vergabestelle rechtsverbindlich vertritt. Mehrfachbeteiligungen einzelner Mitglieder einer Bewerbergemeinschaft sind unzulässig und führen zur Nichtberücksichtigung sämtlicher betroffene Bewerbergemeinschaften im weiteren Verfahren.

      III.1.4) Sonstige besondere Bedingungen
      Für die Ausführung des Auftrags gelten besondere Bedingungen: nein

      III.2) Teilnahmebedingungen

      III.2.1) Persönliche Lage des Wirtschaftsteilnehmers sowie Auflagen hinsichtlich der Eintragung in einem Berufs- oder Handelsregister
      Angaben und Formalitäten, die erforderlich sind, um die Einhaltung der Auflagen zu überprüfen: Mit den Bewerbungsunterlagen ist der „Antrag auf Teilnahme am Vergabeverfahren“ ausgefüllt einzureichen.
      Diesen Antrag erhalten Sie auf Anforderung per E-Mail unter: MTlqa1xdWGUlYmlYbGo3alpfZllcaSRqa1hba2djWGVsZV4lW1xgZQ== dem Bewerbungsbogen sind u.a. folgende Angaben bzw. Erklärungen zu machen:
      1) Angaben zum Unternehmen (Name, Rechtsform, Anschrift);
      2) Eigenerklärung, dass keine Ausschlussgründe gemäß § 4 Abs. 6 und 9 VOF vorliegen;
      3) Angaben zur beruflichen Befähigung der Büroinhaber/Geschäftsführer (§ 5 Abs. 5 a VOF);
      4) Erklärung über rechtliche und wirtschaftliche Verknüpfungen zu anderen Unternehmen (§ 4 Abs. 2 VOF) und zu Abhängigkeiten von Ausführungs- oder Lieferinteressen (§ 2 Abs. 3 VOF);
      5) Erklärung über die Zusammenarbeit mit anderen Unternehmen (§ 4 Abs. 2 VOF) und/oder die Berufung auf die Kapazitäten anderer Unternehmen (§ 5 Abs. 6 VOF).
      Ein Teilnahmeantrag, der keine ordnungsmäßige und eindeutige Bezeichnung des Bewerbers enthält (s. Bewerbungsbogen) und/oder nicht im Original unterzeichnet und eingereicht wurde (z. B. per E-Mail, per Fax oder als Kopie), gilt als nicht abgegeben; eine Nachforderung ist für diesen Fall ausgeschlossen.
      Im Falle einer Bewerbergemeinschaft sind die vorgenannten Eignungsnachweise jeweils von jedem Mitglied der Bewerbergemeinschaft vorzulegen.
      Die Bewerbungsunterlagen sind mit entsprechender Kennzeichnung auf dem Postweg oder persönlich, in einem verschlossenen Umschlag bei der Schober Architekten, Augustenstraße 73, 80333, einzureichen. Für den rechtzeitigen Eingang sind die Bewerber verantwortlich.
      Bewerber, die nicht alle geforderten Angaben und Nachweise zur Verfügung stellen, werden ausgeschlossen.
      Übersteigt die Zahl der geeigneten Bewerber die der geplanten Höchstzahl an Teilnehmern, dann entscheidet unter den nicht gesetzten Bewerbern, die gleichermaßen geeignet sind, das Los.
      Kleinere Büroorganisationen und Berufsanfänger werden besonders auf die Möglichkeit der Bildung von Bewerbergemeinschaften hingewiesen.
      Der/die Bewerber/in hat gemäß § 4 (2) VOF Angaben über die wirtschaftliche Verknüpfung zu anderen Unternehmen und zur auftragsbezogenen Zusammenarbeit mit anderen zu machen. Der Bewerber hat eine Eigenerklärung abzugeben, dass Ausschlussgründe gemäß VOF § 4 (6) Buchst. a-g und § 4 (9) Buchst. a-e nicht vorliegen und keine Abhängigkeit von Ausführungs- und Lieferinteressen gemäß § 2 (3) VOF besteht.
      Die fachliche Eignung ist gemäß VOF § 5 (5) a nachzuweisen (z. B. Eintrag Architektenkammer).
      Ein Rechtsanspruch auf Gesamtbeauftragung oder Beauftragung mit weiteren Leistungen besteht nicht.

      III.2.2) Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
      Angaben und Formalitäten, die erforderlich sind, um die Einhaltung der Auflagen zu überprüfen: Erklärung des Bewerbers über den Gesamtumsatz des Bewerbers in den letzten 3 Geschäftsjahren gemäß § 5 Abs. 4 lit. c VOF. Beträgt oder übersteigt der Gesamtumsatz des Bewerbers/der Bewerbergemeinschaft der Jahre 2011, 2012, 2013 die Summe von 100 000 EUR (brutto) wird pro Jahr ein Punkt vergeben, die Punkte werden mit 5 % gewichtet.
      Erklärung des Bewerbers über das jährliche Mittel der in den letzten 3 Jahren Beschäftigten und Führungskräfte des Bewerbers bzw. der Bewerbergemeinschaft gemäß § 5 Abs. 5 lit. d VOF. Beträgt oder übersteigt das Mittel der Beschäftigten des Bewerbers/der Bewerbergemeinschaft der Jahre 2011, 2012, 2013 die Anzahl von 2 Mitarbeitern oder Führungskräften wird pro Jahr ein Punkt vergeben, die Punkte werden mit 5 % gewichtet.

      III.2.3) Technische Leistungsfähigkeit
      Angaben und Formalitäten, die erforderlich sind, um die Einhaltung der Auflagen zu überprüfen:
      Insgesamt können mit drei Referenzen maximal drei Punkte erreicht werden, die zu 90 % gewichtet werden.
      Die Referenzleistungen sind durch die Angaben im Formular des Teilnahmeantrags (Referenz 4.1 bis 4. 3) und mit einer selbst erstellten Beschreibung (Bild- und Textmaterial) übersichtlich und prüfbar darzustellen. Aus den Referenzangaben müssen folgende Informationen hervorgehen:
      1. Projektbezeichnung.
      2. Name und Anschrift des Auftraggebers.
      3. Ansprechpartner mit aktueller Telefonnummer.
      4. Planungszeitraum.
      5. Datum der Fertigstellung.
      6. Nutzfläche.
      7. Gesamtkosten brutto.
      8. Vom Bewerber/der Bewerbergemeinschaft erbrachte Leistungen.
      9. Referenzschreiben des Auftraggebers.
      10. Kurzbeschreibung des Projektes mit aussagekräftigem Bild- und Textmaterial.
      Den Referenzen sind Anlagen mit aussagekräftigen Informationen (z. B. Grafiken, Grundrisse, Ansichten, Fotos, wesentliche Gebäudekenndaten) in Papierform auf jeweils maximal 3 DIN A4 Seiten, jeweils einseitig bedruckt, beizufügen. Der selbst erbrachte fachliche Leistungsumfang ist analog den Leistungsphasen nach HOAI zu beschreiben. Die Zuordnung der vom Bewerber selbst erstellten Präsentationsunterlagen zu den genannten Projekten muss eindeutig sein, bitte beschriften Sie deshalb all Ihre Blätter eindeutig.
      Für alle Referenzen die Leistungen für öffentliche Auftraggeber nachweisen, müssen Bescheinigungen des Auftraggebers vorliegen, bei Referenzen für private Auftraggeber sollten sie vorliegen (VOF § 5 Abs. 5 lit. b).
      Die Bescheinigungen sollen den Namen und die Anschrift des jeweiligen Auftraggebers der Referenzleistung, eine Beschreibung der erbrachten Leistung nach Art, Umfang und Wert sowie den Leistungszeitraum enthalten.
      Sofern vom Bewerber im Rahmen der Bewerbung mehr als 3 Referenzen im Bewerbungsformular angegeben werden, werden zugunsten des Bewerbers die Referenzen gewertet, die den Anforderungen an die ausgeschriebenen Leistungen am besten entsprechen.
      3 Referenzen des Bewerbers bzw. der Bewerbergemeinschaft im Bereich Gebäudesanierung.
      Es sind 3 Referenzen des Büros/Bewerbergemeinschaft gemäß VOF § 5 Abs. 5 lit. b als Beleg für die Erfahrung im Bereich der Sanierung nachzuweisen. Die Referenzen haben folgende Anforderungen zu erfüllen und sollen in der Aufgabenstellung und Komplexität vergleichbar zur vergebenden Aufgabe sein.
      Als vergleichbare Referenzleistung gelten Objektplanungsleistungen für Gebäude und Innenräume für Hochbaumaßnahmen vergleichbarer Größe (ab 1 000 000 EUR brutto, Kostengruppe 300 + 400, DIN 276). Die Referenzen müssen zum Zeitpunkt der Bekanntmachung bereits abgeschlossene Bauvorhaben beschreiben. Die Referenzen müssen aus den vergangenen 8 Jahren sein (d. h. Projekte die vor dem 1.1.2005 abgeschlossen wurden, werden nicht berücksichtigt). Planungen oder Wettbewerbserfolge allein gelten nicht als Referenzobjekt.

      III.2.4) Angaben zu vorbehaltenen Aufträgen

      III.3) Besondere Bedingungen für Dienstleistungsaufträge

      III.3.1) Angaben zu einem besonderen Berufsstand
      Die Erbringung der Dienstleistung ist einem besonderen Berufsstand vorbehalten: ja
      Verweis auf die einschlägige Rechts- oder Verwaltungsvorschrift: Teilnahmeberechtigt sind im Zulassungsbereich ansässige:
      Natürliche Personen, die nach den Rechtsvorschriften ihres Heimatlandes zur Führung der Berufsbezeichnung „Architekt“ berechtigt sind.
      Juristische Personen, sofern deren satzungsgemäßer Geschäftszweck auf Planungsleistungen ausgerichtet ist, die der Wettbewerbsaufgabe entsprechen und für die Wettbewerbsteilnahme ein verantwortlicher Berufsangehöriger benannt ist, der in seiner Person die Teilnahmevoraussetzungen erfüllt, die an die natürlichen Personen gestellt werden.
      Ist die Berufsbezeichnung im jeweiligen Heimatstaat gesetzlich nicht geregelt, so erfüllt die fachlichen Anforderungen als Architekt, wer über ein Diplom, Prüfungszeugnis oder einen sonstigen Befähigungs-Nachweis verfügt, dessen Anerkennung der Richtlinie 2005/36/EG und den Vorgaben des Rates vom 7.9.2005 über die Anerkennung von Berufsqualifikationen (ABl. EU Nr. L255 S. 22) entspricht.
      Bewerbergemeinschaften können aus natürlichen und juristischen Personen bestehen. Sie sind teilnahmeberechtigt, wenn jedes Mitglied der Bewerbergemeinschaft für sich teilnahmeberechtigt ist. Die Voraussetzungen für die Teilnahmeberechtigung müssen am Tag der Bekanntmachung erfüllt sein. Mitarbeiter, Fachberater etc. unterliegen nicht den Teilnahmeberechtigungen. Mehrfachbeteiligungen von Nachunternehmern sind zulässig, sofern diese keinen maßgeblichen Einfluss auf die Angebotsgestaltung haben.
      Bewerber-/Bietergemeinschaften sind zugelassen, wenn sich alle Mitglieder zu einer gesamtschuldnerischen Haftung für die vertragsgemäße Ausführung der Leistung verpflichten und ein federführendes Mitglied benennen, welches die Gemeinschaft als bevollmächtigter Vertreter während des Vergabeverfahrens und während der Auftragsausführung rechtsverbindlich vertritt und Erklärungen für und gegen die Gemeinschaft abgeben und entgegen nehmen sowie Zahlungen annehmen kann. Mit dem Teilnahmeantrag haben Bewerber-/Bietergemeinschaften eine entsprechende Bewerber-/Bietergemeinschaftserklärung dieses Inhalts abzugeben. Die Erklärung muss von allen Mitgliedern rechtsverbindlich unterzeichnet sein und im Original (kein Fax, keine Kopie) vorgelegt werden. Der Teilnahmeantrag einer Bewerber-/Bietergemeinschaft gilt als nicht abgegeben, wenn die Erklärung keine ordnungsmäßige und eindeutige Bezeichnung aller Mitglieder enthält oder nicht von allen Mitgliedern im Original unterzeichnet wurde; eine Nachforderung ist für diesen Fall ausgeschlossen.
      Im Falle eines ordnungsgemäßen Teilnahmeantrags einer Bewerber-/Bietergemeinschaft werden die Eignungsmerkmale der Gemeinschaft bei der Beurteilung der Eignung und bei der Auswahlentscheidung kumulativ berücksichtigt.

      III.3.2) Für die Erbringung der Dienstleistung verantwortliches Personal
      Juristische Personen müssen die Namen und die beruflichen Qualifikationen der Personen angeben, die für die Erbringung der Dienstleistung verantwortlich sind: ja

      Abschnitt IV: Verfahren

      IV.1) Verfahrensart

      IV.1.1) Verfahrensart
      Verhandlungsverfahren
      Einige Bewerber sind bereits ausgewählt worden (ggf. nach einem bestimmten Verhandlungsverfahren) nein

      IV.1.2) Beschränkung der Zahl der Wirtschaftsteilnehmer, die zur Angebotsabgabe bzw. Teilnahme aufgefordert werden
      Geplante Mindestzahl 3: und Höchstzahl 5
      Objektive Kriterien für die Auswahl der begrenzten Zahl von Bewerbern: Die Auswahl erfolgt anhand einer Bewertungsmatrix, wobei die Kriterien folgendermaßen bewertet werden:
      3.1 Erklärung über den Gesamtumsatz in den letzten 3 Geschäftsjahren § 5 (4c) VOFBeträgt oder übersteigt der Gesamtumsatz des Bewerbers/der Bewerbergemeinschaft der Jahre 2011, 2012, 2013 die Summe von 100 000 EUR (brutto) wird pro Jahr ein Punkt vergeben, die Punkte werden mit 5 % gewichtet.
      3.2 Erklärung über die Anzahl der Beschäftigten § 5 (5d) VOFBeträgt oder übersteigt das Mittel der Beschäftigten des Bewerbers/der Bewerbergemeinschaft der Jahre 2011, 2012, 2013 die Anzahl von 2 Mitarbeitern oder Führungskräften wird pro Jahr ein Punkt vergeben, die Punkte werden mit 5 % gewichtet.
      4.1-4.3 Referenzen des Bewerbers/der Bewerbergemeinschaft (Sanierung Gebäude und Innenräume).
      Es sind 3 Referenzen des Bewerbers oder der Bewerbergemeinschaft gemäß VOF § 5 Abs. 5 lit. b als Beleg für die Erfahrung im Bereich „Sanierung von Gebäuden und Innenräumen“ nachzuweisen. Es werden maximal 3 Referenzen gewertet, jede Referenz erhält maximal 1 Punkt, die Referenzen werden insgesamt mit 90 % gewichtet.
      Bei jeder Referenz werden die folgenden Unterkriterien einzeln gewertet:
      Ist die Nutzfläche größer oder gleich 1 000 m² erhält die Referenz 1 Unterpunkt. Sind die Kosten der Kostengruppe 300 + 400, DIN 276 über 1. Mio. erhält die Referenz 1 Unterpunkt. Je erbrachter Leistung (Leistungsphase) erhält die Referenz einen Unterpunkt, also maximal 9 Unterpunkte. Je Referenz können maximal 11 Unterpunkte = 1 Punkt erreicht werden. Mit den 3 Referenzen können also maximal 3 Punkte erreicht werden.

      IV.1.3) Verringerung der Zahl der Wirtschaftsteilnehmer im Laufe der Verhandlung bzw. des Dialogs
      Abwicklung des Verfahrens in aufeinander folgenden Phasen zwecks schrittweiser Verringerung der Zahl der zu erörternden Lösungen bzw. zu verhandelnden Angebote nein

      IV.2) Zuschlagskriterien

      IV.2.1) Zuschlagskriterien

      IV.2.2) Angaben zur elektronischen Auktion
      Eine elektronische Auktion wird durchgeführt: nein

      IV.3) Verwaltungsangaben

      IV.3.1) Aktenzeichen beim öffentlichen Auftraggeber:

      IV.3.2) Frühere Bekanntmachung(en) desselben Auftrags

      IV.3.3) Bedingungen für den Erhalt von Ausschreibungs- und ergänzenden Unterlagen bzw. der Beschreibung

      IV.3.4) Schlusstermin für den Eingang der Angebote oder Teilnahmeanträge
      17.2.2014 - 15:00

      IV.3.5) Tag der Absendung der Aufforderungen zur Angebotsabgabe bzw. zur Teilnahme an ausgewählte Bewerber

      IV.3.6) Sprache(n), in der (denen) Angebote oder Teilnahmeanträge verfasst werden können
      Deutsch.

      IV.3.7) Bindefrist des Angebots

      IV.3.8) Bedingungen für die Öffnung der Angebote
      Abschnitt VI: Weitere Angaben

      VI.1) Angaben zur Wiederkehr des Auftrags
      Dies ist ein wiederkehrender Auftrag: nein

      VI.2) Angaben zu Mitteln der Europäischen Union
      Auftrag steht in Verbindung mit einem Vorhaben und/oder Programm, das aus Mitteln der Europäischen Union finanziert wird: nein

      VI.3) Zusätzliche Angaben
      Die unter II.3 gemachten Angaben zu Beginn und Ende der Auftragsausführung sind vorläufig und nicht verbindlich.
      Fehlende Nachweise, Angaben oder Erklärungen können – soweit nicht ausdrücklich anders vermerkt – von der Vergabestelle nachgefordert werden, wenn deren Fehlen zum Ausschluss des Teilnahmeantrages führen würde oder sie zur Beurteilung der Eignung des Bewerbers erforderlich sind. Dies gilt auch für solche Nachweise, Angaben oder Erklärungen, die nicht schon mit dem Teilnahmeantrag, sondern erst mit dem Angebot oder auf Verlangen der Vergabestelle vorzulegen sind. Eine Nachforderung kann insbesondere unterbleiben, wenn sich aus den vorliegenden Nachweisen, Angaben oder Erklärungen die Unzuverlässigkeit oder eine unzureichende Eignung des Bewerbers/Bieters ergibt. Eine Nachforderung kann weiterhin auch unterbleiben, wenn der Bewerber/Bieter nach den mitgeteilten Auswahlkriterien offensichtlich keine Chance auf den Erhalt des Zuschlags hat. Nachgeforderte Nachweise, Angaben oder Erklärungen sind binnen der in der Nachforderung bestimmten Frist (i. d. R. 6 Kalendertage) vollständig nachzureichen, andernfalls wird der Teilnahmeantrag oder das Angebot ausgeschlossen.
      Aus Gründen der Gleichbehandlung kann die Bewertung der Eignungskriterien durch nachgereichte Unterlagen nicht verbessert werden.
      Nachgereichte Unterlagen können nur dazu dienen den mit dem Teilnahmeantrag bereits eingereichten Unterlagen und Eignungskriterien zur Wertbarkeit zu verhelfen.
      Die Vergabestelle behält sich vor, ohne hierzu verpflichtet zu sein,
      — Unterlagen, Erklärungen und Angaben der Bewerber/Bieter eigenständig zu überprüfen und hierzu Informationen, Erkundigungen sowie Bescheinigungen einzuholen;
      — von den Bietern während des Vergabeverfahrens weitere Unterlagen oder Nachweise (z. B. Bestätigungen, Bescheinigungen, Registerauszüge) zur Überprüfung der geforderten Erklärungen und Angaben anzufordern.
      Bieter aus anderen EU-Mitgliedsstaaten können, wenn sie über einen geforderten Nachweis nicht verfügen, gleichwertige Nachweise aus ihrem Heimatstaat vorlegen. Amtliche Nachweise (Bescheinigungen, Beglaubigungen, Zeugnisse) gelten nur dann als gleichwertig, wenn sie von der in diesem Staat zuständigen Stelle unter Einhaltung der dafür einschlägigen Vorschriften ausgestellt wurden und den Anforderungen gegebenenfalls bestehender und einschlägiger zwischen- oder überstaatlicher Regelungen, Vereinbarungen und Richtlinien zur gegenseitigen Anerkennung entsprechen.
      Das Angebot ist in allen Bestandteilen in deutscher Sprache abzugeben. Anderssprachigen Erklärungen und Nachweisen ist eine beglaubigte deutsche Übersetzung von einem vereidigten oder öffentlich bestellten Übersetzer beizufügen.

      VI.4) Rechtsbehelfsverfahren/Nachprüfungsverfahren

      VI.4.1) Zuständige Stelle für Rechtsbehelfs-/Nachprüfungsverfahren
      Regierung von Oberbayern – Vergabekammer Südbayern
      Maximilianstraße 39
      80534
      München
      DEUTSCHLAND
      MjE0aFdkWVNUV11TX19XZCBlZ1dWVFNrV2RgMmRXWWFUIFRTa1dkYCBWVw==
      +49 8921762847
      http://www.regierung.oberbayern.de/behoerde/mittelinstanz/vergabekammer/
      +49 892176-2847

      VI.4.2) Einlegung von Rechtsbehelfen
      Genaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen: Auf Antrag kann bei der unter Ziffer VI.4.1) genannten Stelle ein Nachprüfungsverfahren eingeleitet werden.
      Der Antrag ist unzulässig, soweit der Antragsteller (a) den Verstoß gegen Vergabevorschriften bereits im Vergabeverfahren erkannt und nicht gegenüber der unter Ziffer I.1) genannten Vergabestelle gem. § 107 Abs. 3 Satz 1 Nr. 1 GWB unverzüglich (7 Tage) gerügt hat oder (b) Vergaberechtsverstöße, die aufgrund der Bekanntmachung bzw. erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht innerhalb der Frist zur Angebotsabgabe oder zur Bewerbung bei der unter Ziffer I.1) genannten Vergabestelle gem. § 107 Abs. 3 Satz 1 Nr. 2 bzw. Nr. 3 GWB gerügt hat. Der Nachprüfungsantrag ist außerdem gem. § 107 Abs. 3 Satz 1 Nr. 4 GWB unzulässig, soweit mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung der unter Ziffer I.1) genannten Vergabestelle, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.

      VI.4.3) Stelle, die Auskünfte über die Einlegung von Rechtsbehelfen erteilt

      VI.5) Tag der Absendung dieser Bekanntmachung:
      8.1.2014

    © European Union, http://ted.europa.eu
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    • Bekanntmachung vergebener Aufträge

      Dienstleistungen
      Richtlinie 2004/18/EG

      Abschnitt I: Öffentlicher Auftraggeber

      I.1) Name, Adressen und Kontaktstelle(n)
      Gemeinde Kienberg
      Postfach 1240
      Bauamt VG Obing
      Zu Händen von: Herrn Josef Schluck
      83117
      Kienberg
      DEUTSCHLAND
      +49 8624898624
      schluck@vg-obing.de
      +49 86248988633

      Internet-Adresse(n):


      Hauptadresse des öffentlichen Auftraggebers: http://www.kienberg.eu

      I.2) Art des öffentlichen Auftraggebers
      Regional- oder Lokalbehörde

      I.3) Haupttätigkeit(en)
      Allgemeine öffentliche Verwaltung

      I.4) Auftragsvergabe im Auftrag anderer öffentlicher Auftraggeber
      Der öffentliche Auftraggeber beschafft im Auftrag anderer öffentlicher Auftraggeber: nein

      Abschnitt II: Auftragsgegenstand

      II.1) Beschreibung

      II.1.1) Bezeichnung des Auftrags
      Sanierung und Umbau „Gasthaus Post“ zu einem Bürgerhaus mit Neugestaltung der Freianlagen.

      II.1.2) Art des Auftrags und Ort der Ausführung, Lieferung bzw. Dienstleistung
      Dienstleistungen
      Dienstleistungskategorie Nr 12: Architektur, technische Beratung und Planung, integrierte technische Leistungen, Stadt- und Landschaftsplanung, zugehörige wissenschaftliche und technische Beratung, technische Versuche und Analysen
      Hauptort der Ausführung, Lieferung oder Dienstleistungserbringung: Gemeinde Kienberg.
      NUTS-Code 

      II.1.3) Angaben zur Rahmenvereinbarung oder zum dynamischen Beschaffungssystem (DBS)

      II.1.4) Kurze Beschreibung des Auftrags oder Beschaffungsvorhabens
      Sanierung und Umbau der zum Gasthaus „Zur Post“ gehörenden Gebäude und Neugestaltung der Freianlagen.
      Das historische Gebäude ist im Besitz der Gemeinde und stammt aus dem 19. Jahrhundert, es steht nicht unter Denkmalschutz. Sämtliche Gebäudeteile (Gasthaus, Stall und Stadel) sollen in einzelnen Bauabschnitten saniert und umgebaut werden.
      Im südlichen Teil des Gebäudes befindet sich im Erdgeschoss das Gasthaus „Zur Post“. Das Gasthaus ist verpachtet und soll modernisiert und erweitert werden. Neben dieser bereits vorhandenen Nutzung sind für das Gebäude eine Reihe weiterer Nutzungsmöglichkeiten in der Gemeinde intensiv diskutiert worden.
      Da bei dieser Diskussion nicht die Umsetzbarkeit der weiteren Nutzungsmöglichkeiten überprüft wurde, muss durch den Auftragnehmer zunächst überprüft werden ob und wie sich das gewünschte Raumprogramm in der bestehenden Bausubstanz unterbringen lässt.
      Daher können auch erst im Rahmen der Vor- und Entwurfsplanung sinnvolle Bauabschnitte definiert werden.
      Folgende Räume und Nutzungen sollen nach Möglichkeit im Gebäude bzw. in den Freianlagen geschaffen werden:
      Gebäude und Innenräume.
      Modernisierung des Gasthauses (Gastraum mit 60-80 Sitzplätzen, Lager und Kühlräume im EG).
      Übernachtungsmöglichkeiten (Fremdenzimmer).
      Saal mit Unterteilungsmöglichkeit, kleiner Küche und einer Bühne auch als Seminarraum nutzbar.
      Wohnung für Pächter.
      Räume für einen Jugendtreff.
      Raum für das Heimatmuseum.
      Einbau eines Schützenstandes.
      Räume für einen Dorfladen.
      Eventuell verbleibende Flächen sollen für Mietwohnungen genutzt werden.
      Freianlagen ca. 3 000 m² Fläche (sind nicht Auftragsbestandteil dieses Verfahrens).
      Biergarten mit kleinem Grill- und Ausschankgebäude.
      Stellplätze für PKW.
      Nutzung der Freiflächen als „Dorfplatz“ für Veranstaltungen.
      Zur Gastronomie und den Übernachtungsmöglichkeiten wird zurzeit ein Gutachten erarbeitet.
      Grundsätzlich wünscht sich die Gemeinde Kienberg eine kostengünstige Sanierung.

      II.1.5) Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
      71200000

      II.1.6) Angaben zum Beschaffungsübereinkommen (GPA)
      Auftrag fällt unter das Beschaffungsübereinkommen (GPA): ja

      II.2) Endgültiger Gesamtauftragswert

      II.2.1) Endgültiger Gesamtauftragswert
      Abschnitt IV: Verfahren

      IV.1) Verfahrensart

      IV.1.1) Verfahrensart
      Verhandlungsverfahren mit einem Aufruf zum Wettbewerb

      IV.2) Zuschlagskriterien

      IV.2.1) Zuschlagskriterien
      das wirtschaftlich günstigste Angebot in Bezug auf
      1. Honorarangebot. Gewichtung 15
      2. Vorgehensweise Raumprogramm. Gewichtung 15
      3. Vorgehensweise Modernisierung und Umbau. Gewichtung 20
      4. Personaleinsatz. Gewichtung 25
      5. Methoden zur Überwachung und Einhaltung der Kosten und Termine. Gewichtung 25

      IV.2.2) Angaben zur elektronischen Auktion
      Eine elektronische Auktion wurde durchgeführt: nein

      IV.3) Verwaltungsangaben

      IV.3.1) Aktenzeichen beim öffentlichen Auftraggeber

      IV.3.2) Frühere Bekanntmachung(en) desselben Auftrags
      nein

      Abschnitt V: Auftragsvergabe

      V.1) Tag der Zuschlagsentscheidung:
      5.6.2014

      V.2) Angaben zu den Angeboten
      Anzahl der eingegangenen Angebote: 4

      V.3) Name und Anschrift des Wirtschaftsteilnehmers, zu dessen Gunsten der Zuschlag erteilt wurde
      Zeller + Romstätter Architekten
      Bahnhofstraße 22
      83278
      Traunstein
      DEUTSCHLAND
      azr@architekten-zeller-romstaetter.com
      +49 86112348
      www.architekten-zeller-romstaetter.com
      +49 86113129

      V.4) Angaben zum Auftragswert

      V.5) Angaben zur Vergabe von Unteraufträgen
      Es können Unteraufträge vergeben werden: nein

      Abschnitt VI: Weitere Angaben

      VI.1) Angaben zu Mitteln der Europäischen Union
      Auftrag steht in Verbindung mit einem Vorhaben und/oder Programm, das aus Mitteln der Europäischen Union finanziert wird: nein

      VI.2) Zusätzliche Angaben:

      VI.3) Rechtsbehelfsverfahren/Nachprüfungsverfahren

      VI.3.1) Zuständige Stelle für Rechtsbehelfs-/Nachprüfungsverfahren
      Regierung von Oberbayern – Vergabekammer Südbayern
      Maximilianstraße 39
      80534
      München
      DEUTSCHLAND
      vergabekammer.suedbayern@regob.bayern.de
      +49 8921762847
      http://www.regierung.oberbayern.de/behoerde/mittelinstanz/vergabekammer/
      +49 8921762847

      VI.3.2) Einlegung von Rechtsbehelfen
      Genaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen: Auf Antrag kann bei der unter Ziffer VI.3.1) genannten Stelle ein Nachprüfungsverfahren eingeleitet werden.
      Der Antrag ist unzulässig, soweit der Antragsteller (a) den Verstoß gegen Vergabevorschriften bereits im Vergabeverfahren erkannt und nicht gegenüber der unter Ziffer I.1) genannten Vergabestelle gem. § 107 Abs. 3 Satz 1 Nr. 1 GWB unverzüglich (7 Tage) gerügt hat oder (b) Vergaberechtsverstöße, die aufgrund der Bekanntmachung bzw. erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht innerhalb der Frist zur Angebotsabgabe oder zur Bewerbung bei der unter Ziffer I.1) genannten Vergabestelle gem. § 107 Abs. 3 Satz 1 Nr. 2 bzw. Nr. 3 GWB gerügt hat. Der Nachprüfungsantrag ist außerdem gem. § 107 Abs. 3 Satz 1 Nr. 4 GWB unzulässig, soweit mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung der unter Ziffer I.1) genannten Vergabestelle, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.

      VI.3.3) Stelle, die Auskünfte über die Einlegung von Rechtsbehelfen erteilt

      VI.4) Tag der Absendung dieser Bekanntmachung:
      2.7.2014


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