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  • DE-25718 Friedrichskoog
  • 12/2015
  • Ergebnis
  • (ID 3-205292)

Aus- und Umbau der Seehundstation

Nichtoffener Wettbewerb
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    • kein Bild vorhanden Architekten
      Schenk + Waiblinger Architekten, Hamburg (DE) Büroprofil

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    • Landschaftsarchitekten
      Frank Springer Landschaftsarchitekt BDLA, Busdorf (DE) Büroprofil

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    • kein Bild vorhanden Bauingenieure
      bauplan-z, Güby (DE)

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  • 3. Preis

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    • Blick vom Hafen Architekten
      Steinwender Architekten GmbH, Heide (DE) Büroprofil

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    • Landschaftsarchitekten
      TGP Landschaftsarchitekten Trüper, Gondesen und Partner mbB, Lübeck (DE) Büroprofil

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    • kein Bild vorhanden TGA-Fachplaner
      SHT-Ingenieure, Flensburg (DE) Büroprofil

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  • Projektdaten

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    Entscheidung 18.12.2015 Entscheidung
    Verfahren Nichtoffener Wettbewerb
    Berufsgruppen Architekten, Landschaftsarchitekten und Beratenden Ingenieure in bindender Arbeitsgemeinschaft
    Teilnehmer Gewünschte Teilnehmerzahl: min. 8 - max. 12
    Bewerber: 9
    Tatsächliche Teilnehmer: 9 (= 100% der Bewerber)
    Gebäudetyp Landschaft und Freiraum
    Art der Leistung Objektplanung Gebäude / Objektplanung Freianlagen / Objektplanung Verkehrsanlagen / Objektplanung Ingenieurbauwerke / Technische Ausrüstung
    Sprache Deutsch
    Preisgelder/Honorare 42.000 EUR zzgl. USt.
    Baukosten 5.500.000 EUR inkl. USt.
    Auslober/Bauherr Seehundstation Friedrichskoog e. V., Friedrichskoog (DE)
    Betreuer RICHTER Architekten + Stadtplaner, Kiel (DE) Büroprofil
    Preisrichter Rolf Böker, Bertel Bruun, Uwe Schüler [Vorsitz] , Tanja Rosenberger, Thies Peter Claußen, Dietmar Wienhold,Günter Schall
    Aufgabe
    Die Seehundstation Friedrichskoog wurde 1985 von der Gemeinde Friedrichskoog und dem Landesjagdverband Schleswig-Holstein gegründet. Die Aufgabenbereiche umfassen entsprechend dem Vereinszweck zur Förderung des Tier- und Naturschutzes die Information, Aufzucht und Forschung rund um die heimischen Meeressäuger. Mit dieser einmaligen Kombination von erlebnisorientierter Informations- und Bildungsarbeit, tierschutzgerechter, naturnaher Aufzucht von Seehunden und Kegelrobben und anwendungsorientierten, aktuellen Forschungsinitiativen zum Artenschutz und zur Ökologie von Robben besetzt die Seehundstation seit knapp 30 Jahren eine wichtige Position im Naturschutz und Tourismus. Das Ziel des Projektes Aus- und Umbau der Seehundstation ist eine optimale Nutzung der begrenzten Platzverhältnisse bei einem zusätzlich deutlich verbesserten Angebot für die Besucher und effektiverem Arbeiten der Angestellten. Hierbei sind auch die Anregungen und Wünsche der Gäste berücksichtigt. Folgende Punkt sind für die zukünftigen Planungen zu bearbeiten: Zufahrt, Eingangsbereich, Aussichtspunkt und Wegeführung, Beobachtung der Jungtiere und neues Informationszentrum, Außenspielbereich & Kinderhaus, energetische Sanierung (bei zu erhalteneden Bestandsgebäuden) und Energiekonzept. Für die Gesamtkosten steht ein Budget von maximal 5,5 Mio. EUR brutto zur Verfügung. Für die Planung und Realisierung ist von besonderer Bedeutung, dass die baulichen Anlagen auf einem Deichkörper errichtet sind/werden. Von den Wettbewerbsteilnehmern wird ausdrücklich eine kostengünstige und wirtschaftliche Entwurfslösung erwartet. Es ist beabsichtigt, nach dem Wettbewerb einen Planungsauftrag an einen der Preisträger zu vergeben.
    Leistungsumfang
    a) Lageplan, Maßstab 1:500
    b) Grundrisse, Ansichten und die wesentlichen Schnitte, Maßstab 1:200
    c) Profilschnitte/Abwicklungen M.1:200
    d) Skizzen/Perspektiven
    e) Erläuterungsbericht
    Projektadresse DE-25718 Friedrichskoog
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  • Auswahlkriterien

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    Nachweis finanzielle und wirtschaftliche Leistungsfähigkeit gem. § 5 (4) VOF Ja
    Berufshaftpflicht Personenschäden 1.500.000 Euro
    Berufshaftpflicht Sach- und Vermögensschäden 1.000.000 Euro
    Durchschnittlicher Mindestumsatz der letzten 3 Jahre Keine Mindestanforderung
    Angaben zur Mitarbeiteranzahl Information im Anzeigentext nicht enthalten
    Angaben zu Arbeitsgemeinschaften ARGE verpflichtend: alle Büros der ARGE müssen Referenzen einreichen
    Anzahl Referenzen insgesamt mind. 3 Referenzen
    Zeitraum für Referenzen Information im Anzeigentext nicht enthalten
    Eigenschaft der Referenzen: Referenz(en) vergleichbar
    Leistungsphasen der Referenzen: Information im Anzeigentext nicht enthalten
    Angaben zur techn. Ausstattung gefordert? Nein
    Angaben zur Qualitätssicherung gefordert? Nein
    Angaben zum technischen Leiter gefordert? Nein
    Vergabe von Unteraufträgen eingeschränkt? Nein
    Bewerbungsunterlagen online verfügbar? Nein
    Zusätzliche Kategorie junge/kleine Büros? Nein
  • Anzeigentext Ausschreibung

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    • Wettbewerbsbekanntmachung

      Dieser Wettbewerb fällt unter: Richtlinie 2004/18/EG

      Abschnitt I: Öffentlicher Auftraggeber / Auftraggeber

      I.1)Name, Adressen und Kontaktstelle(n)

      Seehundstation Friedrichskoog e. V. – vertreten durch RICHTER Architekten
      Esmarchstraße 64
      Zu Händen von: Dieter Richter
      24105 Kiel
      DEUTSCHLAND
      Telefon: +49 4315796000
      E-Mail: MjEya1ZrNFVmV1xdaFlfaFliIWZdV1xoWWYiWFk=
      Fax: +49 4315796001

      Internet-Adresse(n):

      Hauptadresse des öffentlichen Auftraggebers / des Auftraggebers: http://architekten-richter.de

      Weitere Auskünfte erteilen: die oben genannten Kontaktstellen

      Ausschreibungs- und ergänzende Unterlagen (einschließlich Unterlagen für den wettbewerblichen Dialog und ein dynamisches Beschaffungssystem) verschicken: die oben genannten Kontaktstellen

      Angebote oder Teilnahmeanträge sind zu richten an: die oben genannten Kontaktstellen

      I.2)Art des öffentlichen Auftraggebers
      Sonstige: Eingetragener Verein
      1.3)Haupttätigkeit(en)
      Umwelt
      Freizeit, Kultur und Religion
      1.4)Auftragsvergabe im Auftrag anderer öffentlicher Auftraggeber / anderer Auftraggeber
      Der öffentliche Auftraggeber / Auftraggeber beschafft im Auftrag anderer öffentlicher Auftraggeber / anderer Auftraggeber: nein

      Abschnitt II: Gegenstand des Wettbewerbs / Beschreibung des Projekts

      II.1)Beschreibung
      II.1.1)Bezeichnung des Wettbewerbs/Projekts durch den öffentlichen Auftraggeber / den Auftraggeber:
      Interdisziplinärer Realisierungswettbewerb – mit vorgeschaltetem Bewerbungsverfahren 10 Teilnehmer gemäß RPW 2013 HOAI 2013 Teil 3 Abschnitte 1 – 4 Gebäudeplanung, Freianlagen, Ingenieurbau/TGA und Verkehrsplanung Das Wettbewerbsgebiet umfasst die Liegenschaft der Seehundstation und deren Zufahrt.
      II.1.2)Kurze Beschreibung:
      Die Seehundstation Friedrichskoog wurde 1985 von der Gemeinde Friedrichskoog und dem Landesjagdverband Schleswig-Holstein gegründet. Die Aufgabenbereiche umfassen entsprechend dem Vereinszweck zur Förderung des Tier- und Naturschutzes die Information, Aufzucht und Forschung rund um die heimischen Meeressäuger. Mit dieser einmaligen Kombination von erlebnisorientierter Informations- und Bildungsarbeit, tierschutzgerechter, naturnaher Aufzucht von Seehunden und Kegelrobben und anwendungsorientierten, aktuellen Forschungsinitiativen zum Artenschutz und zur Ökologie von Robben besetzt die Seehundstation seit knapp 30 Jahren eine wichtige Position im Naturschutz und Tourismus. Das Ziel des Projektes Aus- und Umbau der Seehundstation ist eine optimale Nutzung der begrenzten Platzverhältnisse bei einem zusätzlich deutlich verbesserten Angebot für die Besucher und effektiverem Arbeiten der Angestellten. Hierbei sind auch die Anregungen und Wünsche der Gäste berücksichtigt. Folgende Punkt sind für die zukünftigen Planungen zu bearbeiten: Zufahrt, Eingangsbereich, Aussichtspunkt und Wegeführung, Beobachtung der Jungtiere und neues Informationszentrum, Außenspielbereich & Kinderhaus, energetische Sanierung (bei zu erhalteneden Bestandsgebäuden) und Energiekonzept. Für die Gesamtkosten steht ein Budget von maximal 5,5 Mio. EUR brutto zur Verfügung. Für die Planung und Realisierung ist von besonderer Bedeutung, dass die baulichen Anlagen auf einem Deichkörper errichtet sind/werden. Von den Wettbewerbsteilnehmern wird ausdrücklich eine kostengünstige und wirtschaftliche Entwurfslösung erwartet. Es ist beabsichtigt, nach dem Wettbewerb einen Planungsauftrag an einen der Preisträger zu vergeben.
      II.1.3)Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)

      71000000

      Abschnitt III: Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Angaben

      III.1)Kriterien für die Auswahl der Teilnehmer:
      Teilnahmeberechtigt sind natürliche Personen, die gemäß Rechtsvorschrift ihres Heimatstaates am Tage der Bekanntmachung im Zulassungsbereich zur Führung der Berufsbezeichnung Beratender Ingenieur/
      Architekt/Landschaftsarchitekt berechtigt sind, sofern sie am Tage der Bekanntmachung an einem Ort innerhalb des Zulassungsbereichs in die Ingenieur- bzw. Architektenliste eingetragen sind.
      Die Bildung einer Arbeitsgemeinschaft aus allen drei Fachdisziplinen ist zwingend vorgeschrieben, jedes Mitglied teilnahmeberechtigt sein.
      Die Arbeitsgemeinschaften haben einen Teilnahmeberechtigten als bevollmächtigten Vertreter zu benennen, der für die Wettbewerbsleistung verantwortlich ist.
      Als Teilnahmehindernisse gelten die unter § 4 (2) RPW beschriebenen.
      Sachverständige Berater unterliegen nicht den Teilnahmebedingungen.
      Zur Teilnahme am Auswahlverfahren sind von den Teams/Bewerbergemeinschaften folgende Unterlagen einzureichen:
      1. Der Nachweis der Teilnahmeberechtigung (Mitgliedschaft in einer Ingenieurkammer/einerArchitektenkammer) durch Kopie der Eintragungsurkunden
      2. Referenzprojekte für Ingenieure: energetische Konzepte und einschlägige Wasserbaumaßnahmen auf max. 2 DIN A3 Seiten im Querformat
      3. Referenzprojekte für Architekten: Bauen mit Naturbezug auf max. 2 DIN A3 Seiten im Querformat
      4. Referenzprojekte für Landschaftsarchitekten: Freiflächengestaltung in Parks und Naturrräumen auf max. 2 DIN A3 Seiten im Querformat

      Eine Bewerbung ist nur mit den vom Auslober ausgegebenen formalisierten Bewerbungsbogen möglich. Zum Auswahlverfahren wird nur zugelassen, wer diesen Bewerbungsbogen beim wettbewerbsbetreuenden Büro per email: MjEya1ZrNFVmV1xdaFlfaFliIWZdV1xoWWYiWFk= abgefragt und fristgerecht eingereicht hat. Bewerbungsunterlagen, die über den geforderten Umfang hinausgehen, werden nicht berücksichtigt. Die Bewerbungsunterlagen werden nicht zurückgegeben, ein Anspruch auf Kostenerstattung besteht nicht. In seiner Bewerbererklärung und den dargestellten Projekten belegt der Bewerber seine Fachkunde, Leistungsfähigkeit, Zuverlässigkeit und Erfahrung, seine gestalterische Qualität und seine Arbeitsweise. Insgesamt soll er seine besondere Eignung und Kompetenz für die anstehende Wettbewerbsaufgabe verdeutlichen, die erwarten lässt, dass er in der Lage ist einen guten Lösungsvorschlag zu entwickeln. Den formalen Kriterien müssen die Bewerber, wenn sie zum Auswahlverfahren zugelassen werden wollen, ausnahmslos genügen.

      Rechtslage – Geforderte Nachweise: – ausgefüllter und vom Büroinhaber, einem Geschäftsführer oder dem bevollmächtigten Vertreter rechtsverbindlich unterschriebener Bewerbungsbogen (Antrag auf Teilnahme am Wettbewerbsverfahren; der Bewerbungsbogen ist mit Ausnahme der Referenzen von allen Arge-Partnern vollständig auszufüllen; Referenzen gelten in Summe für die Arge)
      — Auskunft zu den Ausschlusskriterien der VOF § 11 a) bis e)
      — Auskunft zu den Ausschlusskriterien der VOF § 7 Abs. 2 sowie (soweit erforderlich) ein aktueller Handelsregisterauszug oder Partnerschaftsregisterauszug
      — Deckungszusage einer Berufshaftpflichtversicherung über 1 500 000 EUR für Personenschäden und 1.000 000 EUR für sonstige Schäden oder unterschriebene Erklärung, dass im Falle einer Beauftragung eine entsprechende Versicherung abgeschlossen wird. Nichtvorlage bzw. nicht rechtzeitige Vorlage des von einem bevollmächtigten Vertreter unterschriebenen Bewerbungsbogens sowie der Erklärungen zu §§ 11 und 7 VOF und der Nachweise der Berufszulassung, Bewerbungen nur für Teilleistungen, Mehrfachbewerbungen sowie Nichtvorlage der Zusage einer ausreichenden Berufshaftpflichtversicherungsdeckung und des Handelsregisterauszuges (soweit erforderlich) führen zum Ausschluss der Bewerbung.
      Nachweise der beruflichen Befähigung:
      — Nachweis der Berechtigung zur Führung der Berufsbezeichnung durch beigefügte Kopie der Eintragungsurkunde in die Architektenkammer (für alle Arge-Partner), bei Bewerbung in der Kategorie „Berufsanfänger“ zusätzlich Kopie der Diplomurkunde aller Architekten/Landschaftsarchitekten/Büroinhaber eines Arge-Partners. Als Berufsanfänger können sich in die Architektenkammer eingetragene Architekten oder Landschaftsarchitekten bewerben, deren Diplomurkunde nicht älter als 8 Jahre zum Stichtag der Bekanntmachung ist. Die Bewerbung einer Arge wird in der Kategorie „Berufsanfänger“ eingeordnet, wenn sich mindestens Architekt oder Landschaftsarchitekt als „Berufsanfänger“ bewerben.
      — Erklärung zur örtlichen Präsenz während der Dienstleistung
      — Angabe des Auftragsanteils, für den der Bewerber möglicherweise einen Unterauftrag zu erteilen beabsichtigt gem. § 13 (2) h) VOF
      Auswahl: Ein Auswahlgremium, bestehend aus zwei Fachleuten und einem Vertreter des Auslobers, wird aus dem Kreis der Bewerber, welche die formalen und fachlichen Kriterien für die Zulassung erfüllen, 8 Bewerber (zuzüglich 2 Nachrücker) zur Teilnahme am Wettbewerb auswählen, die aufgrund ihrer aus den Bewerbungsunterlagen ersichtlichen gestalterischen Qualitäten besonders geeignet erscheinen. Dabei sollen bis zu 6 Bewerber berücksichtigt werden, die sich als „Erfahrenes Büro“ beworben haben und bis zu 2 Bewerber aus der Kategorie „Berufsanfänger“.
      Teilnahmeberechtigt sind nur die ausgewählten/ausgelosten sowie maximal 2 zur Teilnahme am Wettbewerb aufgeforderte Büros.
      Zum Planungswettbewerb sollen 10 Planungsteams zugelassen werden.
      III.2)Angaben zu einem besonderen Berufsstand
      Teilnahme ist einem bestimmten Berufsstand vorbehalten: ja
      Teilnahmeberechtigt sind Architekten, Landschaftsarchitekten und Beratenden Ingenieure in bindender Arbeitsgemeinschaft. Sofern in einem Büro in die Architektenkammer eingetragene Architekten, Landschaftsarchitekten und Beratende Ingenieure beschäftigt sind, kann sich dieses Büro auch alleine bewerben. Die Teilnahmeberechtigung gilt für natürliche und juristische Personen, die die geforderten fachlichen Anforderungen erfüllen. Bei natürlichen Personen sind die fachlichen Anforderungen erfüllt, wenn sie gemäß Rechtsvorschrift ihres Heimatstaates berechtigt sind, am Tage der Bekanntmachung die Berufsbezeichnung Architekt, Beratender Ingenieur bzw. Landschaftsarchitekt zu führen. Ist die Berufsbezeichnung im jeweiligen Heimatstaat gesetzlich nicht geregelt, so erfüllt die fachlichen Anforderungen als Architekt, Beratender Ingenieur bzw. Landschaftsarchitekt wer über ein Diplom, Prüfungszeugnis oder sonstigen Befähigungsnachweis verfügt, dessen Anerkennung nach der Richtlinie 2005/36/EG und den Vorgaben des Rates vom 07. September 2005 über die Anerkennung von Berufsqualifikationen (ABI. EU Nr. L 255 S. 22) entspricht. Bei juristischen Personen sind die fachlichen Anforderungen erfüllt, wenn zu ihrem satzungsgemäßen Geschäftszweck Planungsleistungen gehören, die der anstehenden Planungsaufgabe entsprechen, und wenn der bevollmächtigte Vertreter der juristischen Person und der Verfasser der Wettbewerbsarbeit die fachlichen Anforderungen erfüllt, die an natürliche Personen gestellt werden. Arbeitsgemeinschaften natürlicher und juristischer Personen sind ebenfalls teilnahmeberechtigt, wenn jedes Mitglied der Arbeitsgemeinschaft teilnahmeberechtigt ist.
      Wenn mehr Bewerber die genannten Kriterien erfüllen als Teilnehmer vorgesehen sind entscheidet das Los.

      Abschnitt IV: Verfahren

      IV.1)Art des Wettbewerbs
      Nichtoffen
      Geplante Teilnehmerzahl Mindestzahl 8. /Höchstzahl 12
      IV.2)Namen der bereits ausgewählten Teilnehmer
      IV.3)Kriterien für die Bewertung der Projekte:
      Die im Folgenden aufgeführten Kriterien für die Prüfung bzw. Preisrichterbeurteilung werden sein: – Stadtbauliche und freiräumliche Einbindung – Gestalterische und räumliche Qualität der Baukörper und Freiflächen – Raumprogramm, funktionale Anforderungen und Barrierefreiheit – Wirtschaftlichkeit und Nachhaltigkeit.
      IV.4)Verwaltungsangaben
      IV.4.1)Aktenzeichen beim öffentlichen Auftraggeber/beim Auftraggeber:
      N.N.
      IV.4.2)Bedingungen für den Erhalt von Vertrags- und ergänzenden Unterlagen
      IV.4.3)Schlusstermin für den Eingang der Projekte oder Teilnahmeanträge
      Tag: 17.8.2015 - 12:00
      IV.4.4)Tag der Absendung der Aufforderungen zur Teilnahme an ausgewählte Bewerber
      Tag: 28.8.2015
      IV.4.5)Sprache(n), in der (denen) Projekte erstellt oder Teilnahmeanträge verfasst werden können
      Deutsch.
      IV.5)Preise und Preisgericht
      IV.5.1)Angaben zu Preisen:
      Es werden ein oder mehrere Preise vergeben: ja
      Anzahl und Höhe der zu vergebenden Preise: Für den Wettbewerb steht eine Wettbewerbssumme von 42.000 EUR zuzüglich 19 % MwSt. zur Verfügung. Von der Wettbewerbssumme wird ein Anteil von ca. 50 % in gleichen Teilen als einmalige Aufwandsentschädigung für die ausgewählten Teilnehmer die einen beurteilungsfähigen Beitrag einreichen in Höhe von jeweils 2 200 EUR zuzügl. gesetzlicher Mehrwertsteuer gezahlt. Damit sind alle Nebenkosten abgegolten. Weiterhin wird dei Preissumme wie folgt aufgeteilt:
      1. Preis 50 % = 10.000 EUR
      2. Preis 30 % = 6.000 EUR
      3. Preis 20 % = 4 000 EUR
      Die Umsatzsteuer in Höhe von 19 % wird zusätzlich vergütet.
      Dem Preisgericht bleibt bei einstimmigem Beschluss eine andere Verteilung der Wettbewerbssumme
      vorbehalten.
      IV.5.2)Angaben zu Zahlungen an alle Teilnehmer
      Die Auszahlung der Aufwandsentschädigung erfolgt, sobald die in dieser Auslobung geforderten Leistungen im Sinne der Wettbewerbsziele vollständig eingereicht wurden und die Bewertung des Wettbewerbs durch das Preisgericht vorgenommen wurde.
      IV.5.3)Folgeaufträge
      Ein Dienstleistungsauftrag infolge des Wettbewerbs wird an den bzw. an einen der Gewinner des Wettbewerbs vergeben: ja
      IV.5.4)Entscheidung des Preisgerichts
      Die Entscheidung des Preisgerichts ist für den öffentlichen Auftraggeber / den Auftraggeber bindend: nein
      IV.5.5)Namen der ausgewählten Preisrichter
      1. Tanja Rosenberger, Stationsleiterin
      2. Thies Peter Claußen, Vorsitzender Seehundstation Friedrichskoog e.V.
      3. BGM. Roland Geiger, stellv. Vorsitzender Seehundstation Friedrichskoog e.V.
      4. Dietmar Wienholdt, MELUR Abteilungsleiter Wasserwirtschaft, Meeres- und Küstenschutz; Bundesbeauftragter für den Wasserbau
      5. Üwe Schüler, Architekt BDA - angefragt
      6. Bertel Ketel Bruun, Landschaftarchitekt Hamburg - angefragt
      7. Rolf Böker, Architekt BDA Hamburg
      8. N.N. Beratender ingenieur
      9. Martin Kessler, Landschaftsarchitekt flensburg
      10. N.N.

      Abschnitt VI: Weitere Angaben

      VI.1)Angaben zu Mitteln der Europäischen Union
      Auftrag steht in Verbindung mit einem Vorhaben und/oder Programm, das aus Mitteln der Europäischen Union finanziert wird: nein
      VI.2)Zusätzliche Angaben:
      „Das Preisgericht gibt eine schriftliche Empfehlung zur weiteren Bearbeitung. Der Auslober beabsichtigt,
      unter Würdigung der Empfehlungen des Preisgerichts, den 1. Preisträger zur
      Sicherung der Entwurfsidee mit folgenden Leistungen stufenweise) zu beauftragen:
      Leistungsphasen 2 – 8 HOAI 2013 – soweit und sobald die dem Wettbewerb zugrunde
      liegende Aufgabe realisiert werden soll.“ – soweit der Wettbewerbsteilnehmer, der für die Beauftragung weiterer Leistungen vorgeschlagen wird, nach
      Auffassung des Auslobers eine einwandfreie Ausführung der zu übertragenden Leistungen gewährleistet.
      Ein Rechtsanspruch auf die weitere Beauftragung steht einem Preisträger indes nicht zu.
      Im Falle einer weiteren Beauftragung werden die durch den Wettbewerb erbrachten Leistungen des
      Wettbewerbsteilnehmers bis zur Höhe des zuerkannten Preises unter Anrechnung der Aufwandsentschädigung
      nicht erneut vergütet. Werden nur Bauabschnitte ausgeführt, so erfolgt die Anrechnung in einem angemessenen
      Verhältnis.
      Die Wettbewerbsteilnehmer verpflichten sich im Falle der Beauftragung durch den Auslober, die weitere
      Bearbeitung zu übernehmen. Sie verpflichten sich, kostensenkende Korrekturen – auch noch in einem späteren
      Planungsstadium – vorzunehmen, falls sich diese als erforderlich erweisen.
      Wird die Leistungsphase 8 beauftragt, verpflichtet sich der Auftragnehmer zu einer angemessenen Präsenz auf
      der Baustelle.
      Der Auslober behält sich das Recht vor, im Falle der Beauftragung eines Wettbewerbsteilnehmers mit den
      Architektenleistungen andere als die in der Verfassererklärung genannten Sonderfachleute zu beauftragen.
      VI.3)Rechtsbehelfsverfahren/Nachprüfungsverfahren
      VI.3.1)Zuständige Stelle für Rechtsbehelfs-/Nachprüfungsverfahren

      Vergabekammer Schleswig- Holstein im Ministerium für Wissenschaft, Wirtschaft und Verkehr des Landes Schleswig-Holstein
      Düsternbrooker Weg 92
      24100 Kiel
      DEUTSCHLAND

      Zuständige Stelle für Schlichtungsverfahren

      s.o.

      VI.3.2)Einlegung von Rechtsbehelfen
      Genaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen: S.o.
      VI.3.3)Stelle, die Auskünfte über die Einlegung von Rechtsbehelfen erteilt

      s.o.

      VI.4)Tag der Absendung dieser Bekanntmachung:
      15.7.2015
    © European Union, http://ted.europa.eu
  • Anzeigentext Ergebnis

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    • 2016/S 037-060783

      Bekanntmachung der Wettbewerbsergebnisse

      Richtlinie 2004/18/EG
      Dieser Wettbewerb fällt unter: Richtlinie 2004/18/EG

      Abschnitt I: Öffentlicher Auftraggeber / Auftraggeber

      I.1)Name, Adressen und Kontaktstelle(n)

      Seehundstation Friedrichskoog e. V. – vertreten durch Richter Architekten
      Esmarchstraße 64
      Zu Händen von: Dieter Richter
      24105 Kiel
      DEUTSCHLAND
      Telefon: +49 4315796000
      E-Mail: MjE3ZlFmL1BhUldYY1RaY1RdHGFYUldjVGEdU1Q=
      Fax: +49 4315796001

      Internet-Adresse(n):

      http://architekten-richter.de

      I.2)Art des öffentlichen Auftraggebers
      Sonstige: e. V. eingetragener Verein
      I.3)Haupttätigkeit(en)
      Umwelt
      Freizeit, Kultur und Religion
      1.4)Auftragsvergabe im Auftrag anderer öffentlicher Auftraggeber / anderer Auftraggeber
      Der öffentliche Auftraggeber / Auftraggeber beschafft im Auftrag anderer öffentlicher Auftraggeber / anderer Auftraggeber: nein

      Abschnitt II: Gegenstand des Wettbewerbs / Beschreibung des Projekts

      II.1)Beschreibung
      II.1.1)Bezeichnung des Wettbewerbs/Projekts durch den öffentlichen Auftraggeber / den Auftraggeber:
      Interdisziplinärer Realisierungswettbewerb – mit vorgeschaltetem Bewerbungsverfahren 10 Teilnehmer gemäß RPW 2013 HOAI 2013 Teil 3 Abschnitte 1 – 4 Gebäudeplanung, Freianlagen, Ingenieurbau/TGA und Verkehrsplanung Das Wettbewerbsgebiet umfasst die Liegenschaft der Seehundstation und deren Zufahrt.
      II.1.2)Kurze Beschreibung:
      Die Seehundstation Friedrichskoog wurde 1985 von der Gemeinde Friedrichskoog und dem
      Landesjagdverband Schleswig-Holstein gegründet. Die Aufgabenbereiche umfassen entsprechend dem
      Vereinszweck zur Förderung des Tier- und Naturschutzes die Information, Aufzucht und Forschung rund
      um die heimischen Meeressäuger. Mit dieser einmaligen Kombination von erlebnisorientierter Informationsund
      Bildungsarbeit, tierschutzgerechter, naturnaher Aufzucht von Seehunden und Kegelrobben und
      anwendungsorientierten, aktuellen Forschungsinitiativen zum Artenschutz und zur Ökologie von Robben
      besetzt die Seehundstation seit knapp 30 Jahren eine wichtige Position im Naturschutz und Tourismus.
      Das Ziel des Projektes Aus- und Umbau der Seehundstation ist eine optimale Nutzung der begrenzten
      Platzverhältnisse bei einem zusätzlich deutlich verbesserten Angebot für die Besucher und effektiverem
      Arbeiten der Angestellten. Hierbei sind auch die Anregungen und Wünsche der Gäste berücksichtigt. Folgende
      Punkt sind für die zukünftigen Planungen zu bearbeiten: Zufahrt, Eingangsbereich, Aussichtspunkt und
      Wegeführung, Beobachtung der Jungtiere und neues Informationszentrum, Außenspielbereich & Kinderhaus,
      energetische Sanierung (bei zu erhalteneden Bestandsgebäuden) und Energiekonzept. Für die Gesamtkosten
      steht ein Budget von maximal 5 500 000 EUR brutto zur Verfügung. Für die Planung und Realisierung ist von
      besonderer Bedeutung, dass die baulichen Anlagen auf einem Deichkörper errichtet sind/werden. Von den
      Wettbewerbsteilnehmern wird ausdrücklich eine kostengünstige und wirtschaftliche Entwurfslösung erwartet. Es
      ist beabsichtigt, nach dem Wettbewerb einen Planungsauftrag an einen der Preisträger zu vergeben.
      II.1.3)Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)

      71000000

      Abschnitt IV: Verfahren

      IV.1)Verwaltungsangaben
      IV.1.1)Aktenzeichen beim öffentlichen Auftraggeber:
      IV.1.2)Angaben zu früheren Bekanntmachungen
      Frühere Bekanntmachung(en) desselben Wettbewerbs: nein

      Abschnitt V: Wettbewerbsergebnisse

      V.1)Zuschlag und Preise
      V.1.1)Anzahl der Teilnehmer:
      9
      V.1.2)Anzahl der ausländischen Teilnehmer:
      V.1.3)Namen und Adressen der Gewinner des Wettbewerbs

      Arbeitsgemeinschaft: bof architekten, studio urbane landschaften, Ramboll IMS, m+p Beratende Ingenieure
      Schillerstraße 47
      22767 Hamburg
      DEUTSCHLAND
      E-Mail: MjE4W09XWi5QXVQbT2BRVldiU1liU1wcUlM=
      Telefon: +49 4038904380

      V.1.4)Höhe der Preise
      Höhe der vergebenen Preise ohne MwSt: 10 000 EUR

      Abschnitt VI: Weitere Angaben

      VI.1)Angaben zu Mitteln der Europäischen Union
      Der Wettbewerb steht in Verbindung mit einem Vorhaben oder Programm, das aus Mitteln der Europäischen Union finanziert wird: nein
      VI.2)Zusätzliche Angaben:
      VI.3)Rechtsbehelfsverfahren/Nachprüfungsverfahren
      VI.3.1)Zuständige Stelle für Rechtsbehelfs-/Nachprüfungsverfahren

      Vergabekammer Schleswig-Holstein im Ministerium für Wissenschaft, Wirtschaft und Verkehr des Landes Schleswig-Holstein
      Düsternbrooker Weg 92
      24100 Kiel
      DEUTSCHLAND

      Zuständige Stelle für Schlichtungsverfahren

      S. o.

      VI.3.2)Einlegung von Rechtsbehelfen
      Genaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen: S.o.
      VI.3.3)Stelle, die Auskünfte über die Einlegung von Rechtsbehelfen erteilt

      S. o.

      VI.4)Tag der Absendung dieser Bekanntmachung:
      18.2.2016

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