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1. Preis Zuschlag Diashow © huber staudt architekten

  • DE-15345 Petershagen/Eggersdorf
  • 01/2017
  • Ergebnis
  • (ID 3-238691)

Erweiterung des Grundschulzentrums Am Dorfanger

Nichtoffener Wettbewerb
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  • 1. Preis Zuschlag

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    • Perspektive Architekten
      huber staudt architekten bda, Berlin (DE) Büroprofil

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    • Perspektive TGA-Fachplaner
      SCHIMMEL Beratende Ingenieure, Berlin (DE), Unterföhring (DE) Büroprofil

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    • Bauingenieure, Tragwerksplaner
      WTM ENGINEERS, Hamburg (DE), Berlin (DE), München (DE) Büroprofil

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    • Konzeptplan Grundschulzentrum Landschaftsarchitekten
      Hager Partner AG, Zürich (CH), Berlin (DE) Büroprofil

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  • 2. Preis

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    • Visualisierung Architekten, Bauingenieure
      GSAI GALANDI SCHIRMER | ARCHITEKTEN + INGENIEURE GMBH, Berlin (DE) Büroprofil

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    • Lageplan / Konzept Landschaftsarchitekten
      HÖHN Landschaftsarchitektur, Potsdam (DE) Büroprofil

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    • kein Bild vorhanden TGA-Fachplaner
      EGU Energietechnik - Gebäudetechnik - Umwelttechnik GmbH, Berlin (DE)

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    • Bauingenieure, Tragwerksplaner
      ahw Ingenieure GmbH, Münster (DE), Hamburg (DE), Halle (Saale) (DE), Berlin (DE) Büroprofil

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  • 3. Preis

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    • Architekten
      Lehmann Architekten GmbH, Offenburg (DE), Berlin (DE) Büroprofil

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    • Landschaftsarchitekten
      w+p Landschaften, Berlin (DE), Offenburg (DE), Schiltach (DE) Büroprofil

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    • kein Bild vorhanden TGA-Fachplaner
      IGF GmbH, Freiburg (DE), Airport Frankfurt/Main (DE)

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    • kein Bild vorhanden Bauingenieure, Tragwerksplaner
      INGENIEURGRUPPE BAUEN, Berlin (DE), Karlsruhe (DE), Mannheim (DE), Freiburg (DE) Büroprofil

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  • Anerkennung

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  • Anerkennung

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    • Architekten
      Lehmann + Lieschke Generalplanungsgesellschaft mbH, Königs Wusterhausen (DE), Cottbus (DE)

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    • Landschaftsarchitekten
      atelier8 landschaftsarchitektur, Baruth/M. (DE), Berlin (DE) Büroprofil

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    • kein Bild vorhanden TGA-Fachplaner
      GTB – Berlin Gesellschaft für Technik am Bau mbH, Berlin (DE)

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    • kein Bild vorhanden Bauingenieure
      Professor Pfeifer und Partner - Ingenieurbüro für Tragwerksplanung, Darmstadt (DE) Büroprofil

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  • Anerkennung

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    • Architekten
      ppp architekten + stadtplaner gmbh, Lübeck (DE), Hamburg (DE) Büroprofil

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    • Landschaftsarchitekten
      arbos Freiraumplanung GmbH & Co. KG, Hamburg (DE) Büroprofil

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    • kein Bild vorhanden TGA-Fachplaner
      BLS Energieplan GmbH, Berlin (DE), Eisenhüttenstadt (DE), Greifswald (DE), Luxembourg (LU), Frankfurt a. M. (DE) Büroprofil

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    • kein Bild vorhanden Tragwerksplaner
      Wetzel & von Seht, Hamburg (DE), Berlin (DE) Büroprofil

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  • 2. Rundgang

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    • Perspektive Architekten
      Fromme Linsenhoff Doppler Architekten Dipl.-Ing., Berlin (DE) Büroprofil

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    • kein Bild vorhanden TGA-Fachplaner
      PASCHKE & RINGEL Ingenieure, Berlin (DE)

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    • kein Bild vorhanden Tragwerksplaner
      IBB Danai Ingenieurgemeinschaft für Baustatik und Baukonstruktion, Berlin (DE)

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    • Eingangsbereich Landschaftsarchitekten
      Zplus Landschaftsarchitektur, Berlin (DE) Büroprofil

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  • Projektdaten

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    Entscheidung 16.01.2017 Entscheidung
    Verfahren Nichtoffener Wettbewerb
    Berufsgruppen Architekten, die die gestellte Aufgabe zusammen im Team mit TGA-Planern (inkl. Elektroplanung), Tragwerksplanern und Landschaftsarchitekten als interdisziplinäres Wettbewerbsteam bearbeiten
    Teilnehmer Gewünschte Teilnehmerzahl: min. 20 - max. 20
    Tatsächliche Teilnehmer: 20
    Gebäudetyp Schulen / Sport und Freizeit
    Art der Leistung Objektplanung Gebäude
    Sprache Deutsch
    Preisgelder/Honorare 78.000 EUR
    Baukosten 14.600.000 EUR inkl. USt.
    Auslober/Bauherr Gemeinde Petershagen/Eggersdorf, Petershagen/Eggersdorf (DE)
    Betreuer GRUPPE PLANWERK, Berlin (DE) Büroprofil
    Preisrichter Marcel Adam, Prof. Anett Maud Joppien [Vorsitz], Dr. Anke Schettler, Prof. Dr. Wolfgang Schuster , Babette Kempfer
    Aufgabe
    Die Gemeinde Petershagen / Eggersdorf plant das „Grundschulzentrum Am Dorfanger“ im Ortsteil Petershagen mit einem Schulergänzungsbau, einer Zweifeld-Schulturnhalle und Sportaußenanlagen zu erweitern.
    Die Gemeinde liegt am östlichen Stadtrand von Berlin. Aufgrund der günstigen verkehrlichen Lage (S-Bahn-Anschluss) und des attraktiven Naturraums, verzeichnet Petershagen / Eggersdorf einen stetigen Einwohnerzuwachs. Die sich als Doppeldorf bezeichnende amtsfreie Gemeinde hat heute rd. 15 000 Einwohner. Vor allem der Anteil der Kinder ist in den vergangenen Jahren stark gestiegen, was zu einer wachsenden Nachfrage, insbesondere an Plätzen in Grundschulen und Horteinrichtungen, führt. In diesem Kontext soll der Ausbau des Grundschulzentrums Petershagen von einer 2,5- zu einer 4-zügigen Einrichtung einschließlich der dazugehörigen Hort- und Versorgungseinrichtungen sowie der Ausbau der Sport- und Freianlagen erfolgen. Das Wettbewerbsgebiet hat eine Größe von rd. 3,05 ha.
    Gegenstand des Realisierungswettbewerbes ist der Neubau eines Schulerweiterungsbaus mit Horträumen und Essensversorgung für den Ganztagsbetrieb (Mensa, Regenerierküche) sowie der Neubau einer Zweifeld-Schulsporthalle, die Neuordnung und Neuanlage der Außensportanlagen mit partieller Neugestaltung der Freiflächen. Die bestehenden Schul- und Hortgebäude, eine Turnhalle sowie bestehende Außenanlagen sind weitgehend zu erhalten und in ein attraktives, nachhaltiges und barrierefreies Raumkonzept für das gesamte Wettbewerbsgebiet zu integrieren.
    Die Ausloberin erwartet Lösungen, die den Standort des Grundschulzentrums in seiner Gesamtheit und als Ensemble städtebaulich und funktional nachhaltig aufwerten und die die Neubebauung in den baulichen Bestand angemessen einfügen. Für den Schulerweiterungsbau und die Sporthalle sind städtebaulich – architektonisch und räumlich – didaktisch interessante Entwürfe aufzuzeigen. Gleichzeitig sind auch Wirtschaftlichkeit und Folgekosten zu berücksichtigen. Im Sinne einer zukunftsorientierten energetischen Entwicklung ist bei den Neubauten der Standard der Energieeinsparverordnung (EnEV 2016) sicher zu stellen. Für die neue Zweifeld-Sporthalle soll ein KfW-Effizienzhaus-Standard 55 angestrebt werden.
    Für die baulichen Maßnahmen der Wettbewerbsaufgabe steht ein Gesamtbudget von maximal rd. 14 600 000 EUR (brutto) zur Verfügung. Davon entfallen auf den Schulerweiterungsbau inkl. Mensa (rd. 4 600 m2 BGF) rd. 7 600 000 EUR (brutto) (KGR 300, 400) und auf die Zweifeld-Schulsporthalle (rd. 1 800 m2 BGF) rd. 2 800 000 EUR (brutto) (KGR 300, 400). Für die Anpassung und Ergänzung der Außenanlagen stehen rd. 835 000 EUR (brutto) (KG 500) zur Verfügung. Diese Kostenobergrenzen sind einzuhalten. Es ist geplant, die Baumaßnahmen bis Ende 2019 zu realisieren.
    Die Gemeinde Petershagen / Eggersdorf lobt für die beschriebenen Maßnahmen einen nichtoffenen Wettbewerb mit vorgeschaltetem EU-weitem Bewerbungsverfahren nach den Richtlinien für Planungswettbewerbe RPW 2013, der Verordnung über die Vergabe öffentlicher Aufträge (Vergabeverordnung VgV 2016) und mit Hinweisen der Architektenkammer des Landes Brandenburg, aus.
    Der Wettbewerb wurde mit der Architektenkammer Brandenburg abgestimmt und ist unter der Nummer W 2016 / 07 registriert. Für die Bearbeitung des Wettbewerbes ist ein Zeitraum von etwa 10 Wochen vorgesehen, voraussichtlich von der 37. KW 2016 bis zur 47. KW 2017.
    Der Wettbewerb ist anonym. Die Wettbewerbssprache ist deutsch.
    Folgebeauftragung siehe Abschnitt VI, VI.2) Zusätzliche Angaben.
    Informationen

    Für die Bewerbung sind ausschließlich die vorbereiteten Bewerbungsformulare zu verwenden, die digital auf der Internetseite www.gruppeplanwerk.de unter „Wettbewerb Petershagen“ zur Verfügung stehen.

    Das Bewerbungsformular sowie die geforderten Nachweise müssen vom Wettbewerbsteam vollständig ausgefüllt und original unterschrieben bis spätestens zum 24.8.2016, 18.00 Uhr mit dem Hinweis „Teilnahmeantrag Nichtoffener Realisierungswettbewerb Erweiterung des Grundschulzentrums Am Dorfanger in Petershagen“ eingegangen sein (nicht anonym) bei: GRUPPE PLANWERK, Pariser Straße 1, 10719 Berlin. Fehlende oder unvollständige Angaben und Erklärungen werden nicht nachgefordert und führen zum Ausschluss der Bewerbung. Die Bewerber haben die Rechtzeitigkeit der Einlieferung sicherzustellen. Bewerbungsunterlagen, die nach der Frist eingehen, können beim weiteren Verfahren nicht mehr berücksichtigt werden. Ist nach Prüfung der Eignungskriterien die Anzahl der Bewerber, die die Kriterien erfüllen, größer als die benannte maximale Zahl der Teilnehmer am Wettbewerbsverfahren, werden die Teilnehmer per Losentscheid ermittelt. Die Auswahl der Teilnehmer erfolgt anhand der eingereichten Unterlagen unter Anwesenheit des Justiziars der Gemeinde, Vertretern der Verwaltung der Gemeinde Petershagen / Eggersdorf, des zuständigen Vertreters des Wettbewerbsausschusses der Architektenkammer Brandenburg für die Wettbewerbsbetreuung sowie Vertretern der Wettbewerbsbetreuung am 6.9.2016 in der Gemeinde Petershagen / Eggersdorf. Zusätzlich werden Nachrücker ausgelost, die für den Fall eines nicht nachgewiesenen Teilnahmekriteriums oder einer Absage eines Wettbewerbsteams nachnominiert werden können.

    Die für den Wettbewerb ausgewählten Wettbewerbsteams bzw. der federführende Architekt werden nach der Sitzung des Auswahlgremiums per E-Mail benachrichtigt und haben ihre Teilnahme innerhalb von 2 Werktagen nochmal schriftlich zu bestätigen. Fragen im Zusammenhang mit dem Bewerberverfahren können nur schriftlich per E-Mail gestellt werden an: MTRzYXBwXmFzYW5eKWxhcGFub2RdY2FqPGNucWxsYWxoXWpzYW5nKmBh. Damit alle Bewerber bzw. Teilnehmer über den gleichen Informationsstand verfügen, werden die Fragen und Antworten (anonymisiert) auf der Website www.gruppeplanwerk.de  veröffentlicht.

    Gesetzte Teilnehmer 1. Numrich Albrecht Klumpp Gesellschaft von Architekten mbH, Berlin
    2. Brüch - Kunath Architekten, Birkenwerder
    3. Torge Gaa Wercker Architekten, Berlin
    4. Petersen Pörksen Partner - Architekten und Stadtplaner BDA, Lübeck
    5. FLD Fromme Linsenhoff Doppler Architekten, Berlin
    6. LANDHERR Architekten und Ingenieure GmbH, Hoppegarten
    7. 3PO Architektenpartnerschaft BDA, Potsdam
    8. LEHMANN+LIESCHKE, Generalplanungsgesellschaft mbH, Zossen
    Ausstellung Ort:
    FAW Schule Giebelseehalle
    Raum 3/Flur
    Elbestraße 1
    15370 Petershagen/Eggersdorf

    Dauer:
    09. Februar - 17. Februar 2017

    Öffnungszeiten:
    Montag - Freitag von 07:00 - 15:00 Uhr
    Samstag von 08:00 - 13:00 Uhr
    Sonntag geschlossen.
    Projektadresse DE-15345 Petershagen/Eggersdorf
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    • Wettbewerbsbekanntmachung

      Dieser Wettbewerb fällt unter: Richtlinie 2004/18/EG

      Abschnitt I: Öffentlicher Auftraggeber / Auftraggeber

      I.1)Name, Adressen und Kontaktstelle(n)

      Gemeinde Petershagen/Eggersdorf
      Am Markt 8, Bauamt
      Kontaktstelle(n): Gemeinde Petershagen/Eggersdorf
      Zu Händen von: Frau Schiene
      15345 Petershagen/Eggersdorf
      Deutschland
      Telefon: +49 3341-414930
      E-Mail: MjEyV1VmYVliImdXXF1ZYlk0ZFloWWZnXFVbWWIhWVtbWWZnWGNmWiJYWQ==
      Fax: +49 3341-414999

      Internet-Adresse(n):

      Hauptadresse des öffentlichen Auftraggebers / des Auftraggebers: www.doppeldorf.de

      Weitere Auskünfte erteilen: Gruppe Planwerk Stadtplaner Architekten Ingenieure
      Pariser Straße 1
      Kontaktstelle(n): Gruppe Planwerk
      Zu Händen von: Frau Hendriks
      10719 Berlin
      Deutschland
      Telefon: +49 3088916390
      E-Mail: MjE2Z1VkZFJVZ1ViUh1gVWRVYmNYUVdVXjBXYmVgYFVgXFFeZ1ViWx5UVQ==
      Fax: +49 3088916391
      Internet-Adresse: http://www.gruppeplanwerk.de

      Ausschreibungs- und ergänzende Unterlagen (einschließlich Unterlagen für den wettbewerblichen Dialog und ein dynamisches Beschaffungssystem) verschicken: Gruppe Planwerk Stadtplaner Architekten Ingenieure
      Pariser Straße 1
      Kontaktstelle(n): Gruppe Planwerk
      Zu Händen von: Frau Hendriks
      10719 Berlin
      Deutschland
      Telefon: +49 3088916390
      E-Mail: MjE5ZFJhYU9SZFJfTxpdUmFSX2BVTlRSWy1UX2JdXVJdWU5bZFJfWBtRUg==
      Fax: +49 3088916391
      Internet-Adresse: http://www.gruppeplanwerk.de

      Angebote oder Teilnahmeanträge sind zu richten an: Gruppe Planwerk Stadtplaner Architekten Ingenieure
      Pariser Straße 1
      Kontaktstelle(n): Gruppe Planwerk
      Zu Händen von: Frau Hendriks
      10719 Berlin
      Deutschland
      Telefon: +49 3088916390
      E-Mail: MTJ1Y3JyYGN1Y3BgK25jcmNwcWZfZWNsPmVwc25uY25qX2x1Y3BpLGJj
      Fax: +49 3088916391
      Internet-Adresse: http://www.gruppeplanwerk.de

      I.2)Art des öffentlichen Auftraggebers
      Regional- oder Lokalbehörde
      1.3)Haupttätigkeit(en)
      Allgemeine öffentliche Verwaltung
      1.4)Auftragsvergabe im Auftrag anderer öffentlicher Auftraggeber / anderer Auftraggeber
      Der öffentliche Auftraggeber / Auftraggeber beschafft im Auftrag anderer öffentlicher Auftraggeber / anderer Auftraggeber: nein

      Abschnitt II: Gegenstand des Wettbewerbs / Beschreibung des Projekts

      II.1)Beschreibung
      II.1.1)Bezeichnung des Wettbewerbs/Projekts durch den öffentlichen Auftraggeber / den Auftraggeber:
      Nichtoffener Realisierungswettbewerb „Erweiterung des Grundschulzentrums Am Dorfanger in Petershagen“.
      II.1.2)Kurze Beschreibung:
      Die Gemeinde Petershagen / Eggersdorf plant das „Grundschulzentrum Am Dorfanger“ im Ortsteil Petershagen mit einem Schulergänzungsbau, einer Zweifeld-Schulturnhalle und Sportaußenanlagen zu erweitern.
      Die Gemeinde liegt am östlichen Stadtrand von Berlin. Aufgrund der günstigen verkehrlichen Lage (S-Bahn-Anschluss) und des attraktiven Naturraums, verzeichnet Petershagen / Eggersdorf einen stetigen Einwohnerzuwachs. Die sich als Doppeldorf bezeichnende amtsfreie Gemeinde hat heute rd. 15 000 Einwohner. Vor allem der Anteil der Kinder ist in den vergangenen Jahren stark gestiegen, was zu einer wachsenden Nachfrage, insbesondere an Plätzen in Grundschulen und Horteinrichtungen, führt. In diesem Kontext soll der Ausbau des Grundschulzentrums Petershagen von einer 2,5- zu einer 4-zügigen Einrichtung einschließlich der dazugehörigen Hort- und Versorgungseinrichtungen sowie der Ausbau der Sport- und Freianlagen erfolgen. Das Wettbewerbsgebiet hat eine Größe von rd. 3,05 ha.
      Gegenstand des Realisierungswettbewerbes ist der Neubau eines Schulerweiterungsbaus mit Horträumen und Essensversorgung für den Ganztagsbetrieb (Mensa, Regenerierküche) sowie der Neubau einer Zweifeld-Schulsporthalle, die Neuordnung und Neuanlage der Außensportanlagen mit partieller Neugestaltung der Freiflächen. Die bestehenden Schul- und Hortgebäude, eine Turnhalle sowie bestehende Außenanlagen sind weitgehend zu erhalten und in ein attraktives, nachhaltiges und barrierefreies Raumkonzept für das gesamte Wettbewerbsgebiet zu integrieren.
      Die Ausloberin erwartet Lösungen, die den Standort des Grundschulzentrums in seiner Gesamtheit und als Ensemble städtebaulich und funktional nachhaltig aufwerten und die die Neubebauung in den baulichen Bestand angemessen einfügen. Für den Schulerweiterungsbau und die Sporthalle sind städtebaulich – architektonisch und räumlich – didaktisch interessante Entwürfe aufzuzeigen. Gleichzeitig sind auch Wirtschaftlichkeit und Folgekosten zu berücksichtigen. Im Sinne einer zukunftsorientierten energetischen Entwicklung ist bei den Neubauten der Standard der Energieeinsparverordnung (EnEV 2016) sicher zu stellen. Für die neue Zweifeld-Sporthalle soll ein KfW-Effizienzhaus-Standard 55 angestrebt werden.

      Für die baulichen Maßnahmen der Wettbewerbsaufgabe steht ein Gesamtbudget von maximal rd. 14 600 000 EUR (brutto) zur Verfügung. Davon entfallen auf den Schulerweiterungsbau inkl. Mensa (rd. 4 600 m2 BGF) rd. 7 600 000 EUR (brutto) (KGR 300, 400) und auf die Zweifeld-Schulsporthalle (rd. 1 800 m2 BGF) rd. 2 800 000 EUR (brutto) (KGR 300, 400). Für die Anpassung und Ergänzung der Außenanlagen stehen rd. 835 000 EUR (brutto) (KG 500) zur Verfügung. Diese Kostenobergrenzen sind einzuhalten. Es ist geplant, die Baumaßnahmen bis Ende 2019 zu realisieren.

      Die Gemeinde Petershagen / Eggersdorf lobt für die beschriebenen Maßnahmen einen nichtoffenen Wettbewerb mit vorgeschaltetem EU-weitem Bewerbungsverfahren nach den Richtlinien für Planungswettbewerbe RPW 2013, der Verordnung über die Vergabe öffentlicher Aufträge (Vergabeverordnung VgV 2016) und mit Hinweisen der Architektenkammer des Landes Brandenburg, aus.
      Der Wettbewerb wurde mit der Architektenkammer Brandenburg abgestimmt und ist unter der Nummer W 2016 / 07 registriert. Für die Bearbeitung des Wettbewerbes ist ein Zeitraum von etwa 10 Wochen vorgesehen, voraussichtlich von der 37. KW 2016 bis zur 47. KW 2017.
      Der Wettbewerb ist anonym. Die Wettbewerbssprache ist deutsch.
      Folgebeauftragung siehe Abschnitt VI, VI.2) Zusätzliche Angaben.
      II.1.3)Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)

      71000000

      Abschnitt III: Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Angaben

      III.1)Kriterien für die Auswahl der Teilnehmer:
      Die Auslobung erfolgt als nichtoffener Wettbewerb entsprechend RPW 2013 (mit den Hinweisen der Architektenkammer des Landes Brandenburg) und der VgV 2016. Am Wettbewerb werden insgesamt 20 interdisziplinäre Wettbewerbsteams beteiligt. Der Zulassungsbereich umfasst die Mitgliedstaaten des Europäischen Wirtschaftsraums (EWR) sowie Staaten der Vertragsparteien des WTO-Übereinkommens über das öffentliche Beschaffungswesen (GPA) und ergänzender Abkommen.

      Es werden interdisziplinäre Wettbewerbsteams gesucht, die Referenzen in der hochbaulichen und freiraumplanerischen Planung und Realisierung von Vorhaben vorweisen. Der Wettbewerb richtet sich an Architekten, die die gestellte Aufgabe zusammen im Team mit TGA-Planern (inkl. Elektroplanung), Tragwerksplanern und Landschaftsarchitekten bearbeiten. Für die Bewerbung sind ausschließlich die vorbereiteten Bewerbungsformulare zu verwenden, die digital auf der Internetseite www.gruppeplanwerk.de unter „Wettbewerb Petershagen“ zur Verfügung stehen.

      Darüber hinaus wird gemäß VgV 2016 über die zu erbringenden Nachweise und Eigenerklärungen sowie über die Zuschlagskriterien (Bewertungsmatrix) für Verhandlungsverfahren nach dem Planungswettbewerb informiert. Die Informationen sind ebenfalls dort zu finden. Diese Nachweise und Erklärungen sind noch nicht für die Bewerbung zur Teilnahme am Wettbewerb zu erbringen.
      III.1.1) Von jedem der geforderten Fachplaner ist im Bewerberbogen für die Teilnahme am Wettbewerb jeweils ein eigenes Formblatt auszufüllen, ebenso sind vom bewerbenden Wettbewerbsteam gemeinsam zu erbringende Erklärungen einzureichen. Die geforderten Nachweise sind der Bewerbung in Kopie beizulegen, nicht deutschsprachige Nachweise sind mit einer beglaubigten Übersetzung beizulegen. Die Bewerbungsunterlagen verbleiben bei der Ausloberin. Zusätzlich eingereichte Unterlagen werden zur Zulassung der Bewerbung nicht herangezogen.
      1.1.1 Bewerbungsbogen mit Auswahlkriterien, Mindestanforderungen, Nachweisen, Eigenerklärungen:
      Die fristgerechte Vorlage des ausgefüllten Bewerbungsbogens zur Teilnahme am Wettbewerb, mit Angaben zu den Partnern / Teilnehmern des Wettbewerbsteams, Referenzen sowie Nachweise, Erklärungen und Unterschriften der jeweiligen Mitglieder des Wettbewerbsteams (Geschäftsführers oder eines bevollmächtigten Vertreters mit folgenden Angaben) sind gefordert. Insgesamt sind für die Bewerbung folgende Unterlagen einzureichen:
      — Übersicht / Tabelle Zusammensetzung des Wettbewerbsteams,
      — Angaben zum federführenden Architekturbüro / Architekten,
      — Eigenerklärung des Wettbewerbsteams,
      — zur Beauftragung eines Mitglieds des Wettbewerbsteams als bevollmächtigter Vertreter,
      — dass sich kein Mitglied des Wettbewerbsteams mit einem anderen Wettbewerbsteam bewirbt,
      — dass der Wettbewerb durch das Wettbewerbsteam gemeinsam durchgeführt wird,
      — dass das Wettbewerbsteam ggf. für das nach dem Planungswettbewerb anschließende Verhandlungsverfahren eine verbindliche Rechtsform eintritt (die Art der Rechtsform muss in der Verfassererklärung, mit Abgabe der Wettbewerbsarbeiten, dargestellt werden).
      Mindestanforderungen / Angaben der je einzelnen Mitglieder des Wettbewerbsteams:
      *Architekt: 2 Referenzen für Hochbauprojekte (Verwaltungsgebäude, Soziale Infrastruktur, Dienstleistungen) mit den Leistungsphasen 2 – 8 im Sinne der HOAI 2013. Die Referenzprojekte müssen innerhalb der letzten 5 Jahre fertiggestellt worden sein (Leistungsphase 8 nach dem 20.7.2011 abgeschlossen). Die Referenzprojekte müssen beide das Kriterium 1 (Nettobaukosten größer / gleich 2 500 000 EUR für KG 300, 400) erfüllen, das Kriterium 2 (öffentlicher Auftraggeber / Bauherr) muss von mind. einem Referenzprojekt erfüllt sein.
      *Technische Gebäudeausrüstung inkl. Elektroplanung (TGA): 2 Referenzen für Hochbauprojekte (Verwaltungsgebäude, Soziale Infrastruktur, Dienstleistungen) mit den Leistungsphasen 3 – 8 im Sinne der HOAI 2013. Die Referenzprojekte müssen innerhalb der letzten 5 Jahre fertiggestellt worden sein (Leistungsphase 8 nach dem 20.7.2011 abgeschlossen). Die Referenzprojekte müssen beide das Kriterium 1 (Nettobaukosten größer / gleich 2 500 000 EUR für KG 300, 400) erfüllen, das Kriterium 2 (öffentlicher Auftraggeber / Bauherr) muss von mind. einem Referenzprojekt erfüllt sein.
      *Tragwerksplanung: 2 Referenzen für Hochbauprojekte (Verwaltungsgebäude, Soziale Infrastruktur, Dienstleistungen) mit den Leistungsphasen 2 – 6 im Sinne der HOAI 2013. Die Referenzprojekte müssen innerhalb der letzten 5 Jahre fertiggestellt worden sein (Leistungsphase 6 nach dem 20.7.2011 abgeschlossen). Die Referenzprojekte müssen beide das Kriterium 1 (Nettobaukosten größer / gleich 2 500 000 EUR für KG 300, 400) erfüllen, das Kriterium 2 (öffentlicher Auftraggeber / Bauherr) muss von mind. einem Referenzprojekt erfüllt sein
      *Landschaftsarchitekt: eine Referenz einer realisierten Freianlagenplanung mit den Leistungsphasen 2 – 8 im Sinne der HOAI 2013 und Nettobaukosten von mind. 350 000 EUR. Das Referenzprojekt muss innerhalb der letzten 5 Jahre fertiggestellt worden sein (Leistungsphase 8 nach dem 20.7.2011 abgeschlossen).
      Alle Mitglieder des Teams haben je folgende Nachweise zu erbringen: a) Nachweis der Berechtigung zur Führung der Berufsbezeichnung (§ 44 VgV), b) Bescheinigung der Berufshaftpflicht (§ 45 VgV).
      Das Bewerbungsformular sowie die geforderten Nachweise müssen vom Wettbewerbsteam vollständig ausgefüllt und original unterschrieben bis spätestens zum 24.8.2016, 18.00 Uhr mit dem Hinweis „Teilnahmeantrag Nichtoffener Realisierungswettbewerb Erweiterung des Grundschulzentrums Am Dorfanger in Petershagen“ eingegangen sein (nicht anonym) bei: GRUPPE PLANWERK, Pariser Straße 1, 10719 Berlin. Fehlende oder unvollständige Angaben und Erklärungen werden nicht nachgefordert und führen zum Ausschluss der Bewerbung. Die Bewerber haben die Rechtzeitigkeit der Einlieferung sicherzustellen. Bewerbungsunterlagen, die nach der Frist eingehen, können beim weiteren Verfahren nicht mehr berücksichtigt werden. Ist nach Prüfung der Eignungskriterien die Anzahl der Bewerber, die die Kriterien erfüllen, größer als die benannte maximale Zahl der Teilnehmer am Wettbewerbsverfahren, werden die Teilnehmer per Losentscheid ermittelt. Die Auswahl der Teilnehmer erfolgt anhand der eingereichten Unterlagen unter Anwesenheit des Justiziars der Gemeinde, Vertretern der Verwaltung der Gemeinde Petershagen / Eggersdorf, des zuständigen Vertreters des Wettbewerbsausschusses der Architektenkammer Brandenburg für die Wettbewerbsbetreuung sowie Vertretern der Wettbewerbsbetreuung am 6.9.2016 in der Gemeinde Petershagen / Eggersdorf. Zusätzlich werden Nachrücker ausgelost, die für den Fall eines nicht nachgewiesenen Teilnahmekriteriums oder einer Absage eines Wettbewerbsteams nachnominiert werden können.

      Die für den Wettbewerb ausgewählten Wettbewerbsteams bzw. der federführende Architekt werden nach der Sitzung des Auswahlgremiums per E-Mail benachrichtigt und haben ihre Teilnahme innerhalb von 2 Werktagen nochmal schriftlich zu bestätigen. Fragen im Zusammenhang mit dem Bewerberverfahren können nur schriftlich per E-Mail gestellt werden an: MTdwXm1tW15wXmtbJmlebV5rbGFaYF5nOWBrbmlpXmllWmdwXmtkJ11e. Damit alle Bewerber bzw. Teilnehmer über den gleichen Informationsstand verfügen, werden die Fragen und Antworten (anonymisiert) auf der Website www.gruppeplanwerk.de veröffentlicht.

      III.1.2) Für ein ggf. anschließendes Verhandlungsverfahren nach dem Planungswettbewerb (Preisträger) werden Nachweise und Eigenerklärungen gefordert, die noch nicht mit dem Bewerberbogen abzugeben sind. Eine grobe Übersicht sowie Informationen über die Eignungs- und Vergabekriterien für eine Zuschlagserteilung (Bewertungsmatrix) können ebenfalls digital eingesehen oder heruntergeladen werden:
      — Eigenerklärung eines jeden Mitglieds (entspr. Rechtsform) – § 124 Abs. 1 Nr. 5 GWB;
      — Eigenerklärung eines jeden Mitglieds (entspr. Rechtsform) – § 123 und § 124 GWB;
      — Verpflichtungserklärungen zur Einhaltung der Mindestanforderungen nach dem Brandenburgischen Vergabegesetz (BbgVergG);
      — Bewertungsmatrix mit Eignungs- und Vergabekriterien für Zuschlagserteilung.
      Zusatzinformationen:Architekten, die nicht Mitglied in einer bundesdeutschen Architektenkammer sind, werden verpflichtet sich bei Auftragserteilung in das Verzeichnis auswärtiger Architekten der Architektenkammer Brandenburg befristet eintragen zu lassen. Entsprechende Anforderungen gelten auch für die Fachplaner des Teams.
      III.2)Angaben zu einem besonderen Berufsstand
      Teilnahme ist einem bestimmten Berufsstand vorbehalten: ja
      Der Wettbewerb richtet sich an Architekten, die die gestellte Aufgabe zusammen im Team mit TGA-Planern (inkl. Elektroplanung), Tragwerksplanern und Landschaftsarchitekten als interdisziplinäres Wettbewerbsteam bearbeiten. Teilnahmeberechtigt sind:
      a) natürliche Personen, die nach den für ihren Wohnsitz / ihre Niederlassung geltenden Rechtsvorschriften am Tag der Bekanntmachung zur Führung der Berufsbezeichnungen „Architekt“, „Landschaftsarchitekt“, „Tragwerksplaner“, „Ingenieur“ und für den Fachplaner der Technischen Gebäudeausrüstung „Ingenieur / Beratender Ingenieur“ berechtigt sind.
      Für Mitgliedsstaaten der Europäischen Union sind die jeweiligen Berufs- oder Handelsregister, Bescheinigungen oder Erklärungen über die Berufsausübung in Anhang XI der Richtlinie 2014/24/EU des Europäischen Parlamentes und des Rates vom 26.2.2014 über die öffentliche Auftragsvergabe und Aufhebung der Richtlinie 2004/18/EG des Europäischen Parlaments und des Rates aufgeführt (siehe VgV § 44).
      b) juristische Personen, sofern sie einen für die Durchführung der Aufgabe Verantwortlichen benennen, der die an natürliche Personen gestellten Aufgaben erfüllt. Mindestens einer der Geschäftsführer der juristischen Person und der / die verantwortliche(n) Verfasser der Wettbewerbsarbeit müssen die an die natürliche Person gestellten Anforderungen erfüllen.
      Jedes Mitglied des Wettbewerbsteams muss die Anforderungen erfüllen, die an natürliche oder juristische Personen gestellt werden. Das Wettbewerbsteam hat einen bevollmächtigten Vertreter zu benennen, der sich für die Wettbewerbsleistung verantwortlich zeichnet (siehe oben). Das Team haftet gesamtschuldnerisch. Mehrfachbewerbungen bzw. Mehrfachteilnahmen von Mitgliedern eines Wettbewerbsteams sind nicht zulässig und führen zum Ausschluss sämtlicher Mitglieder des Teams.

      Abschnitt IV: Verfahren

      IV.1)Art des Wettbewerbs
      Nichtoffen
      Geplante Teilnehmerzahl: 20
      IV.2)Namen der bereits ausgewählten Teilnehmer
      1. Numrich Albrecht Klumpp Gesellschaft von Architekten mbH, Berlin
      2. Brüch - Kunath Architekten, Birkenwerder
      3. Torge Gaa Wercker Architekten, Berlin
      4. Petersen Pörksen Partner - Architekten und Stadtplaner BDA, Lübeck
      5. FLD Fromme Linsenhoff Doppler Architekten, Berlin
      6. LANDHERR Architekten und Ingenieure GmbH, Hoppegarten 
      7. 3PO Architektenpartnerschaft BDA, Potsdam 
      8. LEHMANN+LIESCHKE, Generalplanungsgesellschaft mbH, Zossen
      IV.3)Kriterien für die Bewertung der Projekte:
      Die Bewertung erfolgt nach wettbewerbskonformen Kriterien. Die eingereichten Arbeiten werden u. a. anhand von folgenden Kriterien geprüft:
      Städtebauliches, architektonisches und freiräumliches Gesamtkonzept;
      Stadträumlich-gestalterische Qualität des Gesamtensembles;
      Funktionalität und Raumprogramm;
      Architektur, Gestaltung (auch Innenraum);
      Nachhaltigkeit;
      Kosten und Wirtschaftlichkeit;
      Freiraum, Verkehr und Erschließung;
      Flexibilität für Nutzungsänderungen (Schulerweiterungsbau);
      Einhaltung Planungs- und Baurecht / Vorschriften / Richtlinien.
      Die Listung der Kriterien stellt keine Rangfolge dar.
      IV.4)Verwaltungsangaben
      IV.4.1)Aktenzeichen beim öffentlichen Auftraggeber/beim Auftraggeber:
      IV.4.2)Bedingungen für den Erhalt von Vertrags- und ergänzenden Unterlagen
      IV.4.3)Schlusstermin für den Eingang der Projekte oder Teilnahmeanträge
      Tag: 24.8.2016 - 18:00
      IV.4.4)Tag der Absendung der Aufforderungen zur Teilnahme an ausgewählte Bewerber
      Tag: 6.9.2016
      IV.4.5)Sprache(n), in der (denen) Projekte erstellt oder Teilnahmeanträge verfasst werden können
      Deutsch.
      IV.5)Preise und Preisgericht
      IV.5.1)Angaben zu Preisen:
      Es werden ein oder mehrere Preise vergeben: ja
      Anzahl und Höhe der zu vergebenden Preise: 1. Preis 30 000 EUR;
      2. Preis 18 000 EUR;
      3. Preis 12 000 EUR;
      4. Preis 8 000 EUR;
      2 Anerkennungen à 5 000 EUR.
      Das Preisgericht ist berechtigt, eine andere Aufteilung der Wettbewerbssumme gemäß RPW 2013 § 7 Abs. 2 vorzunehmen.
      IV.5.2)Angaben zu Zahlungen an alle Teilnehmer
      IV.5.3)Folgeaufträge
      Ein Dienstleistungsauftrag infolge des Wettbewerbs wird an den bzw. an einen der Gewinner des Wettbewerbs vergeben: ja
      IV.5.4)Entscheidung des Preisgerichts
      Die Entscheidung des Preisgerichts ist für den öffentlichen Auftraggeber / den Auftraggeber bindend: ja
      IV.5.5)Namen der ausgewählten Preisrichter
      1. Prof. Dipl.-Ing. M. Arch. Anett-Maud Joppien, TU Darmstadt
      2. Prof. Dr. hc Wolfgang Schuster, BTU Cottbus
      3. Prof. Dipl.-Ing. Ingo Lütkemeyer, Berlin 
      4. Dr.-Ing. Anke Schettler, Weimar
      5. Dipl.-Ing. Marcel Adam, Landschaftsarchitekt, Potsdam

      Abschnitt VI: Weitere Angaben

      VI.1)Angaben zu Mitteln der Europäischen Union
      Auftrag steht in Verbindung mit einem Vorhaben und/oder Programm, das aus Mitteln der Europäischen Union finanziert wird: nein
      VI.2)Zusätzliche Angaben:
      Weitere Beauftragung: Die Ausloberin beabsichtigt, sobald und soweit die dem Wettbewerb zugrunde liegende Aufgabe realisiert werden soll, unter Würdigung des Preisgerichtes die Leistungsphasen 1 – 9 gemäß § 34 HOAI ggf. stu-fenweise zu beauftragen, sofern kein wichtiger Grund der Beauftragung entgegensteht (RPW 2013 § 8 Abs. 2). Es ist beabsichtigt, zunächst mit dem 1. Preisträger Vertragsverhandlungen nach VgV 2016 auf-zunehmen. Falls diese nicht zu einem Ergebnis führen (weniger als die Hälfte der zu erzielenden Punkte / Bewertungsmatrix, Zuschlagskriterien Pkt. 2 – 7), werden auch mit allen anderen Preisträgern (2.- 4. Preisträger) Verhandlungsverfahren gemäß VgV 2016 geführt (Hinweise siehe Pkt. 4).
      Im Falle einer weiteren Bearbeitung werden durch den Wettbewerb bereits erbrachte Leistungen des Wettbewerbsteams bis zur Höhe des zuerkannten Preises oder der Anerkennung nicht erneut vergütet, wenn der Wettbewerbsentwurf in seinen wesentlichen Teilen unverändert der weiteren Bearbeitung zu Grunde gelegt wird.
      Weitere Preisrichter:
      Stellvertretende, ständig anwesende Fachpreisrichter: Dipl.-Ing. Babette Kempfer, Berlin; Dipl.-Ing. Manja Woitunik, Eberswalde.
      Von den Sachpreisrichtern wurden weitere Vertreter benannt: Olaf Borchardt, Bürgermeister; Dagmar Schröder, Schulleiterin; Dagmar Koch, Marian Lamprecht (Vertreter Eltern, Lehrer)
      Von den 20 Wettbewerbsteams sind 8 Teams gesetzt, siehe IV.2)
      Zu IV.2) Ergänzung Mitglieder Wettbewerbsteams
      zu 1. Ingenieurgesellschaft W33 mbH; Pichler Ingenieure GmbH; ST raum a. Gesellschaft von Landschaftsarchitekten;
      zu 2. ibs Ingenieurbüro Skär; Flotho + Tietz Ingenieurbüro für Bauwesen; GRÜN + BUNT Landschaftsarchitekten;
      zu 3. Assmann Beraten + Planen AG; hochC Landschaftsarchitektur;
      zu 4. BLS Energieplan GmbH; Wetzel & von Seht; arbos Freiraumplanung GmbH & Co.KG;
      zu 5. Ingenieurbüro Paschke & Becker; IBB Ingenieurgesellschaft mbH; Zplus Landschaftsarchitektur;
      zu 6. IBG – IngenieurBüro Golz; LOSSEN INGENIEURE GmbH; glaßer und dagenbach GbR;
      zu 7. KIRCHNER Gebäudetechnik GmbH; STB Sabotke – Timm & Partner; Beusch Landschaftsarchitekten BDLA;
      zu 8. GTB GmbH; Prof. Pfeiffer und Partner; atelier8 Lanschaftsarchitektur.
      Termine:
      Fristende für den Eingang der Teilnahmeanträge: 24.8.2016, 18:00 Uhr
      Auswahl-/Losverfahren: 6.9.2016
      Ausgabe der Wettbewerbsunterlagen in digitaler Form: 9.9.2016
      Preisrichtervorbesprechung und Rückfragekolloquium sowie Ausgabe der Modellplatte am 30.9.2016
      Abgabe der Wettbewerbsarbeiten: 21.11.2016
      Modellabgabe: 28.11.2016
      Preisgerichtssitzung 3. oder 4. KW 2017.
      VI.3)Rechtsbehelfsverfahren/Nachprüfungsverfahren
      VI.3.1)Zuständige Stelle für Rechtsbehelfs-/Nachprüfungsverfahren

      Vergabekammer des Landes Brandenburg beim Ministerium für Wirtschaft und Energie des Landes Brandenburg
      Vergabekammer des Landes Brandenburg beim MWE, Heinrich-Mann-Allee 107
      14473 Potsdam
      Deutschland
      E-Mail: MjExaGpoVmNjWiNpaFhdZFplWjVibFojV2dWY1laY1dqZ1wjWVo=
      Telefon: +49 0331866-1617
      Internet-Adresse: http://mwe.brandenburg.de
      Fax: +49 0331866-1652

      VI.3.2)Einlegung von Rechtsbehelfen
      VI.3.3)Stelle, die Auskünfte über die Einlegung von Rechtsbehelfen erteilt
      VI.4)Tag der Absendung dieser Bekanntmachung:
      21.7.2016
    © European Union, http://ted.europa.eu
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    • Deutschland-Petershagen/Eggersdorf: Dienstleistungen von Architektur-, Konstruktions- und Ingenieurbüros und Prüfstellen

      2017/S 018-030797

      Bekanntmachung der Wettbewerbsergebnisse

      Richtlinie 2004/18/EG
      Dieser Wettbewerb fällt unter: Richtlinie 2004/18/EG

      Abschnitt I: Öffentlicher Auftraggeber / Auftraggeber

      I.1)Name, Adressen und Kontaktstelle(n)

      Gemeinde Petershagen/Eggersdorf
      Am Markt 8, Bauamt
      Kontaktstelle(n): Gemeinde Petershagen/Eggersdorf
      Zu Händen von: Frau Schiene
      15345 Petershagen/Eggersdorf
      Deutschland
      Telefon: +49 3341-414930
      E-Mail: MTRfXW5pYWoqb19kZWFqYTxsYXBhbm9kXWNhailhY2Nhbm9ga25iKmBh
      Fax: +49 3341-414999

      Internet-Adresse(n):

      www.doppeldorf.de

      I.2)Art des öffentlichen Auftraggebers
      Regional- oder Lokalbehörde
      I.3)Haupttätigkeit(en)
      Allgemeine öffentliche Verwaltung
      1.4)Auftragsvergabe im Auftrag anderer öffentlicher Auftraggeber / anderer Auftraggeber
      Der öffentliche Auftraggeber / Auftraggeber beschafft im Auftrag anderer öffentlicher Auftraggeber / anderer Auftraggeber: nein

      Abschnitt II: Gegenstand des Wettbewerbs / Beschreibung des Projekts

      II.1)Beschreibung
      II.1.1)Bezeichnung des Wettbewerbs/Projekts durch den öffentlichen Auftraggeber / den Auftraggeber:
      Realisierungswettbewerb „Erweiterung des Grundschulzentrums Am Dorfanger in Petershagen“.
      II.1.2)Kurze Beschreibung:
      Die Gemeinde Petershagen / Eggersdorf liegt am östlichen Stadtrand von Berlin. Aufgrund der günstigen verkehrlichen Lage (S-Bahn-Anschluss) und des attraktiven Naturraums, verzeichnet Petershagen / Eggersdorf einen stetigen Einwohnerzuwachs. Die sich als Doppeldorf bezeichnende amtsfreie Gemeinde hat heute rd. 15 000 Einwohner. Vor allem der Anteil der Kinder ist in den vergangenen Jahren stark gestiegen, was zu einer wachsende Nachfrage an Plätzen in Grundschulen, Horteinrichtungen und Kindertagesstätten der Gemeinde führt. Die Gemeinde Petershagen / Eggersdorf hatte deshalb beschlossen, den Grundschulstandort Am Dorfanger baulich zu erweitern und dafür einen Realisierungswettbewerb durchzuführen.
      Gegenstand des Realisierungswettbewerbs war, in diesem Kontext der Ausbau des Grundschulzentrums Petershagen von einer 2,5- zu einer 4-zügigen Einrichtung, einschließlich der dazugehörigen Hort- und Versorgungseinrichtungen (Ganztagesbetrieb / Mensa) sowie der Ausbau der Sport- und Freianlagen. Zu den Wettbewerbsaufgaben gehörten die Erweiterung der Schule auf 4 Züge in einem Ergänzungsgebäude, inkl. der Entwicklung der entsprechenden Hortkapazitäten, eine neue Zweifeld-Sporthalle, die Neuordnung und Neuanlage der Außensportanlagen, die partielle Neugestaltung der Freiflächen sowie die Sicherung der Essensversorgung.
      Das gesamte Projektbudget für die Erweiterung des Grundschulzentrums Am Dorfanger war durch Beschluss der Gemeindevertretung der Gemeinde Petershagen / Eggersdorf auf rd. 14 600 000 EUR begrenzt.
      Es wurden interdisziplinäre Wettbewerbsteams gesucht, die Referenzen in der hochbaulichen und freiraumplanerischen Planung und Realisierung von Vorhaben vorweisen konnten. Der Wettbewerb richtete sich an Architekten, die die gestellte Aufgabe zusammen im Team mit TGA-Planern (inkl. Elektroplanung), Tragwerksplanern und Landschaftsarchitekten bearbeiten sollten. Die Zusammenarbeit mit Innenarchitekten wurde empfohlen. Bei der Planung des Erweiterungsbaus der Grundschule sollte eine energetisch optimierte Bauweise, mind. im Standard der Energieeinsparverordnung (EnEV 2016) sichergestellt werden. Für die neue Zweifeld – Sporthalle sollte ein KfW-Effizienzhaus-Standard 55 angestrebt werden.
      Der Durchführung dieses Wettbewerbes lagen die Richtlinien für Planungswettbewerbe (RPW 2013) des Bundesministeriums für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung (BMVBS), in der Fassung vom 31.1.2013, die Arbeitshilfe Richtlinien für Planungswettbewerbe (RPW 2013) des Landes Brandenburgs, Ministerium für Infrastruktur und Landwirtschaft / Brandenburgische Ingenieurkammer und Brandenburgische Architektenkammer sowie die Vergabeverordnung (VgV vom 18.4.2016) zugrunde. Die Anwendung und Anerkennung der RPW (2013) und VgV (2016) ist / war für alle Beteiligten verbindlich, soweit die Auslobung nicht ausdrücklich davon abweicht.
      Die Brandenburgische Architektenkammer ist / war von Anbeginn in das Verfahren eingebunden, der Wettbewerb wurde unter der Nummer W 2016 / 07 registriert.
      Für die Bearbeitung des Wettbewerbes war ein Zeitraum von der 36. bis zur 46. Kalenderwoche 2016 anberaumt.
      II.1.3)Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)

      71000000

      Abschnitt IV: Verfahren

      IV.1)Verwaltungsangaben
      IV.1.1)Aktenzeichen beim öffentlichen Auftraggeber:
      IV.1.2)Angaben zu früheren Bekanntmachungen
      Frühere Bekanntmachung(en) desselben Wettbewerbs: nein

      Abschnitt V: Wettbewerbsergebnisse

      V.1)Zuschlag und Preise
      V.1.1)Anzahl der Teilnehmer:
      20
      V.1.2)Anzahl der ausländischen Teilnehmer:
      V.1.3)Namen und Adressen der Gewinner des Wettbewerbs

      huber staudt architekten, Gesellschaft von Architekten GmbH, Berlin mit SCHIMMEL Beratende Ingenieure, WTM Engineers GmbH, Hager Partner AG
      Keithstraße 2-4
      10787 Berlin
      Deutschland
      E-Mail: MjExXmNbZDVdaldaZ2hpVmpZaVZnWF1eaVpgaVpjI1la
      Telefon: +49 3088001080

      V.1.4)Höhe der Preise
      Höhe der vergebenen Preise ohne MwSt: 78 000 EUR

      Abschnitt VI: Weitere Angaben

      VI.1)Angaben zu Mitteln der Europäischen Union
      Der Wettbewerb steht in Verbindung mit einem Vorhaben oder Programm, das aus Mitteln der Europäischen Union finanziert wird: nein
      VI.2)Zusätzliche Angaben:
      Die Preisgerichtssitzung fand am 16.1.2016 statt.
      Fachpreisrichter:
      Prof. Dipl.-Ing. M. Arch. Anett-Maud Joppien, Architektin BDA, TU Darmstadt,
      Prof. Dr. hc Wolfgang Schuster, BTU Cottbus,
      Dr.-Ing. Anke Schettler, Weimar,
      Dipl.-Ing. Marcel Adam, Landschaftsarchitekt, Potsdam,
      Dipl.-Ing. Babette Kempfer, Berlin (Stellvertretung).
      Stellvertretende Fachpreisrichter:
      Dipl.-Ing. Manja Woitunik, Eberswalde.
      Sachpreisrichter:
      Dipl.-Ing. Ronny Kelm, Vorsitzender des zeitweiligen Ausschusses zur Grundschulplanung,
      Dagmar Schröder, Leiterin der Grundschule Am Dorfanger der Gemeinde Petershagen / Eggersdorf,
      Dipl.-Ing. Carmen Schiene, Bauamtsleiterin der Gemeinde Petershagen / Eggersdorf,
      Christine Trommler, Leiterin des Hortes.
      Stellvertretende Sachpreisrichter:
      Olaf Borchardt, Bürgermeister der Gemeinde Petershagen / Eggersdorf,
      Gunnar Wiench, Vorsitzender des Bau- und Umweltausschusses,
      Dagmar Koch, Vertreter Lehrer,
      Marian Lamprecht, Vertreter Eltern.
      Sachverständige:
      Katrin Schade, Gebäudemanagement der Gemeinde Petershagen / Eggersdorf.
      VI.3)Rechtsbehelfsverfahren/Nachprüfungsverfahren
      VI.3.1)Zuständige Stelle für Rechtsbehelfs-/Nachprüfungsverfahren

      Vergabekammer des Landes Brandenburg beim Ministerium für Wirtschaft und Energie des Landes Brandenburg
      Vergabekammer des Landes Brandenburg beim MWE Heinrich-Mann-Allee 107
      14473 Potsdam
      Deutschland
      E-Mail: MTZtb21baGhfKG5tXWJpX2pfOmdxXyhcbFtoXl9oXG9sYSheXw==
      Telefon: +49 0331866-1617
      Internet-Adresse: http://mwe.brandenburg.de
      Fax: +49 0331866-1652

      VI.3.2)Einlegung von Rechtsbehelfen
      VI.3.3)Stelle, die Auskünfte über die Einlegung von Rechtsbehelfen erteilt
      VI.4)Tag der Absendung dieser Bekanntmachung:
      23.1.2017

    © European Union, http://ted.europa.eu
  • Gewährleistung

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