Die Synagoge wird zu einem prägnanten Zeichen an einem der Stadteingänge in Bochum. Mit seinem prägenden Baumbestand und den grünen Raumkulissen knüpft der Standort an die Qualitäten des nördlich angrenzenden Stadtparks an.
Die auf dem Grundstück vorhandenen Bäume stiften Atmosphäre und Maßstab und bleiben erhalten. Der dichte Bewuchs der Böschung zur Castroper Straße wird eingekürzt, um die Synagoge frei zu stellen und den Bezug zur Stadt zu stärken. In der Annäherung von Norden über die...
Die Synagoge wird zu einem prägnanten Zeichen an einem der Stadteingänge in Bochum. Mit seinem prägenden Baumbestand und den grünen Raumkulissen knüpft der Standort an die Qualitäten des nördlich angrenzenden Stadtparks an.
Die auf dem Grundstück vorhandenen Bäume stiften Atmosphäre und Maßstab und bleiben erhalten. Der dichte Bewuchs der Böschung zur Castroper Straße wird eingekürzt, um die Synagoge frei zu stellen und den Bezug zur Stadt zu stärken. In der Annäherung von Norden über die mit Kastanien bestandene Lorenz-Rebbert-Allee markiert eine prächtige Linde als ‚point de vue‘ den Eingang der Synagoge.
In klarer, geradliniger Abfolge von fokussierender Allee, großzügigem Eingangsplatz, repräsentativer Treppe und einladender Terrasse schließt an diesen öffentlichen Bereich das Foyer der Synagoge an. Das Café bespielt den Außenbereich unter der Linde.
Als einladende Geste wird das ehemals unbefriedigende Ende der Straße zu einem großzügigen mit Basalt gepflasterten Platz aufgeweitet, der Synagoge und Planetarium gleichermaßen erschließt. Der Hof im Süden bietet Raum für die Feiern der Gemeinde. Die Böschungsbepflanzung schafft räumliche Fassung, Sitzstufen und eine Pergola grenzen zum Nachbargrundstück ab.
In der Achse des Foyers wird ein Kirschbaum mit seinem jahreszeitlich wechselnden Aspekt zum Blickfang.