Am Standort des im 2. Weltkrieg zerstörten Schulgebäudes an der Sickingenstraße ist ein dreigeschossiger Erweiterungsbau erbaut worden.
Aufgrund des Schulparkplatzes, der auf der historischen Baufläche liegt, rückt der Neubau an der Sickingenstraße in Richtung Westen zum Schulhof von der historischen Bauflucht ab. An der Schillerstraße folgt er exakt der Bauflucht des alten Schulgebäudes.
Für die Walter-Hecker-Schule werden in diesem Neubau Werkstätten, Klassen- und Fachräume...
Am Standort des im 2. Weltkrieg zerstörten Schulgebäudes an der Sickingenstraße ist ein dreigeschossiger Erweiterungsbau erbaut worden.
Aufgrund des Schulparkplatzes, der auf der historischen Baufläche liegt, rückt der Neubau an der Sickingenstraße in Richtung Westen zum Schulhof von der historischen Bauflucht ab. An der Schillerstraße folgt er exakt der Bauflucht des alten Schulgebäudes.
Für die Walter-Hecker-Schule werden in diesem Neubau Werkstätten, Klassen- und Fachräume realisiert.
Das bauliche Konzept sieht vor durch die gläserne Ostfassade zum Schulhof Transparenz und Offenheit herzustellen. Zu den beiden Straßenseiten (West-, Südseite) und der Fassade zum Bestand (Nordseite) wird durch eine weitestgehend geschlossene Fassade in Abgrenzung zum Straßenraum der Rücken ausgebildet. Die geschlossenen Wandflächen auf der Westseite erhalten zur Belichtung Fensterbänder.
Das bestehende Gebäudeensemble der Walter-Hecker-Schule besteht aus drei Gebäuden unterschiedlicher Erstehungszeit:
- 1902 Gründerzeitbau
- 1956 erste Erweiterung
- 1979 Pavillon
Aufgrund des heterogenen Gebäudebestandes wurde ein kubischer Solitär entworfen, dessen Fassade sich dreiseitig weitgehend verschließt. Von diesen Seiten betrachtet ist weder die Geschossigkeit noch die Nutzung des Baukörpers erkennbar. Hinter den auf die Fassade verstreuten Fensterbändern liegen im Erdgeschoss die Werkstätten und in den beiden Obergeschossen die Erschließung der Klassen- und Fachräume. Die Flure in den Obergeschossen werden durch intensive Farbgebung an den Wänden und Decken zum Erlebnisraum.
Zum Schulhof hin öffnet sich das Gebäude nahezu vollständig durch geschosshohe Verglasungen gleich einem großen Bildschirm. Im Erdgeschoss sind die Werkstattbereiche der Lackierer, Maurer und Holzbauer durch zwei eingestellte Kuben (magenta und grün) unterteilt. Diese Kuben beherbergen Umkleiden, Toiletten, Verbindungsflure und Lehrerstützpunkte.
Die Anbindung an den Bestand erfolgt über einen Verbindungsbaukörper im 1. und 2. OG. Dieser ist vollständig mit einer satinierten Industrieglasfassade verkleidet, die im Straßenraum bei Dunkelheit zum Lichtkörper wird.
Die Klassen- und Fachräume, Flure und Toiletten werden mechanisch be- und entlüftet und sorgen durch optimierten Luftwechsel für gute Raumluftbedingungen.
Der abgeführten Luft wird über einen Wärmetauscher die Wärmeenergie entzogen und der Frischluft wieder zugeführt.
- 1. Bauabschnitt roller krahl architekten bda
- 2. Bauabschnitt Krahl Architekten BDA LP 2-7
- Ausstattung LP 2-8 Krahl Architekten BDA
- Außenanlagen LP 2-7 Krahl Architekten BDA