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  • CH-8004 Zürich
  • Realisiertes Projekt

Neubau HIT e-Science Lab der ETH Zürich


Projektbeschreibung:
Freiraum für Forscher

be baumschlager eberle sucht am Hönggerberg die Übereinstimmung zwischen Präzisierung der Topografie und optimaler Flexibilität in der Baustruktur. Von Nutzerseite wird das e-Science Lab mit sehr viel Elektronik gefüllt werden und dennoch entsteht kein High-Tech-Building als Emblem für den Datenhighway. Die Architekten haben vielmehr einen schnörkellosen Quader entwickelt, der die vielfachen planerischen Aufgaben integriert: Seine Raumgeometrie setzt an der Hangkante... +
Freiraum für Forscher

be baumschlager eberle sucht am Hönggerberg die Übereinstimmung zwischen Präzisierung der Topografie und optimaler Flexibilität in der Baustruktur. Von Nutzerseite wird das e-Science Lab mit sehr viel Elektronik gefüllt werden und dennoch entsteht kein High-Tech-Building als Emblem für den Datenhighway. Die Architekten haben vielmehr einen schnörkellosen Quader entwickelt, der die vielfachen planerischen Aufgaben integriert: Seine Raumgeometrie setzt an der Hangkante des ETH-Areals ein klares Zeichen, das in seiner Zeitlosigkeit ganz selbstverständlich wirkt. Mehr noch unterstützt der Quader eine Architektur, die ihre Abhängigkeit von der Haustechnik freispielt. Der Körper bildet den Rahmen für das Beziehungsnetz im Lehr- und Forschungsbetrieb des e-Science Lab. Sechs Seminarräume schaffen im Inneren tatsächlich begreifbare Volumina. Die Außenräume dieser Bildungsboxen definieren die zentrale Halle mit dem MMU-Saal (=Multimedialer Unterricht) im Bewegungsfluss der ringförmigen Erschließung bis hin zu den Forschungsbüros. Die Veränderung des Nutzers in diesem Raum reflektiert die Kunst von Adrian Schiess: Die farbigen Bildungsboxen und der MMU-Saal können als orthogonale Flächen gesehen werden, die eine eigene, mehrdeutige Räumlichkeit entwickeln und festgefügte Sehweisen hinterfragen.

In den Forschungsbüros selbst bewährt sich ebenfalls das Orthogonale des Quaders, weil es wesentlich zur Flexibilität beiträgt. Im Achsraster von 1,20 Meter schließen Wandelemente direkt an die Fassade an. Sie konstituieren die kleinste Raumeinheit mit eigenem Mikroklima. Dieser atmosphärische Freiraum für Forscher wandelt sich an der Fassade zu einem räumlichen. Die horizontalen Balkonbänder und die vertikalen Travertinblenden machen die Fassade zum Vexierbild: In der Frontalen verändert sich das Plastisch-Kompakte der halbtotalen Ansicht zu einer zarten Struktur. Ihr Netzwerk rahmt das Glas der thermischen Gebäudehülle wie auch die Bäume der Umgebung.

Gert Walden -


  • Projektbeteiligte

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    Awards / Auszeichnungen Europäischer Architekturpreis 2009 Energie + Architektur [Lobende Erwähnung]
    Deutscher Natursteinpreis 2013 / German Natural Stone Award [Nominierung Kategorie A: Öffentliche Gebäude und Gewerbebauten]
    Baubeginn 2006
    Fertigstellung 2008
    Gebäudetyp Forschungs- und Laborgebäude (Neubau)
    Projektgröße
    Brutto-Grundfläche (BGF) 17.793 m2
    Baugrundstück 7.000 m2
    Brutto-Rauminhalt (BRI) 67.430 m3
    Hauptnutzfläche (HNF) 11.655 m2
    Projektadresse Wolfgang Pauli Straße 27
    CH-8004 Zürich
  • Karte

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INFO-BOX

veröffentlicht am 08.12.2009
Zuletzt aktualisiert 21.05.2013
Projekt-ID 5-30567
Seitenaufrufe 1031

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