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  • DE-78054 Villingen-Schwenningen
  • Realisiertes Projekt

Berufsakademie Kienzle Areal 1. Bauabschnitt


Projektbeschreibung:
DATEN
Architektenwettbewerb: 10/1993
Grundsteinlegung: 10/1995
Einweihung: 07/1997
Bruttorauminhalt: 23.851 m³
Bruttogrundfläche: 6.400 m²
Nettogrundfläche: 5.560 m²
Nutzfläche: 3.511 m²
Leistungsphasen: § 15 HOAI 2-6; z.T. 8
Gesamtkosten: 9.500.000 EUR

ERLÄUTERUNG
Bei dem Grundstück handelt es sich um das ehemalige Uhren-Kienzle Areal am Rande der Innenstadt von Schwenningen, welches durch das Land Baden-Württemberg erworben und 1993 über einen Architektenwettbewerb zur Unterbringung... +
DATEN
Architektenwettbewerb: 10/1993
Grundsteinlegung: 10/1995
Einweihung: 07/1997
Bruttorauminhalt: 23.851 m³
Bruttogrundfläche: 6.400 m²
Nettogrundfläche: 5.560 m²
Nutzfläche: 3.511 m²
Leistungsphasen: § 15 HOAI 2-6; z.T. 8
Gesamtkosten: 9.500.000 EUR

ERLÄUTERUNG
Bei dem Grundstück handelt es sich um das ehemalige Uhren-Kienzle Areal am Rande der Innenstadt von Schwenningen, welches durch das Land Baden-Württemberg erworben und 1993 über einen Architektenwettbewerb zur Unterbringung verschiedener Einrichtungen der Berufsakademie einer neuen städtebaulichen Entwicklung zugeführt wurde. Bei dem Realisierungswettbewerb konnte sich das Architekturbüro Schädler & Zwerger mit einem 1. Preis und eindeutigem Preisgerichtsvotum durchsetzen, sodass bis 1997 anstelle eines nicht erhaltungswürdigen Industriebaus der 1. Bauabschnitt der insgesamt 3 Bauabschnitte umfassenden Gesamtkonzeption als Investorenmodell realisiert werden konnte. Dieser beherbergt Lehrsäle, Bibliothek, Große Hörsäle, Verwaltungs- und Seminarräume sowie Musik- und Gymnastikräume für das Wirtschafts- und Sozialwesen der Berufsakademie.

Die Fassadengestaltung reagiert mit vorgehängter Tonziegelfassade mit Fensterbändern zur Straße hin und mit großzügig verglaster Multiplex/Alu-Pfosten-Riegel-Konstruktion zum Park auf die unterschiedlichen städtebaulichen Gegebenheiten. Die zweigeschossige Foyerzone zu den Großen Hörsälen vermittelt Großzügigkeit und kommunikative Transparenz. Die Großen Hörsäle, die sich als Tiefenhörsäle in den Park schieben, erhalten durch ein Oberlichtband zusätzlich natürliche Belichtung, die auch die Sichtbetonwand mit abgestuften Graulasurtönen als Wandscheibe akzentuiert. Durch die Licht- und Farbgebung wirkt der Große Hörsaal introvertiert.

Im Gegensatz dazu öffnen sich die Lehrsäle maximal zum Park. Im Kopfbau ist u.a. der Raum für Musikerziehung untergebracht. Mit Holzvertäfelung und -parkett sowie großem Schiebefenster zum Postplatz hin erhält der Raum eine eigenständige Qualität. Die Bibliothek mit 47.000 Fachbüchern und vielen Fachzeitschriften ist von der Eingangshalle mit teilweise bedrucktem Glas abgeteilt, so dass die Blickbeziehung zum Park erhalten bleibt und die Auffindbarkeit günstig ist.

Öffnungen im Dach und in den Erschließungszonen belichten die Flure und lockern den Zweibund auf. Verbindungsstege aus begehbarem Glas, Glasaufzug und die über drei Geschosse durchgehende Lehrsaalwand in gelber Maltechnik mit unterschiedlich pastellfarbigen Türen unterstreichen den Eindruck einer lichtdurchfluteten Eingangshalle.

PRESSE
Deutsches Architektenblatt 12/2004

SONST
Fotos: © Dirk Altenkirch, Karlsruhe
Mitarbeit: Achim Kosch, Jörg Mieslinger, Birgit Nicolay, Dirk Pussert, Nils Roscher
Farbkonzept: Manfred Hülsewig -



INFO-BOX

veröffentlicht am 21.01.2010
Zuletzt aktualisiert 08.10.2012
Projekt-ID 5-33019
Seitenaufrufe 1193



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