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  • DE-10557 Berlin
  • Realisiertes Projekt

Atelier Katharina Grosse


Projektbeschreibung:
Der Atelierneubau befindet sich auf dem Eckgrundstück einer ehemaligen Militärschneiderei. Reste der im Krieg zerstörten Gebäude sind entlang der Grundstücksgrenze bis zur Höhe des Sockelgesimses erhalten und stehen unter Denkmalschutz. Das Atelier ordnet sich in die Bauflucht der Nachbargebäude ein und stülpt sich über den alten Gebäudesockel.

In einem kompakten Kubus von 12,5 x 25 x 12,5 m wurde eine „Ateliermaschine“, bestehend aus zwei Arbeitsräumen mit Oberlicht, einem Lager, Büro- und... +
Der Atelierneubau befindet sich auf dem Eckgrundstück einer ehemaligen Militärschneiderei. Reste der im Krieg zerstörten Gebäude sind entlang der Grundstücksgrenze bis zur Höhe des Sockelgesimses erhalten und stehen unter Denkmalschutz. Das Atelier ordnet sich in die Bauflucht der Nachbargebäude ein und stülpt sich über den alten Gebäudesockel.

In einem kompakten Kubus von 12,5 x 25 x 12,5 m wurde eine „Ateliermaschine“, bestehend aus zwei Arbeitsräumen mit Oberlicht, einem Lager, Büro- und Wohnräumen und einigen Nebenräumen entwickelt. Differenzierungen im Licht, den Ausblicken und Beziehungen zum Außenraum charakterisieren die einzelnen Raumbereiche so, dass Raumgrenzen im herkömmlichen Sinne ersetzt werden durch Klang und Stimmung der Räume.

Die Entscheidungen zur Konstruktion und Außenhaut des Gebäudes wurden bestimmt durch die Nachbarschaft der preußischen Klinkerbauten und durch die Anforderungen an die Oberflächen der Arbeitsräume. Diese sind mit Trockenbauschalen aus Gipskarton als Arbeitsflächen ausgekleidet. Entstanden ist ein Stahlbetonbau mit Innendämmung und einer äußeren Betonschalung aus sägerauen Brettern als Sichtfläche.

Das Grundstück Lehrter Straße Ecke Kruppstraße 17-18 in Berlin Mitte ist Teilbereich des Geländes einer ehemaligen Militärschneiderei. Auf dem Grundstück selbst befand sich das Dienstwohngebäude des Direktors. Von diesem Gebäude, das im Krieg zerstört wurde, ist entlang der Lehrter- und der Kruppstraße das Sockelmauerwerk der Außenwände bis zur Höhe des Sockelgesimses erhalten. Diese Restfassade steht unter Schutz und bleibt als Einfriedung des Grundstücks zu den beiden Straßen bestehen. Entlang der Kruppstraße steht das Atelier in der Bauflucht und stülpt sich über den alten Gebäudesockel. Gegründet ist es auf der vorhandenen Tiefengründung des Vorgängerbaues, die als Mauerwerkskonstruktion bis zu 9 Meter hinabreicht.
Mit dem Neubau in der Lehrter Strasse konnte eine „Ateliermaschine“ entwickelt werden, die allen Anforderungen in idealer Weise gerecht wird. Das Raumprogramm besteht aus zwei Arbeitsräumen mit Oberlicht, einem Lager und Archiv, Büro- und Wohnräumen und einigen Nebenräumen. Es ist mit einem geringen Anteil an Erschließungsflächen in einem kompakten Kubus von 12,5 x 25 x 12,5 m untergebracht. Differenzierungen im Licht, den Ausblicken und Beziehungen zum Außenraum charakterisieren die einzelnen Raumbereiche so, dass Raumgrenzen im herkömmlichen Sinne ersetzt werden durch Klang und Stimmung der Räume.
Die Entscheidungen zur Konstruktion und Außenhaut des Gebäudes wurden bestimmt durch die Nachbarschaft der preußischen Klinkerbauten mit ihren einfachen Details und Naturstein Intarsien und durch die Anforderungen an die Oberflächen der Arbeitsräume. Diese sind mit Trockenbauschalen aus Gipskarton als Arbeitsflächen ausgekleidet. Entstanden ist ein Stahlbetonbau mit Innendämmung und einer äußeren Schalung aus sägerauen Brettern als Sichtfläche. Die Außenwände wurden fugenlos in 6 Abschnitten, unter Verwendung gleicher Schalelemente, betoniert. Bei den Fenstern sind die Funktionen Belichtung und Belüftung überwiegend getrennt und jeweils eigenständigen Konstruktionen zugeordnet. -



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