Dirk Jan Postel, Kraaijvanger . Urbis
Preis/Auszeichnung:
Benedictus Award 2002, Washington DC
Auf einem dreieckigen Grundstück ist ein ‘folly’ aus dem 18. Jahrhundert, der sogenannte ‘Temple de l’ Amour II’ wieder hergestellt und umgebaut worden in eine Sommerwohnung für die Auftrageber.
Das ‘Temple de l’ Amour II’ ist entstanden durch die zufällige Entdeckung einer kleinen Kammer in dem Kopf einer alten Eisenbahnbrücke. Dieser Raum diente als Sprengstoffkammer, um die Brücke in...
Dirk Jan Postel, Kraaijvanger . Urbis
Preis/Auszeichnung:
Benedictus Award 2002, Washington DC
Auf einem dreieckigen Grundstück ist ein ‘folly’ aus dem 18. Jahrhundert, der sogenannte ‘Temple de l’ Amour II’ wieder hergestellt und umgebaut worden in eine Sommerwohnung für die Auftrageber.
Das ‘Temple de l’ Amour II’ ist entstanden durch die zufällige Entdeckung einer kleinen Kammer in dem Kopf einer alten Eisenbahnbrücke. Dieser Raum diente als Sprengstoffkammer, um die Brücke in Kriegszeiten zu Verteidigungszwecken zerstören zu können.
Auf der alten Brücke wurde ein Meditationspavillion entworfen, in dem man die Burgundische Landschaft und den nahegelegenen Fluß genießen kann. In dem Entwurfskonzept wurde der Kontrast zwischen Raum und Konstruktion aufgehoben, um so den natürlichen Raum von Gleisen und Brücke weiter zu führen. Das auskragende Dach wird durch eine gläserne Konstruktion getragen, wodurch ein 360° Panorama entsteht und die Schönheit der bestehenden Natursteinmauer intakt bleiben konnte. Das Ergebnis dieses Entwurfes ist der Ausdruck von Magie eines ‘schwebenden’ Daches. Die Detaillierung der tragenden Glaskonstruktion ist ‘unsichtbar’ detailliert und verleiht den Anschein, als ob das Glas durch die historische Natursteinmauer schneiden würde.