Die Villa Köster wurde als Teil einer typischen gründerzeitlichen, familiengeführten Fabrikanlage im Jahr 1904 errichtet.
Im Jahr 2006 sollte die Villa umfangreich saniert werden und den Bedürfnissen an moderne Büroarbeitsplätze und Besprechungsräume gerecht werden. Dabei stand eine Adressbildung für die dahinter stehende Maschinenfabrik im Sinne einer Corporate Identity im Vordergrund. Ziel der Planung war es, die Bodenständigkeit des Unternehmens und den hohen Anspruch an die Qualität der...
Die Villa Köster wurde als Teil einer typischen gründerzeitlichen, familiengeführten Fabrikanlage im Jahr 1904 errichtet.
Im Jahr 2006 sollte die Villa umfangreich saniert werden und den Bedürfnissen an moderne Büroarbeitsplätze und Besprechungsräume gerecht werden. Dabei stand eine Adressbildung für die dahinter stehende Maschinenfabrik im Sinne einer Corporate Identity im Vordergrund. Ziel der Planung war es, die Bodenständigkeit des Unternehmens und den hohen Anspruch an die Qualität der Produkte, die in der Maschinenfabrik Köster hergestellt werden, in der Villa Köster sichtbar zu machen.
Hochwertige Materialien wie Räuchereiche, Muschelkalk, eine differenzierte Farbgebung der Innenräume in erdigen Tönen sowie zeitloses Mobilar sollen diesen Eindruck unterstreichen.
Der Verbindungsgang zwischen Villa und Kontor wurde in seiner Materialität soweit reduziert, dass er seiner Funktion gerecht werden kann, ohne sich gegenüber der vorhandenen Bebauung hervorzuheben. Die neuen Geländer über den Erkern an der Eingangsseite der Villa bilden zusammen mit dem Verbindungsgang und der mittigen Verglasung oberhalb der Eingangstür die modernen Bauelemente, ohne dabei modisch zu sein. Alle neuen Fassadenelemente wurde aus Stahl mit metallischen Anstrichen hergestellt.