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  • DE-51063 Köln
  • Realisiertes Projekt

Seilerhöfe. Büro, Atelier und Produktion in ehemaligen Lagerhallen


Projektbeschreibung:
PROGRAMM
Der ausgedehnte Hallenkomplex im Westen der „Seilerei“ ist der letzte große Baustein bei der Revitalisierung des Industriegebiets „Nördliche Schanzenstraße“ in Köln-Mülheim. Auf einer Grundfläche von insgesamt ca. 12.800 m² entstehen hier z.Z. in kleinteiliger Mischung Büro-, Studio- und Lagerflächen.
Die ehemaligen Lagerhallen, errichtet 1912/13 und erweitert in den 60er Jahren dienten der Seilerei von Felten&Guilleaume zur Rohstoffbevorratung und Endprodukte- Zwischenlagerung. Nach... +
PROGRAMM
Der ausgedehnte Hallenkomplex im Westen der „Seilerei“ ist der letzte große Baustein bei der Revitalisierung des Industriegebiets „Nördliche Schanzenstraße“ in Köln-Mülheim. Auf einer Grundfläche von insgesamt ca. 12.800 m² entstehen hier z.Z. in kleinteiliger Mischung Büro-, Studio- und Lagerflächen.
Die ehemaligen Lagerhallen, errichtet 1912/13 und erweitert in den 60er Jahren dienten der Seilerei von Felten&Guilleaume zur Rohstoffbevorratung und Endprodukte- Zwischenlagerung. Nach Ende der Seilfertigung Ende der 80er Jahren wurde zunächst die Seilerei selbst Mitte 2003 als Bürogebäude für ca. 600 EDV-Arbeitsplätze des Bayer-Konzerns umgenutzt.
Um auch für den Hallenkomplex mit einer Gebäudetiefe von mehr als 65 m wieder eine langfristige Nutzung zu ermöglichen, wurde entlang der
repräsentativ herausgearbeiteten Rückfassade der Seilerei eine interne Straße eingefügt, die geprägt ist durch partielle Überdachungen der schmuckvollen historischen Dachkonstruktionen. In den Hallenkomplex selber wurden in mannigfacher Art Höfe eingeschnitten, welche der Erschließung dienen oder als private oder halböffentliche Rückzugsmöglichkeiten genutzt werden.

KONZEPT
Bestimmendes konzeptuelles Entwurfsmotiv ist die weitestgehende Nutzung und Ergänzung von bestehenden, z.T. auch banal industriellen Strukturen, Materialien und Oberflächen und ihre Weiterentwicklung in ein relativ monochromes Farbspektrum.
Gebäude A+B, die Beletage über der Schanzenstrasse am südlichen Kopf des Hallenkomplexes, prägen mit ihrem imposanten hochliegenden Fensterband das Bild der nördlichen Schanzenstrasse. Ihr mächtiger Sockel aus Betonfertigteilen wird mit ca. 5.500 m² Lagerfläche als Logistikzentrum städtischer Krankenhäuser genutzt. Darüber bietet ein gebäudeumfassendes Fensterband von ca. 3m Höhe repräsentative Ausblicke. Erschlossen über 4 große, hochgelegene Innenhöfe, wurden hier Büroeinheiten, teilbar bis ca. 200 m² realisiert. Die großen umlaufenden boden- und deckengleichen Fensterbänder lassen die Nutzer förmlich über der Schanzenstrasse thronen, lassen den Blick auf die roten Ziegelfassaden der umliegenden Bauten zum Bestandteil ihrer Büros werden.
Gebäude C+D sind die Schmuckstücke des Hallenkomplexes. Zeitgleich mit der „Alten Seilerei“ 1912/13 errichtet, werden sie geprägt durch ein filigranes, stählernes Dachtragwerk. Dieses markante Dachtragwerk wird als imagebildendes Motiv durch die Architektur dieser beiden Hallenteile in Szene gesetzt. Darunter werden 2-geschossige Büroeinheiten integriert, jeweils
auf einer Grundfläche von ca. 11x15m. Ihre Flächen von ca. 230 bis 400 m² können beliebig zu größeren Einheiten zusammengefaßt werden

AUFTRAGSUMFANG : Leistungsphasen 1-5
FLÄCHE : 18.450 m²
TERMINPLAN : Auftrag: Juli 2005, Fertigstellung : Dezember 2008
BAUKOSTEN : 12.000.000 € -


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    Awards / Auszeichnungen Kölner Architekturpreis 2010 [Auszeichnung]
    Award „best architects 09“ [Auszeichnung]
    Fertigstellung 2008
    Gebäudetyp Ateliers, Studios, Büros (Einzelbüros, keine Bürogebäude)
    Projektadresse Schanzenstr. 41
    DE-51063 Köln
  • Karte

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INFO-BOX

veröffentlicht am 29.09.2010
Zuletzt aktualisiert 20.10.2010
Projekt-ID 44127
Seitenaufrufe 823

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