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  • AT-4710 Grieskirchen
  • Realisiertes Projekt

schulzentrum grieskirchen


Projektbeschreibung:
Der Schulkomplex ist auf einer markanten Geländekuppe über der oberösterreichischen Bezirkshauptstadt Grieskirchen situiert. Ähnlich einer Kloster- oder Wehranlage besetzt ein lang gestreckter, nach außen als Geviert ablesbarer Baukörper, durchzogen von inneren Hofstrukturen, die städtebaulich bedeutende Situation. Klar abgegrenzt zum Landschaftsraum eröffnet sich im Inneren der Anlage eine urbane, räumliche Struktur mit Wegen, Plätzen und abstrahiertem Garten.

Mit individuellen... +
Der Schulkomplex ist auf einer markanten Geländekuppe über der oberösterreichischen Bezirkshauptstadt Grieskirchen situiert. Ähnlich einer Kloster- oder Wehranlage besetzt ein lang gestreckter, nach außen als Geviert ablesbarer Baukörper, durchzogen von inneren Hofstrukturen, die städtebaulich bedeutende Situation. Klar abgegrenzt zum Landschaftsraum eröffnet sich im Inneren der Anlage eine urbane, räumliche Struktur mit Wegen, Plätzen und abstrahiertem Garten.

Mit individuellen Grundrisskonzepten reagieren die vier Schultypen - zwei Hauptschulen, eine Polytechnische und eine Höhere Technische Schule - auf ihre Anforderungen. Ausblick aufs Dorf bieten die Unterrichtsräume, untereinander kommunizieren sie über die Höfe. Die eigenständigen Baukörper sind aus dem Sockel herausmodelliert, so auch die zentral gelegenen Turnhallen, der Sportplatz ist nordseitig vorgelagert.

Vier verschiedene Formate versetzen die scheinbar gleichförmigen, horizontalen Fensterbänder in Schwingung. Subtil schieben sich die in schwarzem Aluminium gehaltenen Fenster-Passpartouts in die Ebene des Stahlbetonskeletts, verweben so die rhythmisch akzentuierte Fassadenstruktur in die vordergründig homogene Betongestalt. Allein die zu einem Bauteil zusammengefassten drei Turnhallen durchbrechen mit ihren vertikal betonten, zweigeschossigen Fenstern diese Ordnung und setzten einen strukturellen Kontrapunkt.

Im Inneren sitzen die Eichenfenster wandbündig, bilden mit ihren holzbekleideten Laibungen tiefe Nischen ins Freie und schaffen Sichtbeziehung zwischen Klassenraum und Gangzone. Vitrinen gleich geben sie den Blick frei auf Arbeiten der SchülerInnen, beleben und prägen durch wechselnde Bespielung den auf wenige Materialen reduzierten Raum. Lichthöfe in der Gangzone, Fassadenzugang durch freigespielte Treppen- und Sanitärkörper und ausgedehnte Foyerbereiche an den Außenwänden garantieren Sonneneinwirkung und Sichtbezüge. Das Stahlbetonskelett mit seiner optimierten Gebäudehülle aus hochwertigen Fensterelementen, Alupaneelen und Sichtbetonscheiben garantiert langfristig höchste Flexiblität und Energieeffizienz.
[Marina Hämmerle] -


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    Awards / Auszeichnungen Aluminium-Architektur-Preis 2012 [Aluminium-Architektur-Preis 2012]
    Baubeginn 08/2008
    Fertigstellung 02/2011
    Gebäudetyp Oberschulen, Oberstufenzentren, Weiterführende Schulen (Neubau)
    Projektadresse AT-4710 Grieskirchen
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INFO-BOX

veröffentlicht am 06.10.2010
Zuletzt aktualisiert 18.03.2013
Projekt-ID 5-44180
Seitenaufrufe 1452

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