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  • DE-10969 Berlin
  • Realisiertes Projekt

„F40“ Geschäftshaus a.d. Friedrichstrasse 40


Projektbeschreibung:
In der südlichen Friedrichvorstadt befindet sich die Liegenschaft Friedrichstrasse 40. Ein Ort, der wie seine Umgebung über Jahre kulturell durchsetzt - von Literaten und Künstlern bewohnt war. Die Grundstücksfläche war zunächst mit einem zweigeschossigen Wohnhaus und später mehrgeschossig, hoch verdichtet mit Vor- und Hintergebäude dicht besetzt. Hier wohnten die Brüder Skadamowski, die als Erfinder der 3-D Brille aber auch der Kinematografie in Deutschland gelten. Die kulturelle Prägung,... +
In der südlichen Friedrichvorstadt befindet sich die Liegenschaft Friedrichstrasse 40. Ein Ort, der wie seine Umgebung über Jahre kulturell durchsetzt - von Literaten und Künstlern bewohnt war. Die Grundstücksfläche war zunächst mit einem zweigeschossigen Wohnhaus und später mehrgeschossig, hoch verdichtet mit Vor- und Hintergebäude dicht besetzt. Hier wohnten die Brüder Skadamowski, die als Erfinder der 3-D Brille aber auch der Kinematografie in Deutschland gelten. Die kulturelle Prägung, das nördlich – zwischen Koch- und Leipziger Strasse – angrenzende Quartier der Kurzweiligkeit sowie die Einkaufsmeile Friedrichstrasse jenseits der Leipziger sorgten in der Vergangenheit für hohe Besucherfrequenzen. Der ehemalige Grenzkontrollpunkt „Checkpoint Charlie“ markiert heute historische Ereignisse. Er ist nicht weit entfernt und von der Friedrichstrasse 40 gut sichtbar.

Das neue Haus schließt die letzte Lücke im Straßenbild.

Die Friedrichstrasse hat hier eine deutlich urbane Charakteristik, die Hoffläche ähnelt einem großen Garten. So werden wir die Flächen der sieben Obergeschosse raumgreifend, so tief wie möglich in das Grundstück hineinführen. Sie werden als offene Grundrisse variabel in der Nutzung sein. Die Fassade zur Friedrichstrasse wird technisch präzise formuliert, vollkommen transparent mit vertikalen Glaslamellen zum Schutz gegen Aufheizung und zweigeschossigen Erkern, die das Haus mit der Umgebung verknüpfen – eine städtische Aussage. Die Gartenfassade ist anders - ebenfalls präzise aber mit Schiebetüren, raumhoch, für große Öffnungen, aus denen man sich hinauslehnen kann. Der Sonnenschutz wird aus textilem Material „geflochten“. Im Innenraum treffen Glas, Holz und Textil aufeinander – hier werden Stadt und Garten miteinander verwoben. Die bildhafte Interpretation des Ortes durch Antje Schiffers begleitet den Weg durch die öffentlichen Bereiche des Hauses. Nachhaltigkeit in Konstruktion und Technik sowie der Medienversorgung sind bereits mit dem Gütesiegel GOLD durch die DGNB vorzertifiziert.


LICHTDESIGN
[...]

Die vor- und zurückspringenden Elemente der Glasfassade, die die visuelle Spannung ausmachen, wurden durch das Lichtkonzept besonders betont. Dies gelingt mit einer räumlichen Tiefenwirkung durch eine Beleuchtung im Innern unmittelbar hinter der Fassade.

Die gezielte Anstrahlung der Decken- und Wandflächen der vorspringenden Fassadenerker, ungefähr 1 bis 2 Meter in den Raum hinein, schafft eine dreidimensionale Wirkung der Fassade. So wird das Gebäude in der Nacht zu einem leuchtenden, gegliederten Körper. -


  • Projektbeteiligte

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  • Projektdaten

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    Awards / Auszeichnungen Award „best architects 12“ [Auszeichnung: Büro- und Verwaltungsbauten]
    Deutscher Lichtdesign-Preis 2013 [Preisträger - Kategorie - Außenbeleuchtung und Anstrahlung]
    Baubeginn 2009
    Fertigstellung 03/2011
    Gebäudetyp Büro-, Verwaltungsbauten (Neubau)
    Projektgröße
    Brutto-Grundfläche (BGF) 1.640 m2
    Projektkosten
    Baukosten (gesamt) 3.300.000 EUR
    Projektadresse Friedrichstrasse 40
    DE-10969 Berlin
  • Karte

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INFO-BOX

veröffentlicht am 23.05.2011
Zuletzt aktualisiert 21.05.2013
Projekt-ID 5-45360
Seitenaufrufe 924

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