Das Gebäude liegt am Fuße des Venusberges im Bonner Stadtteil Kessenich. Die überwiegend geschlossene drei- und viergeschossige Straßenrandbebauung wird von einer Villa mit Turm und Nebengebäuden aus der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts dominiert.
Das Haus Hundertacht staffelt seine Höhenentwicklung zum Hang treppenartig von drei Geschossen im Norden bis zu einem Geschoss im Süden ab. An die Straße schließt das Haus mit dem Eingangshof an.
Das Gebäude weist im Erdgeschoß den Wohnraum,...
Das Gebäude liegt am Fuße des Venusberges im Bonner Stadtteil Kessenich. Die überwiegend geschlossene drei- und viergeschossige Straßenrandbebauung wird von einer Villa mit Turm und Nebengebäuden aus der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts dominiert.
Das Haus Hundertacht staffelt seine Höhenentwicklung zum Hang treppenartig von drei Geschossen im Norden bis zu einem Geschoss im Süden ab. An die Straße schließt das Haus mit dem Eingangshof an.
Das Gebäude weist im Erdgeschoß den Wohnraum, Essraum, Küche und Nebenräume aus. Im 1.Obergeschoß sind zwei Individualräume gleicher Größe und ein Bad angeordnet und im 2.Obergeschoß befindet sich ein weiterer Individualraum und ein Bad. Am Ende der Treppe liegt das Studiolo. Den Ebenen sind hangaufwärts Terrassen vorgelagert.
Der aus Torfbrandklinker gemauerte Sockel des Hauses fasst den Eingangshof, den inneren Weg, den Wohnraum und die Terrassen des Hauses ein, und nimmt hangabwärts zur Straße hin zu.
Der Hof, der „Innere Außenraum“ des Hauses, vermittelt zwischen der Straße als „Äußerem Innenraum“ der Stadt und der Zelle als „Innerem Innenraum“ des Hauses. Über den inneren Weg und den quergelagerten Hof schließt das Haus an die Stadt an. Das entlegene Studiolo, dessen räumliche Ausdehnung einer Person entspricht, entfaltet am Ende der Treppe den „letzten Raum“ des Hauses als „Raumende“ der Stadt.