Eine monumentale Geschichte, der Zentralfriedhof von Basel. Unterwegs auf der mächtigen Hauptachse, gegen den Wald empor. Beeindruckende Klarheit entlang den Perspektiven der Querachsen. Hin zu einer langgezogenen Wabenstruktur am Übergang zum steilen Hang. Kaum ist das Urnengebäude andächtig durchschritten, weitet sich überraschend ein langgezogener Platz.Gefasste Ruhe vor dem Aufstieg durch wogende Haine. Ein Waldgarten, möchte man meinen. Man überschreitet die Brücke zu sanft geschwungenen...
Eine monumentale Geschichte, der Zentralfriedhof von Basel. Unterwegs auf der mächtigen Hauptachse, gegen den Wald empor. Beeindruckende Klarheit entlang den Perspektiven der Querachsen. Hin zu einer langgezogenen Wabenstruktur am Übergang zum steilen Hang. Kaum ist das Urnengebäude andächtig durchschritten, weitet sich überraschend ein langgezogener Platz.Gefasste Ruhe vor dem Aufstieg durch wogende Haine. Ein Waldgarten, möchte man meinen. Man überschreitet die Brücke zu sanft geschwungenen Wiesenfluchten. Horizontale Linien führen durch die Parklandschaft, arch-tektonische Zeichen durchwirken den Ort. Die unbändige Natur behält die Oberhand. Gemähte Grasstreifen führen zu den Grabplatten, Metapher der Zuwendung, stete Erneuerung, ein Kommen und Gehen. Mächtig ist der Tod und klein der Mensch.Aufwärts unterwegs, warme Thermik erfasst die Halme, Duft von Unterholz und Orchideen verströmt. Oben angelangt, der Blick zurück in die Weite. Verträumter Friedhof, Refugium der Gelassenheit und Lebensfreude, ein Ort für die Lebenden.