Neubau eines Rehabilitationszentrums für den Bewegungsapparat mit Restaurant, Seminarbereich sowie einer Apotheke und Arztpraxen.
Die Roland-Klinik Bremen hat den Neubau eines freistehenden Multifunktionsgebäudes mit 3.000 m2 Bruttogeschossfläche (BGF) und dem Schwerpunkt der Bewegungstherapie an Ihrem Sitz am Niedersachsendamm in Bremen geplant.
Das Gebäude dient als Erweiterung der bestehenden Klinik und als anerkanntes Rehabilitationszentrum. Neben Flächen für Arztpraxen ist eine...
Neubau eines Rehabilitationszentrums für den Bewegungsapparat mit Restaurant, Seminarbereich sowie einer Apotheke und Arztpraxen.
Die Roland-Klinik Bremen hat den Neubau eines freistehenden Multifunktionsgebäudes mit 3.000 m2 Bruttogeschossfläche (BGF) und dem Schwerpunkt der Bewegungstherapie an Ihrem Sitz am Niedersachsendamm in Bremen geplant.
Das Gebäude dient als Erweiterung der bestehenden Klinik und als anerkanntes Rehabilitationszentrum. Neben Flächen für Arztpraxen ist eine öffentliche Restaurantnutzung im Erdgeschoss mit angeschlossenem Seminarbereich und Ausrichtung zum Wasser entstanden. Diese Nutzungsvielfalt soll den Neubau zu einer `Anlaufstation am Werdersee‘ machen, die neben den Patienten auch von den Bremern aufgesucht werden soll.
Der Neubau unterschreitet die Forderungen der EnEV deutlich und wurde als Passivhaus
unter Berücksichtigung regenerativer Energien umgesetzt.
Die hohen Dämmstoffstärken und die wenigen Wärmebrücken sorgen zusammen mit der
luftdichten Gebäudehülle für einen optimalen Wärmeschutz und ermöglichen es, das
Gebäude zu einem sehr großen Teil durch solare Gewinne und intern zurück gewonnene
Energie zu beheizen.
Die massive Bauweise aus Mauerwerk und Stahlbeton führt zu einer hohen Gebäudeträgheit und somit zu einem angenehmen Raumklima. Um die Speicherwirkung der Bauteile zu optimieren wurde auf eine Bekleidung (z.B. Deckenabhängung) –soweit akustisch vertretbar- weitestgehend verzichtet.
Die Kühlung der Räume erfolgt über das Einblasen kälterer „Nachtluft“ außerhalb der
Betriebszeiten. Durch die Absenkung der Raumtemperatur erfolgt eine „Entwärmung“ der
Bauteile, so dass bei steigenden Raumtemperaturen tagsüber die Bauteile die thermische
Energie wieder aufnehmen können.
Die Abkühlung der Außenluft in den Sommermonaten erfolgt am Tage über eine adiabatische Kühlung. Die somit gekühlte Abluft entzieht der wärmeren Frischluft die Energie über ein Wärmetauschersystem (maximale Zulufttemperatur ca. 22-23°C bei einer Außentemperatur von 32°C).