Der Neubau für das Gymnasium Bleckede präsentiert sich mit einer einladenden, sich öffnenden Geste. Durch seine S-Form konnte der Baukörper gleichzeitig dreierlei Ansprüche an das besondere architektonische und städtebauliche Konzept erfüllen:
1) eine repräsentative Geste zur Straße mit Adressbildung zu sein, 2) eine räumliche Trennung zwischen Ankommen (Vorne) und Aufhalten (Hinten) zu schaffen, und 3) die verschiedenen inneren wie äußeren Zonen in einem transparenten Knotenpunkt zu...
Der Neubau für das Gymnasium Bleckede präsentiert sich mit einer einladenden, sich öffnenden Geste. Durch seine S-Form konnte der Baukörper gleichzeitig dreierlei Ansprüche an das besondere architektonische und städtebauliche Konzept erfüllen:
1) eine repräsentative Geste zur Straße mit Adressbildung zu sein, 2) eine räumliche Trennung zwischen Ankommen (Vorne) und Aufhalten (Hinten) zu schaffen, und 3) die verschiedenen inneren wie äußeren Zonen in einem transparenten Knotenpunkt zu verknüpfen.
Die innere Organisation unterstützt diese Form: von dem zentralen zweigeschossigen Mehrzweckraum erschließen sich die Klassenflure in den zwei Flügeln.
Alle Flure sind wie sich zum Licht öffnende Trapeze dynamisch gestaltet. Überall im Gebäude sind kleine Flächen und Nischen als Aufenthaltsbereiche für Pausen und Freizeit verteilt. Sie sind direkt an den Erschließungsflächen angeordnet.
Der gesamte Baukörper zeichnet sich durch eine differenzierte, in der Fassade ablesbare Gliederung aus.
Der spielerische Umgang mit rhythmisch angeordneten farbigen Elementen in den Fassadenöffnungen soll diese Schule in mehrfacher Hinsicht zu einem „jungen“ Ort machen.