Der als „Allée des Châteaux“ bezeichnete Standort des ehemaligen Ludwig-Heim- Krankenhauses befindet inmitten der Waldflächen des Bucher Forstes, nördlich des alten Dorfkerns Buchs. Das ehemalige Ludwig-Heim-Krankenhaus stellt den Abschluss von Hoffmannns Krankenhausplanungen in Buch im Jahr 1913 dar. Gegenstands des Entwurfs für die Freianlagen ist der rd. 8 ha große Kernbereich mit dem denkmalgeschütztem Gebäudebestand. In den ehemaligen Klinikgebäuden entstehen unter Berücksichtigung der...
Der als „Allée des Châteaux“ bezeichnete Standort des ehemaligen Ludwig-Heim- Krankenhauses befindet inmitten der Waldflächen des Bucher Forstes, nördlich des alten Dorfkerns Buchs. Das ehemalige Ludwig-Heim-Krankenhaus stellt den Abschluss von Hoffmannns Krankenhausplanungen in Buch im Jahr 1913 dar. Gegenstands des Entwurfs für die Freianlagen ist der rd. 8 ha große Kernbereich mit dem denkmalgeschütztem Gebäudebestand. In den ehemaligen Klinikgebäuden entstehen unter Berücksichtigung der denkmalpflegerischen Anforderungen insgesamt 118 Wohnungen. Den Wohnungen sind überwiegend südlich angeordnete Hausgärten zugeordnet. Die übrigen Freiflächen werden gemeinschaftlich genutzt. Hauptaugenmerk der Freianlagengestaltung ist die Herausarbeitung des strukturgebenden Gerüstes der Straßen und Wege mit dem Eingangsplatz an der Hauptzufahrt sowie die behutsame Überarbeitung der großzügigen Freiflächen zwischen den Gebäuden. Die historischen Pflasterbeläge sollen nach Möglichkeit erhalten und ergänzt werden.
Zur Abschirmung der Stellplatzanlagen wird das Motiv der vorhandenen Hainbuchenhecken aufgegriffen und weiterentwickelt. Hainbuchenhecken begleiten auch die beiden Haupterschließungsachsen. Gestalterische Schwerpunkte sind der nördliche, von den beiden Torhäusern gefasste Eingangsplatz, die Innenhöfe der Manoirs sowie die Umgestaltung des in den 1950er-Jahren angelegten Patientengartens zu einem „salon fête.
Die derzeit allseitig umschlossenen Innenhöfe der Manoirs werden nach Süden geöffnet. Es entsteht ein luftiger Säulengang, der die Höfe von den südlich angrenzenden Wiesenflächen abgrenzt. Die Innenhöfe selbst haben einen privaten Charakter, wobei die Privatgärten durch eine Hecke von dem zentral gelegenen Innenraum abgegrenzt werden. Diese „Höfe im Hof“ werden als begehbare Kiesfläche gestaltet, in denen Pflanzflächen in unterschiedlichen geometrischer Formen eingelegt werden.
Der Salon de fête dient den Bewohnern als Ort für Zusammenkünfte aller Art, zum Feiern, Grillen etc. Fest installierte Schirme ermöglichen Aktivitäten bei schlechtem Wetter bzw. bieten gleichzeitig Sonnenschutz. Die teilweise noch erhaltenen Rhododendron werden als Pflanzmotiv aufgenommen und mit verschiedenen Blühaspekten um den „Salon de fête“ gruppiert.