Ein gut in seine hügelige Umgebung integriertes Wohnviertel auf dem Gelände eines ehemaligen Fußballstadions.
Monnikenhuizen ist ein neues Wohnviertel auf dem Gelände eines ehemaligen Fußballstadions. Aufgrund seiner früheren Nutzung war das Gebiet in der Mitte kahl und flach. An den Rändern sind durch das abfallende Gelände der Umgebung Höhenunterschiede von bis zu 25 Metern entstanden. Auf diese Weise lag das Plangebiet abgeschieden von seiner Umgebung.
Kern des städtebaulichen Entwurfes...
Ein gut in seine hügelige Umgebung integriertes Wohnviertel auf dem Gelände eines ehemaligen Fußballstadions.
Monnikenhuizen ist ein neues Wohnviertel auf dem Gelände eines ehemaligen Fußballstadions. Aufgrund seiner früheren Nutzung war das Gebiet in der Mitte kahl und flach. An den Rändern sind durch das abfallende Gelände der Umgebung Höhenunterschiede von bis zu 25 Metern entstanden. Auf diese Weise lag das Plangebiet abgeschieden von seiner Umgebung.
Kern des städtebaulichen Entwurfes ist die Wiederherstellung der ursprünglichen Topographie und die Einbindung des Plangebietes in seine Umgebung.
Dies wird erreicht, indem man das Gelände stufenweise ansteigen läßt und so
Terrassen entstehen, auf denen die Wohngebäude plaziert werden.
Die Höhensprünge, die dadurch entstehen, werden durch Gabionen (Steinkörbe) aufgefangen. Die Materialien aus den Steinkörben werden auch in der Architektur verwendet, auf diese Weise werden Gebäude und öffentlicher Raum miteinander verbunden.
In der neuen Wohnsiedlung ist ein zentrales Wasserbecken angelegt, in das die Entwässerung von Dächern und versiegelten Flächen an der Oberfläche geleitet wird. Übersteigt der Wasserpegel ein bestimmtes Niveau, kann das Wasser im Boden infiltrieren.
Durch den in der Gestaltung thematisierten Höhenunterschied und die in den Gestaltungsrichtlinien festgelegten Materialien und Farben bekommt die neue Wohnsiedlung eine starke eigene Identität und wird gleichzeitig gut in die bestehende Umgebung integriert.
Das Projekt wurde mit dem Neprom - Preis für Standortentwicklung 2004, dem Heuvelink – Preis 2003 und dem Umgebungsarchitekturpreis 2002 ausgezeichnet.