Ausgangssituation:
Die Historie der Zitadelle, ihre Lage und Ausdehnung war nicht mehr ablesbar. So wurde die Festung geschleift und der Zitadellengraben verfüllt, wodurch die Kontur des
Zitadellengeländes verloren ging. Weiterhin war der Verlauf der ehemaligen Wallanlagen der oberen und unteren Festung durch Bebauung, Nutzungsstrukturen und Bepflanzung überformt. Als deutlich sichtbares Relikt ist einzig der Festungsturm erhalten geblieben. Weitere städtebauliche Spuren bilden die...
Ausgangssituation:
Die Historie der Zitadelle, ihre Lage und Ausdehnung war nicht mehr ablesbar. So wurde die Festung geschleift und der Zitadellengraben verfüllt, wodurch die Kontur des
Zitadellengeländes verloren ging. Weiterhin war der Verlauf der ehemaligen Wallanlagen der oberen und unteren Festung durch Bebauung, Nutzungsstrukturen und Bepflanzung überformt. Als deutlich sichtbares Relikt ist einzig der Festungsturm erhalten geblieben. Weitere städtebauliche Spuren bilden die winkelförmige Bebauung nordöstlich des Festungsturmes (Am Markt/Hauptstraße) sowie der Straßenverlauf des Plantagenweges, welcher in etwa der ehemaligen Kontur der unteren Festung entspricht. Die Sicht auf den Festungsturm und die Zugänglichkeit wurde durch dicht angrenzende Kleingartenanlage mit Barackenbebauung sowie Privatgrundstücke stark eingeschränkt.
Gestaltungskonzept:
- Schaffung einer räumlich erlebbaren Wallanlage in Form einer hohen geschnittenen
Laubhecke (begehbar in Anlehnung an Kasemattengängen in Zitadellenanlagen)
- den ehemaligen Festungsgraben durch die Anlage eines flachen Wasserbeckens wieder
erlebbar machen
- Gestaltung eines freien Platzes für Veranstaltungen nördlich des Festungsturmes
- Integrierung von 12 Pkw-Stellplätzen auf der Platzfläche
- Anlage eines leicht erhöht liegenden Rundweges auf der Innenseite des Heckenwalls in
Anspielung auf den ehemaligen „Patrouillenweg“
- mit Klinkern gepflasterte Fläche mit Sitzmauer auf der Fläche des ehemaligen
Kommandantenhauses