Eine Feuerwache bei laufendem Betrieb umzubauen und zu erweitern bedeutet für Planer und Bauausführende eine erhebliche Herausforderung. In der Stadt Hilden im Kreis Mettmann klappte es. IDK Kleinjohann GmbH & Co. KG, Beratende Ingenieure aus Köln, hatten an dem Kunststück maßgeblichen Anteil.
Als Architekt war das Düsseldorfer Büro buddenberg Architekten beauftragt. IDK Kleinjohann realisierte die Leistungsphasen 1-6 HOAI. Außerdem erarbeitete der Tragwerksspezialist als besondere...
Eine Feuerwache bei laufendem Betrieb umzubauen und zu erweitern bedeutet für Planer und Bauausführende eine erhebliche Herausforderung. In der Stadt Hilden im Kreis Mettmann klappte es. IDK Kleinjohann GmbH & Co. KG, Beratende Ingenieure aus Köln, hatten an dem Kunststück maßgeblichen Anteil.
Als Architekt war das Düsseldorfer Büro buddenberg Architekten beauftragt. IDK Kleinjohann realisierte die Leistungsphasen 1-6 HOAI. Außerdem erarbeitete der Tragwerksspezialist als besondere Leistungen die Nachweise für den Brandschutz, den Wärmeschutz nach EnEV sowie den Erdbebennachweis. Im Juni 2009 starteten die ausführenden Arbeiten.
Das vorhandene, teilweise unterkellerte Feuerwehrgebäude wurde im Zuge der Gesamtbaumaßnahme umgebaut und modernisiert. Die vorhandene Durchfahrt wurde geschlossen und später als Hallenstellplatz genutzt. Neben dem Turmgebäude wurde eine neue Durchfahrt durch Abriss des eingeschossigen Gebäudeteiles geschaffen. Die Kellerdecke und die Fensterstürze in diesem Bereich wurden unter Berücksichtigung der Belastung durch die Feuerwehrfahrzeuge erneuert.
Im Hofbereich wurde das Gebäude durch einen zweigeschossigen, nicht unterkellerten Neubau erweitert. Im Erdgeschoss befinden sich Aufstellplätze für die Einsatzfahrzeuge, darüber im 1.OG Büros und ein Kantinenbereich. Der Neubau ist ca. 45 m lang und ca. 13,50 m breit, im auskragenden Teil des Obergeschosses ca. 15,50 m. In Verlängerung der vorhandenen eingeschossigen Hallenaufstellfläche wurde nach Abriss einer Gebäudeachse der Bestand um zwei neue Hallenachsen erweitert, die u.a. als Waschhalle für die Einsatzfahrzeuge dienen.
Die Infrastruktur des Hauses wurde im Wesentlichen durch Errichtung eines neuen Haupteingangs, der neuen Erschließung des Innenhofs und neue Technikelemente auf der Bestandsdachfläche verbessert. Im Herbst 2011 konnte die neue Feuerwache ans Netz gehen.