Die Rundumerneuerung des Fachgymnasium Preetz fand in zwei Abschnitten statt. Zunächst wurde mit dem Erweiterungsbau dringend nötiger Platz für den Fachbereich Musik- und Sozialpädagogik geschaffen. Der zweite Teil, die Revitalisierung des Hauptgebäudes begann erst nach der Fertigstellung des neuen Fachtraktes.
Der zweigeschossige neue Bau schließt im Norden an den Bestandsbau aus den 70er Jahren an. Gestalt prägend wirken die im Erdgeschoss lose eingestellten amorphen Raumzellen unter dem...
Die Rundumerneuerung des Fachgymnasium Preetz fand in zwei Abschnitten statt. Zunächst wurde mit dem Erweiterungsbau dringend nötiger Platz für den Fachbereich Musik- und Sozialpädagogik geschaffen. Der zweite Teil, die Revitalisierung des Hauptgebäudes begann erst nach der Fertigstellung des neuen Fachtraktes.
Der zweigeschossige neue Bau schließt im Norden an den Bestandsbau aus den 70er Jahren an. Gestalt prägend wirken die im Erdgeschoss lose eingestellten amorphen Raumzellen unter dem klar strukturierten schlanken Riegel im Obergeschoss. Analog zum ersten Geschoss des Bestandsbaus befindet sich hier der Klassentrakt. Die frei geformten Fachräume im Erdgeschoss nehmen dagegen eine Sonderstellung ein. Der Grundriss ist losgelöst vom Stützenraster der Beton-Tischkonstruktion, und unterschiedlichste Zwischenräume und Nischen geben Raum für informelle Arbeitsplätze und Treffpunkte.
Um die beiden Gebäudeteile noch stärker miteinander zu verknüpfen, nutzt der Erweiterungsbau das vorhandene Treppenhaus und macht es damit zur zentralen Erschließungszone.
2011 hat sich das Hauptgebäude einer umfassenden Sanierung unterzogen. Sämtliche Fassaden wurden energetisch saniert und optisch dem Erweiterungsbau vom 2008 angepasst. Ein neuer naturwissenschaftlicher Bereich, eine umfassende Brandschutzertüchtigung, verbesserte Lüftungsanlagen und neue Innenausbauten bringen dem Gebäude aus den 70er Jahren einen modernen Standard und machen aus dem Alt- und Neubau wieder eine Einheit.
Erweiterungsbau: Anerkennung beim Schleswig-Holsteinischen Holzbaupreis 2009
Fotos: archimage, Meike Hansen, Hamburg (2.BA, 2012)