Wohn- und Geschäftshaus mit Gewerbeeinheiten
Die Präsenz des Gebäudes wird gesteigert durch radial angeordnete Schotten, welche die Platzfluchten aufnehmen und dessen geometrische Unregelmäßigkeiten „architekturieren“. Der radiale Aufbau der Schotten erzeugt einen perspektivischen Steigerungseffekt in die Tiefe. An den Kopfenden der Schotten kann die radiale geometrische Ordnung an der sich verändernden Verzahnung der Klinker abgelesen werden. Weiter unterstrichen wird die stadträumliche...
Wohn- und Geschäftshaus mit Gewerbeeinheiten
Die Präsenz des Gebäudes wird gesteigert durch radial angeordnete Schotten, welche die Platzfluchten aufnehmen und dessen geometrische Unregelmäßigkeiten „architekturieren“. Der radiale Aufbau der Schotten erzeugt einen perspektivischen Steigerungseffekt in die Tiefe. An den Kopfenden der Schotten kann die radiale geometrische Ordnung an der sich verändernden Verzahnung der Klinker abgelesen werden. Weiter unterstrichen wird die stadträumliche Integration durch nach oben aufsteigende Proportionen, welche die Obergeschosse in der Wahrnehmung näher an die Straße heranführen und die einzelnen Geschosse individualisieren.
Das Gebäude bezieht sich mit seinem Grundaufbau auf seine beiden Vorgängerbauten: Die ursprüngliche zweigeschossige und feingliedrig liegende Hausvogtei mit großem Giebeldach scheint in der Großgliederung Sockel-Loggienfelder ebenso auf wie die jene ersetzende Reichsbank mit ihrer klischeehaften Kolossalordnung.
Man kann das Gebäude deuten als einen Versuch, die Blockrandstrukturen Berlins - „das steinerne Berlin“ - zu verräumlichen, indem Ihnen das störend Massive genommen wird zugunsten eines vermittelnden Bauens im Raumkontinuum der Stadt.
Die Vorstellung des fließenden Raums der Moderne wird mit den vormodernen urbanen Raumkonzepten in Einklang gebracht.
Projektpartner: CIC Group und Bischoff & Compagnons