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  • DE-70437 Stuttgart
  • Realisiertes Projekt

Neubau Mensa Silcher- / Haldenrainschule


Projektbeschreibung:
Der Erweiterungsneubau befindet sich inmitten des denkmalgeschützten durchgrünten Schulensembles der Silcher- / Haldenrainschule. Sie ist die erste, der vielen nachfolgenden Pavillonschulen, die nach den Plänen von Prof. Günter Wilhelm in Stuttgart gebaut wurde.

Das Baufeld liegt inmitten des Schulgeländes und ist durch einen Hangverlauf, entlang des Hauptbaukörpers fallend, charakterisiert. Die Aufgabenstellung ist eine neue Schülermensa für den Ganztagesbetrieb mit den erforderlichen... +
Der Erweiterungsneubau befindet sich inmitten des denkmalgeschützten durchgrünten Schulensembles der Silcher- / Haldenrainschule. Sie ist die erste, der vielen nachfolgenden Pavillonschulen, die nach den Plänen von Prof. Günter Wilhelm in Stuttgart gebaut wurde.

Das Baufeld liegt inmitten des Schulgeländes und ist durch einen Hangverlauf, entlang des Hauptbaukörpers fallend, charakterisiert. Die Aufgabenstellung ist eine neue Schülermensa für den Ganztagesbetrieb mit den erforderlichen Nebenräumen und einer erweiterten Nutzung als Aula sowie einen Werkbereich zu schaffen.

Neben umfangreichen Umbauten im Bereich der denkmalgeschützten Bausubstanz wurden die bauzeitlichen Fenster- und Eingangstüren denkmalgerecht und energetisch saniert. Es ist ein Ort entstanden, in dem für das leibliche Wohl aller im Schulleben Beteiligten gesorgt ist, der darüber hinaus als Treffpunkt funktioniert, in dem gemeinsam gesungen, musiziert und gefeiert wird, wo Alltägliches, Aufregendes und Neues ausgetauscht wird.

Architektur

Der Gebäudetypus des Erweiterungsneubaus nimmt die damaligen Ansätze des Paradigmenwandels in der Schulentwicklung durch den Erbauer auf und führt sie gemäß heutigen Anforderungen sinnvoll und sachlich fort. Der Erweiterungsneubau wird als weiterer Pavillon ausgebildet.

Von außen bleibt das neue Gebäude klar ablesbar als eigenständiger Funktionsbereich und neuer Jahresring der Schule. Die qualitätsvolle Architektur des Bestandes zeichnet sich durch Experimentierfreude mit Natur belassenen Materialien und sichtbaren, schlanken Konstruktionen aus. Auskragende Stahldächer, zarte Holzfensterprofilierungen und die Freude an der Farbe sind gestalterische Ausdrucksmittel des Bestandes. Die außen sichtbaren Betonskelettbauteile und das rote Sichtklinkermauerwerk bestimmen den Charakter der Gebäude.

Diese Elemente werden aufgenommen und neu interpretiert. Das bauzeitliche Dachdeckungsmaterial findet sich als helle Faserzementplattenbänder an der Fassade wieder. Auch die bauzeitlichen Einbauten der vertikalen Holzlamellenstruktur im Foyer werden als kontrastierendes Fassadenelement am Neubau zitiert. Mit der schlanken, großzügigen Verglasung des Speisesaals werden die Gedanken zur natürlichen Belichtung und Belüftung aufgegriffen und der Grünraum optisch ins Gebäude geholt.
Die innere Materialwahl erfolgt nach funktionalen Gesichtspunkten und der vorgegebenen
Nutzungen: Der Speisesaal ist mit Akustikdecke aus Nadelholz und integrierter Beleuchtung, weißen Wandvertäfelungen und farbigen Böden ausgestattet.

Funktionen und Erschließung

Das Raumprogramm ist kompakt auf zwei Ebenen gestapelt. Das zur Talseite auskragende Erdgeschoss lagert auf einem massiven und teilweise in den Hang eingegrabenen Sockel auf. Dadurch entsteht der witterungsgeschützte Werkhof. Der Speisesaal bietet nach Norden und Westen direkte Ausblicke in den Grünraum mit üppigem, altem Baumbestand. Von hier aus bieten sich für die Kinder über die großzügigen Fassadenöffnungen ungestörte Ausblicke in Richtung des historischen Zentrums von Zuffenhausen.

Durch opake Dachoberlichter wird die Versorgung mit blendfreiem Tageslicht auch in der Tiefe der Räume gewährleistet. Die Hauptansicht des Eingangsbereichs bleibt nahezu ungestört, gleichzeitig bietet die zentrale Lage innerhalb des Ensembles eine sehr gute interne und externe Erreichbarkeit und Auffindbarkeit des Erweiterungsbaus. Durch die barrierefreie Anbindung über einen schlanken Verbindungsgang an den Bestand und dem direkten Hauptzugang vom oberen Schulhof über einen Steg entsteht im Innern ein inhaltliches Raumgefüge mit den Umbauten und neu gestalteten Räumen des Aktivitäts- und Spielbereiches des Ganztagesbetriebs im Bestandsgebäude. -


  • Projektbeteiligte

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  • Projektdaten

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    Baubeginn 2010
    Fertigstellung 2011
    Gebäudetyp Grundschulen / Mensen, Kantinen (Anbau)
    Projektadresse DE-70437 Stuttgart
  • Gewährleistung

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