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© Jürgen Eheim
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  • IT-39031 Bruneck
  • Realisiertes Projekt

Schloss Bruneck - Messner Mountain Museum Ripa


Projektbeschreibung:
Schloss Bruneck, erbaut um 1250 vom Brixner Fürstbischof Bruno von Kirchberg und ehemals Sommerresidenz der Brixner Bischöfe beherbergt ab 2011 das fünfte und vorerst letzte Messner Mountain Museum RIPA mit Themenschwerpunkt Bergvölker.
Schloss Bruneck, das über die Jahrhunderte verschiedenste räumliche Ergänzungen, Um- und Weiterbauten erfahren hat, wurde in den Jahren 2009-2011 saniert und als Museum adaptiert. Die Aufgabe bestand darin, einerseits das Schloss im Sinne der Denkmalpflege als... +
Schloss Bruneck, erbaut um 1250 vom Brixner Fürstbischof Bruno von Kirchberg und ehemals Sommerresidenz der Brixner Bischöfe beherbergt ab 2011 das fünfte und vorerst letzte Messner Mountain Museum RIPA mit Themenschwerpunkt Bergvölker.
Schloss Bruneck, das über die Jahrhunderte verschiedenste räumliche Ergänzungen, Um- und Weiterbauten erfahren hat, wurde in den Jahren 2009-2011 saniert und als Museum adaptiert. Die Aufgabe bestand darin, einerseits das Schloss im Sinne der Denkmalpflege als kulturelles Erbe zu sanieren und zu restaurieren und andererseits die Ausstellung über die Bergkulturen der Welt unterzubringen. Es galt die Geschichte des Schlosses, die Vergangenheit wieder lesbar zu machen, das Kerngebäude von historisch nicht Wertvollem herauszuschälen und originale Bauphasen sauber herauszuarbeiten.
Die Schwierigkeit bei der Umsetzung dieses Vorhabens lag darin, in gebaute Strukturen mit Zweckbestimmung Schloss ein Museumskonzept für die Ausstellung Bergvölker umzusetzen und notwendige Ergänzungen und räumliche Erweiterungen so unterzubringen, dass diese sich nahtlos und unaufdringlich jedoch klar lesbar in die Geschichte und Bestand Schloss einfügen: die für einen Museumsbetrieb notwendigen Aus- Um- und Zubauten wurden in zeitgemäßem Architekturvokabular umgesetzt.
Die Erweiterungsbauten im Zugangsbereich des Schlosses sind als temporär gebaut, lesbar bewusst in Holz ausgeführt. Die Erweiterung im Zwinger ist als unterirdischer Zubau kaum wahrnehmbar und als begrünte Freifläche zwischen Schloss und Burgmauer wieder wie immer begehbar. Über den unterirdischen Zubau werden Kellerräume erschlossen, in denen Dunkelheit und mittelalterliches Gemäuer unmittelbar und gewaltig spürbar sind. Ein Moderner seine Technik zeigender Personenaufzug wurde in einen spätgotischen Anbau eingebaut und ist Bestandteil des Ausstellungskonzeptes. In den um 1282 erbauten und zur Kernburg gehörenden Bergfried wurde, dem archaischen Gemäuer und der Historie entsprechend, eine massive Holztreppe eingebaut über die der Museumsbesucher das Dach des Schlossturmes ersteigt, von dem aus ein herrlicher Blick zu den schneebedeckten Dreitausendern der Zillertaler Alpen im hintersten Ahrntal ermöglicht wird.

Summary in English
Castle Bruneck, which has been reorganised and extended for several times, has been redeveloped and adapted during the years 2008 – 2011 by EM2 Architects from Bruneck.
The architect`s (Gerhard Mahlknecht, Heinrich Mutschlechner, Kurt Egger) aim consists on one hand in the cultural inheritance saving and restoring and on the other hand in accommodating the exhibition of “mountain people in the world”.
Telling his own and the history of mountain people at the same time, was the order and cultural responsibility towards the history, the present and the future of the castle. The difficulty lay in integrating an museum concept for the exhibition “mountain people” in already built historical structures. The needed extending buildings should be clearly readable, reserved and are established in a contemporary architectural language.
The extending buildings in the access area are consciously made of wood. Wood is a material with a restricted life span, it`s aging and will once be gone like the MMM on castle Bruneck. The extension of the subterranean part “Zwinger” is hardly discernible and covered with a passable greenery free surface between castle and castle wall. About the subterranean extension, cellar rooms are opened in which, darkness and medieval walls are very perceptible. A modern, his technology showing elevator integrated in an late-Gothical part of the building, is part of the museum`s concept and opens the building for handicapped people. A massive wooden stair has been integrated to the round about the year 1282 built Bergfried.
While going up to the roof top of the tower, the museums visitor is able to watch the exhibition about “tourism in mountain regions.” The top of the tower offers a beautiful view over Bruneck up to the snowy summits of the Zillertaler Alpen in the Ahrntal. -


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  • Projektbeteiligte

    bewegen maximieren

  • Projektdaten

    maximieren

    Awards / Auszeichnungen 7. Südtiroler Architekturpreis 2013 [Preis Kategorie „Renovation“]
    Baubeginn 2009
    Fertigstellung 2011
    Gebäudetyp Museen, Kunsthallen (Umbau / Umnutzung)
    Projektadresse IT-39031 Bruneck
  • Gewährleistung

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INFO-BOX

veröffentlicht am 25.11.2013
Zuletzt aktualisiert 27.11.2013
Projekt-ID 5-52976
Seitenaufrufe 719

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