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© Claudius Pfeifer, Berlin
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  • DE-60437 Frankfurt/M. Nieder-Erlenbach
  • Realisiertes Projekt

Überdachung Katholische Kirche Frankfurt-Nieder-Erlenbach


Projektbeschreibung:
Das katholische Gemeindezentrum "zum Guten Hirten" in Frankfurt - Nieder Erlenbach im Jahre 2000 fertiggestellt wurde von Günter Pfeifer entworfen und geplant. Das Konzept des Gemeindezentrums basiert auf einem zusammenhängenden Gebäudekomplex dessen Außenwirkung auf dem Typus des fränkischen Gehöftes aufgebaut ist. Dieser Typus ist in dem kleinen Ort nahe Frankfurt nur noch in Fragmenten erhalten, obwohl die Struktur des Ortes von diesem landwirtschaftlichen Gebäudetyp geprägt ist. Innerhalb... +
Das katholische Gemeindezentrum "zum Guten Hirten" in Frankfurt - Nieder Erlenbach im Jahre 2000 fertiggestellt wurde von Günter Pfeifer entworfen und geplant. Das Konzept des Gemeindezentrums basiert auf einem zusammenhängenden Gebäudekomplex dessen Außenwirkung auf dem Typus des fränkischen Gehöftes aufgebaut ist. Dieser Typus ist in dem kleinen Ort nahe Frankfurt nur noch in Fragmenten erhalten, obwohl die Struktur des Ortes von diesem landwirtschaftlichen Gebäudetyp geprägt ist. Innerhalb dieser Gesamtform ist die Kirche, das Gemeindehaus sowie das Jugendhaus über unterschiedliche Öffnungen, Dachverbindungen und Freiräumen und eingestellt. Die Zwischenräume innerhalb dieses räumlichen Gevierts werden sowohl von unterschiedlichen Atmosphären als auch von andersartigen Nutzungen bestimmt. Der eigentliche Eingang in die Kirche liegt gegenüber des Jugendhauses. Die vollständig verglaste Fassade des Jugendhauses steht im Gegensatz zur geschlossenen Holzfassade des Kircheneingangs. Die Gemeinde hatte die Eigenständigkeit der Gebäude innerhalb dieses besonderen Gevierts schnell positiv verinnerlicht. Allerdings wurde der fehlende Wetterschutz in den Eingangsbereich des sakralen Bereichs bemängelt. Nun wird der gesamte Raum mit einem großen Glasdach überspannt. Die Struktur der Träger überträgt den Rhythmus der Glasfassade, ebenso wie die Dimensionierung der schlanken Fassadenprofile. Das darunter gespannte doppellagige Drahtgewebe ist eine Vorankündigung auf die Gestaltung des Innenraumes, in dem das Gewebe ein bedeutungsvolles Lichtgewand im Raumgefüge herstellt. Die Leichtigkeit dieses Daches steht in Kohärenz zur Klarheit und Festigkeit der Architektur des Gebäudes. Das Licht unter diesem Gewebe taucht den Raum in einen Zwischenraum der in der Lage ist die Bewegungen der Sonne mit den Wolken und den Stimmungen des Tages auf die Ebene des Eingangsraumes herab zu zaubern. -


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INFO-BOX

veröffentlicht am 09.11.2016
Zuletzt aktualisiert 19.07.2019
Projekt-ID 5-63613
Seitenaufrufe 236



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