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  • DE-10245 Berlin
  • Realisiertes Projekt

The White


Projektbeschreibung:
Das siebengeschossige Wohnhaus fügt sich in eine Reihe von Büro- und Gewerbebauten am ehemaligen Osthafen in Berlin ein. Bodenständig und dynamisch zugleich, ähnelt das weiße Gebäude einer Seeyacht am Anleger. Die großzügige Verglasung bietet weite Rundumblicke, die umlaufenden Balkone viel Platz an der frischen Luft, und die besondere Lage verspricht ausgedehnte Spaziergänge entlang der Spree.
Die Details folgen dem Leitmotiv des Bogens. Er findet sich in den abgerundeten, teils ornamental... +
Das siebengeschossige Wohnhaus fügt sich in eine Reihe von Büro- und Gewerbebauten am ehemaligen Osthafen in Berlin ein. Bodenständig und dynamisch zugleich, ähnelt das weiße Gebäude einer Seeyacht am Anleger. Die großzügige Verglasung bietet weite Rundumblicke, die umlaufenden Balkone viel Platz an der frischen Luft, und die besondere Lage verspricht ausgedehnte Spaziergänge entlang der Spree.
Die Details folgen dem Leitmotiv des Bogens. Er findet sich in den abgerundeten, teils ornamental geführten Außen- und Innenkanten oder etwa am Wellenverlauf der Balkone. Die weiße Mineralputzfassade ist als Wärmedämm-Verbundsystem konzipiert und durch Bandfenster und Brüstungsbänder stark horizontal gegliedert. Die hohe Plastizität des Volumens wird neben den abgerundeten Ecken durch das Zusammenspiel von eingezogenen und langbogig auskragenden Balkonen aus aufwendigen Betonfertigteilen erreicht. Die ausladende Balkonform erlaubt von allen Wohnungen aus einen weiten Ausblick auf das Wasser.
Das Gebäude wurde als Beton-Skelettbau in Schottenbauweise errichtet. Die Wohnungsgröße der 68 Zwei- bis Vierzimmerwohnungen variiert zwischen 48 und 125 Quadratmetern. Unterhalb des Erdgeschosses, das als Hochparterre um 1,40 Meter angehoben ist, liegen die Tiefgarage mit 38 Stellplätzen sowie Lager- und Technikräume, weitere Stellplätze befinden sich im Außenbereich. Die Außenanlage ist teils als Grünstreifen, teils mit Spielplatzflächen gestaltet, die öffentlich zugänglich sind. Der trapezförmige Grundriss orientiert sich dreiseitig zur Spree und öffnet zur Straße hin ein verglastes Atrium. In dieser zentralen Eingangshalle führen Galeriegänge entlang der Geschosse zu den Wohnungen. Alle Zugänge sind dabei barrierefrei; direkt am Haupteingang an der Hafenstraße befindet sich der Personenaufzug mit dem Treppenhaus.
Durch das mehrschichtige Foliendach mit integriertem Sonnenschutz wird das Atrium in ein sanftes Licht getaucht. Auf Seilen befestigt, schwebt mitten im Raum ein Schiffspropeller. Es ist eine aus Aluminium gefertigte Schar überdimensionierter Ahornflügel – „Samara“, wie Künstlerin Jovana Rusov ihr Werk in Anlehnung an den botanischen Begriff der Flügelnuss nannte. Es besteht aus mehreren gebogenen Blechen, die das Licht in Verschiedenen Richtungen reflektieren. Mit der Skulptur hebt die Künstlerin die Leichtigkeit und die Ruhe des Bauwerks in einer archaisch-assoziativen Weise hervor. -


  • Projektbeteiligte

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    Fertigstellung 07/2016
    Gebäudetyp Geschosswohnungsbau (Neubau)
    Projektgröße
    Brutto-Grundfläche (BGF) in m² 8.572 m2
    Projektadresse Stralauer Allee 5
    DE-10245 Berlin
  • Gewährleistung

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INFO-BOX

veröffentlicht am 16.11.2016
Zuletzt aktualisiert 06.02.2017
Projekt-ID 5-63769
Seitenaufrufe 1194

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