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Erschließung Erschließung, © Gerhard Hagen
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  • DE-91541 Rothenburg o. d. Tauber
  • Realisiertes Projekt

Dreifachsporthalle Rothenburg o. d. Tauber


Projektbeschreibung:
Der Neubau der Dreifachsporthalle wurde notwendig, da die bestehende Sporthalle an der Erlbacherstraße/Ecke Schlachthofstraße den Anforderungen an den Schulsport nicht mehr genügte. Mit Beschluss der Stadt Rothenburg wurde der Neubau als Mehrzweckhalle mit Hauptnutzung zum Schul-und Vereinssport und Nebennutzung für unterschiedliche Veranstaltungen mit bis zu 1000 Sitzplätzen errichtet. Der Stadt Rothenburg bot sich damit die Gelegenheit, ihre Stellung als Mittelzentrum zu stärken und auf die... +
Der Neubau der Dreifachsporthalle wurde notwendig, da die bestehende Sporthalle an der Erlbacherstraße/Ecke Schlachthofstraße den Anforderungen an den Schulsport nicht mehr genügte. Mit Beschluss der Stadt Rothenburg wurde der Neubau als Mehrzweckhalle mit Hauptnutzung zum Schul-und Vereinssport und Nebennutzung für unterschiedliche Veranstaltungen mit bis zu 1000 Sitzplätzen errichtet. Der Stadt Rothenburg bot sich damit die Gelegenheit, ihre Stellung als Mittelzentrum zu stärken und auf die auf lange Sicht unwirtschaftliche Errichtung einer nutzungsbeschränkten Stadthalle verzichten zu können.
Der neue Baukörper liegt nahe der Schulanlage - nur durch einen Streifen von Kleingärten getrennt, so dass die Schüler keine vielbefahrene Straße queren müssen. Der Neubau ist in Nord-Süd-Richtung orientiert und gliedert sich im Baukörper durch Höhenstaffelung innerhalb der Funktionsbereiche. Ebenso wie die Realschule nimmt der Baukörper eine Solitärstellung im umgebenden Grün ein.
Der Hallenkörper ist in den Baugrund eingegraben und durch die niedrige Traufkante der Entree- und Umkleidebereiche keine Konkurrenz zur Stadtmauer, sondern vielmehr eine Willkommensgeste die auf dem Busparkplatz ankommenden Touristenströme begrüßt.
Die Einbindung in die Grünflächen der Vorstadt konnte zum einen durch die Teilbegrünung von Dachflächen und zum anderen durch Neubepflanzungen um die Halle geschaffen werden. Die Verknüpfung zum Parkplatz erfolgte durch großzügige Glasflächen, die den Übergang zwischen Foyer und Parkplatz fließend erscheinen lassen.
Der zweiteilige Grundriss bildet die unterschiedlichen Funktionsbereiche des neuen Gebäudes ab. Nördlich liegt der große Baukörper der Sporthalle, südlich die Entreezone und der westlich angegliederte Umkleidebereich. Das angemessen großzügige Foyer wurde durch eine WC-Anlage ergänzt, die auch für den Busparkplatz als Gästetoilette herangezogen werden kann. Über die Treppe im Foyer gelangt man in die Sporthalle, der unmittelbar die Geräte und Lagerräume, sowie die erforderlichen Technikflächen im Untergeschoss zugeordnet sind. Die Veranstaltungstechnik kann über zweiflüglige Türen in der Ostfassade der Sporthalle angeliefert werden. Ein barrierefreier Aufzug im Foyer verbindet die beiden Geschosse.
Der Neubau wurde in Massivbauweise mit tragenden Wandscheiben und Stützen aus Beton ausgeführt. -



INFO-BOX

veröffentlicht am 25.07.2017
Zuletzt aktualisiert 13.10.2017
Projekt-ID 5-67152
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