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  • DE-71144 Steinenbronn
  • Realisiertes Projekt

Betriebsgebäude Stahlcon GmbH


Projektbeschreibung:
Firmenwachstum und Sortimenterweiterung waren der Grund für den neuen, wohnlichen Firmensitz der 1980 gegründeten Firma Stahlcon GmbH, im Gewerbegebiet von Steinenbronn. Die klar zonierten Anforderungsbereiche sind von außen eindeutig ablesbar, von innen mit Tageslicht durchströmt und dennoch wirtschaftlich kompakt gestaltet.

Bei dem Neubau des Firmengebäudes legten die Auftraggeber besonderen Wert auf Nutzungsflexibilität, Kommunikationsbereiche und eine angenehme Arbeitsatmosphäre.... +
Firmenwachstum und Sortimenterweiterung waren der Grund für den neuen, wohnlichen Firmensitz der 1980 gegründeten Firma Stahlcon GmbH, im Gewerbegebiet von Steinenbronn. Die klar zonierten Anforderungsbereiche sind von außen eindeutig ablesbar, von innen mit Tageslicht durchströmt und dennoch wirtschaftlich kompakt gestaltet.

Bei dem Neubau des Firmengebäudes legten die Auftraggeber besonderen Wert auf Nutzungsflexibilität, Kommunikationsbereiche und eine angenehme Arbeitsatmosphäre. Inmitten naturbelassener Wiesen werden Edelstahlteile für den hochwertigen Industriebau gelagert, verpackt und versandfertig gemacht. Das Herzstück der Firma, die 1.000m² große Lagerhalle, artikuliert sich nach außen durch eine geschlossene, mit Stahlblechpaneelen verkleidete Fassade. Vier transparente Profilglas-Laternen schieben sich riegelartig über die gesamte Hallenbreite.. Sie bewirken ein spannungsvolles Auf und Ab und rhythmisieren gleichzeitig die Innen- und Außenraumstruktur der Halle. Im Süd-Westen dockt sich der zweigeschossige Bürotrakt T-förmig an die Lagerhalle an.
Eingang und Erschließungszone befinden sich in einer gläsernen Fuge zwischen Büro- und Hallenbereich. Die galerieartige Verbindungsfuge führt von der Straße durch die von allen Seiten lichtdurchflutete, kommunikative Begegnungszone, direkt ins Grüne. Punktuell gesetzte Oberlichter versorgen hier den Flur mit ausreichend Tageslicht. Eine innen liegende, verglaste Pfosten-Riegel-Fassade dient als trennende Schicht, gewährt aber gleichzeitig einen direkten Einblick in das Hallengeschehen und stellt somit eine optische Verbindung der beiden Funktionsbereiche her.
In der stützenfreien Lagerhalle ist die Holzkonstruktion sichtbar gelassen worden, sie entspricht dennoch nicht dem schroffen Bild eines Industriebaus. Das Fachwerkbinder-Tragwerk wird seitlich von Brettsperrholzelementen ausgesteift und die auf dem Sparrengerippe angebrachten OSB-Platten verkleiden das Leichtdachkonstrukt. Die Führung der Installationsleitungen ist an das konstruktive Raster angepasst: So werden selbst Röhren für künstliche Belichtung zu einem grafischen Blickfang.
Durch die transluzenten Dachlaternen ist eine natürliche Querlüftung möglich und reichlich Tageslicht gelangt ins Innere, was der industriellen Nutzung eine hohe Aufenthaltsqualität verleiht.
Der Verwaltungsflügel setzt sich durch gezielten Material- und Farbeinsatz von der Lagerhalle ab und schafft ein kommunikatives und beinahe wohnliches Arbeitsumfeld. Im Inneren zeigt sich dies durch viel Holz, blauen Kautschukboden im Erdgeschoss und bewusst gesetzte Farbakzente durch die hellgrünen Vorhänge. Die großzügige, raumhohe Verglasung der Büroräume bietet neben dem weitläufigen Ausblick ins Grüne, zusätzlich den Austritt ins Freie.
Die nichttragende Holzrahmenkonstruktion des Bürotrakts ist mit Faserzementplatten verkleidet. Vorgelagerte und mit Hopfen berankte Fluchtbalkone aus einer filigranen Stahlkonstruktion verleihen dem Obergeschoss Wohnlichkeit.

Grünes Denken war auch hinsichtlich der verwendeten umweltverträglichen Baustoffe sowie dem ressourcenschonenden Energiekonzept ein zentrales Thema.
Die Wärmeversorgung zum Beispiel, erfolgt über eine Luft-Wasser-Wärmepumpe, deren Strombedarf von der Photovoltaikanlage auf dem Hallendach gedeckt wird. -



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